Bike- und CarSharing in Bremen ausbauen

Mobilität hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Wer keinen PKW anschaffen will, aber nicht gänzlich auf ein Auto verzichten will, der hat mit CarSharing eine gute Alternative. So auch in Bremen. Doch sieht es so aus, als gäbe es in Bremen nur einen Anbieter: Cambio mit 200 Autos. Dabei gibt es noch drei weitere Anbieter von CarSharing in Bremen: Flinkster, Move About und PMC eG.

Voraussetzungen für Anbieter überprüfen

Doch diese drei Anbieter haben es schwer, denn nur Cambio darf seine PKW auf öffentlichen Flächen abstellen. Laut Verkehrsenator erfüllt nur Cambio die Umweltauflagen, die sich aus dem Siegel „Blauer Engel“ ergeben. So ersetzt jedes der 200 Cambio Fahrzeuge 11 normale PKW. Andere Anbieter haben das Nachsehen, obwohl sie z.B. auf Elektro-Autos setzen, statt auf herkömmliche PKW, wie Cambio. Andere Anbieter haben Probleme, die Voraussetzungen nachzuweisen. Das führt zwangsläufig zu einem eingeschränkten Angebot in Bremen.

Dabei gibt es durchaus Bedarf an umweltschonenden Alternativen. Und auch flexible CarSharing-Modelle, ohne feste Stellplätze, sind in anderen Städten äußerst beliebt. In Hamburg stehen in der ganzen Stadt die kleinen Flitzer von Car2go. In Bremen nicht.

Shared Mobility in Bremen sinnvoll ausbauen

visual-fb-sharedmobilityDabei kann die geteilte Mobilität – Shared Mobility – viel für den Verkehr leisten. Wer CarSharing nutzt, hat im Normalfall keinen eigenen PKW. Das Auto wird nur im Bedarfsfall genutzt. Parkflächen werden entlastet und auch der innerstädtische Verkehr. Durch die restriktive Politik des rot-grünen Senats wird die Weiterentwicklung dieser neuen Form der Mobilität behindert.

CarSharing ist eine sinnvolle Alternative zum eigenen PKW. Auch für die Nutzer, sparen sie doch die Anschaffungs- und Fixkosten. Gleichzeitig haben sie aber trotzdem Zugriff auf einen PKW. Sei es für den Großeinkauf, den Besuch von Verwandten oder den Ausflug ins Grüne. Moderne und flexible Sharing-Konzepte müssen in Bremen besser gefördert und ausgebaut werden. Die aktuellen Regelungen müssen kritisch überprüft werden, damit auf diesem Markt eine Angebotsvielfalt entstehen kann. Der rot-grüne Senat war dazu bislang nicht in der Lage.

BikeSharing als sinnvolle Ergänzung

Neben CarSharing ist auch das BikeSharing interessant für Bremen. Das auch für Fahrräder ein Bedarf besteht, zeigt Hamburg. Dort gibt es mit dem Stadtrad Hamburg ein flächendeckendes Netz von BikeSharing Stationen. In Bremen gibt es kein solches Angebot. Schade eigentlich, denn Bremen lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Und auch ein BikeSharing Konzept entlastet den Verkehr in der Innenstadt. Der Senat verpasst auch an dieser Stelle Chancen für ein modernes Verkehrskonzept.

Bremen muss ein Konzept für den flächendeckenden Ausbau von Car- und BikeSharing entwickeln. Dazu müssen öffentliche Flächen bereitgestellt und die Auflagen für Anbieter überprüft werden. Ebenso müssen Partnerschaften mit Unternehmen in Betracht gezogen werden. Und es müssen Anreize geschaffen werden, die den Umstieg auf Car- und BikeSharing erleichtern. So könnte man darüber nachdenken, die Nutzung solcher Angebote mit kostenlosen Monatskarten des ÖPNV zu versüßen. Der rot-grüne Senat verschläft eine sinnvolle Entwicklung. Es wird Zeit für einen Regierungswechsel in Bremen.

Wie denkst du über Shared Mobility? Ich freue mich auf deine Kommentare!

Endlich auch in Bremen: Die Schuldenbremse

visual-fb-schuldenbremseLange hat es gedauert, doch jetzt ist die Schuldenbremse in der Bremischen Landesverfassung verankert. Es ist ein gutes Signal für eine zukunftsfähige Finanzpolitik in Bremen. Und es ist ein Ende der desaströsen rot-grünen Verschuldungspolitik.

Fast zweieinhalb Jahre nachdem die CDU Fraktion die Verankerung der Schuldenbremse in der Landesversassung beantragt hat, wurde diese Änderung mit großer Mehrheit in der Bürgerschaft verabschiedet. Lediglich die Fraktion Die Linke hat sich dagegen ausgesprochen.

Kostensteigerungen vermeiden

Ab 2020 darf Bremen damit keine neuen Schulden machen. Weiterhin darf der Senat im Bundesrat keinen Vorhaben mehr zustimmen, die die Einnahmen des Bundeslandes mindern. Thomas Röwekamp stellte in der Debatte richtigerweise fest: „Die Verankerung ist politisch richtig, damit aktuelle und zukünftige Landesregierungen ihr Versprechen auf Konsolidierung auch einhalten. Die Anstrengungen von Rot-Grün waren hier in der Vergangenheit nicht ausreichend.“

Für die Bremer Politik bedeutet das natürlich, dass der Haushalt konsequent konsolidiert werden muss. Die bisherigen Anstrengungen des rot-grünen Senats auf diesem Feld sind mutlos und verantwortungslos zukünftigen Generationen gegenüber. Durch die Schuldenbremse wird der Senat zu einer nachhaltigen Finanzpolitik gezwungen. Leider ist es in Bremen nicht anders möglich.

Bremen muss jeden Euro zweimal umdrehen, bevor er ausgegeben wird. Infrastruktur- und Bauprojekte müssen in Zukunft noch besser geplant werden, damit es nicht mehr zu ungeplanten Kostensteigerungen kommt, wie zuletzt beim Teilersatzneubau des Klinikum Bremen Mitte kommt. Alle Ausgaben müssen auf den Prüfstand, die Effizienz der Verwaltung muss gesteigert werden. Vor allem muss die Personalpolitik des Bremer Senats überprüft und Doppelstrukturen abgebaut werden. Gerade hier gibt es große Einsparpotenziale.

Als CDU stehen wir für eine Haushaltskonsolidierung mit Augenmaß.

Neues Vertrauen in Bremen - Wahlprogramm

Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl 2015

Heute wurde der Entwurf des Wahlprogramms der CDU Bremen mit dem Titel „Neues Vertrauen in Bremen und Bremerhaven“ von Jörg Kastendiek und Elisabeth Motschmann vorgestellt. Das Wahlprogramm zeigt deutlich, dass wir als CDU bereit sind, Regierungsverantwortung zu übernehmen und wir einen Politikwechsel in der Bildungs-, Finanz-, Wirtschafts- und Innenpolitik wollen. Wir wollen Bremen und Bremerhaven wieder nach vorne bringen.

Schwerpunkte für Bremen und Bremerhaven

Neues Vertrauen in Bremen - WahlprogrammDas Wahlprogramm setzt deutliche Impulse in den Themenschwerpunkten Bildung, Sicherheit, Wohlstand und Arbeitsplätze, bürgernahe und effiziente Verwaltung, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Stadtentwicklung und Verkehr, exzellente Wissenschaft sowie Kultur. Die wichtige Frage der Armutsbekämpfung taucht an vielen Stellen in dem Entwurf auf und bekräftigt, dass das Thema in unserem Fokus liegt.

Und auch die Digitalisierung Bremens findet sich an vielen Stellen des Wahlprogramms der CDU Bremen wieder. Es wird deutlich, dass es ein Querschnittsthema ist, dass die Bereiche Bildung, Wirtshaft, Inneres und Gesellschaft umfasst. Gemeinsam mit der CDU will ich vor allem dieses Thema in der Bürgerschaft vorantreiben.

Das Wahlprogramm ist auf der Seite der CDU Bremen als PDF abrufbar. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen das Programm zu diskutieren und ihre Ideen für Bremen einfließen zu lassen. Am 23. Februar wird dann ein Landesparteitag über das Programm zur Bürgerschaftswahl abstimmen.

Elisabeth Motschmann: Neues Vertrauen in Bremen

„Wir wollen neues Vertrauen für Bremen und Bremerhaven schaffen und unsere beiden Städte stark machen. Mit diesem Anspruch treten wir an und das spiegelt sich auch in unserem Wahlprogramm wider. Mir ist es wichtig, dass unser Land nicht länger die höchsten Schulden, die höchste Kinderarmut, die meisten Arbeitslosen, die schlechteste Bildung und hohe Kriminalitätsraten aufweist. Und ich bin davon überzeugt, dass wir dies ändern können “, macht Elisabeth Motschmann deutlich

Der Landesvorsitzende Jörg Kastendiek verweist zu Recht darauf, dass das Wahlprogramm viele neue Lösungen für die Probleme Bremens aufzeigt und damit eine echte Alternative zu Rot-Grün ist. Ein weiteres verwalten der Probleme wird es mit der CDU in Regierungsverantwortung nicht geben. Wir wollen die Probleme unseres Landes angehen und bieten dafür Lösungen.

Armutsbekämpfung in Bremen

Armut in Bremen bekämpfen

Bremen hat ein großes Problem: Fast jeder vierte ist von Armut bedroht. Das ergibt sich aus dem neuesten Armutsbericht des Senats. Unter den Großstädten sieht die Lage nur in Dortmund, Leipzig und Hannover schlechter aus. Für den rot-grünen Senat ist es im wahrsten Sinn des Worts ein Armutszeugnis. Doch vor allem die SPD hat hier versagt. Seit 1945 regiert die SPD ununterbrochen und betont stets, die Armut bekämpfen zu wollen. Genutzt hat es nicht, wie der neue Armutsbericht zeit.

Rot-Grün versagt bei Armutsbekämpfung

Armutsbekämpfung in BremenDer Senat hat bisher wenig initiative gezeigt, um wirkungsvolle Konzepte zur Armutsbekämpfung vorzulegen. Vor allem durch die soziale Spaltung zwischen den Stadtteilen wird deutlich, dass Rot-Grün auf diesem Feld versagt hat. Es ist richtig und wichtig, dass Elisabeth Motschmann sich das Thema auf die Fahnen geschrieben hat. Sie schlägt beispielsweise einen „sozialen Arbeitsmarkt“ für Langzeitarbeitslose vor. Durch gemeinwohlorientierte Beschäftigungsverhltnisse kann insbesondere diese Personengruppe wieder an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt werden.

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Initiative zur Armutsbekämpfung von der CDU

Vor allem Alleinerziehende und Eltern von drei und mehr Kindern sind von Armut bedroht. Dieser Umstand ist nicht hinnehmbar. Bereits Mitte 2013 hatte die CDU Fraktion deshalb die Einrichtung einer Enquete-Kommission zum Thema Armutsbekämpfung beantragt. Kernziel des Antrags war die Erarbeitung eines ressortübergreifenden Gesamtkonzepts zur „Bekämpfung und Prävention von Armut“ in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wohnen, Freizeit und Partizipationsmöglichkeiten unter Berücksichtung der Komplexität des Begriffes Armut, der nicht als bloße Einkommensarmut verstanden werden könne. In der Enquete-Kommission sollte mir Experten über die Probleme und Lösungsoptionen beraten werden. Rot-Grün hatte diesen Antrag seinerzeit abgelehnt.

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Erst Anfang 2014 konnte sich die Bürgerschaft auf die Einrichtung eines Ausschusses einigen – auf Antrag der CDU. Zuvor hatte Bürgermeister Böhrnsen das Thema sogar zur Chefsache erklärt. Im eingesetzten Ausschuss soll vor allem geklärt werden, wie es zu Armut kommt und wie diese wirkungsvoll bekämpft werden kann.

Armutsbekämpfung muss Priorität haben

Die Initiative der CDU Bremen ist wichtig, doch wie der neue Armutsbericht zeigt, müssen schnelle Konzepte und Lösungen geschaffen werden. Bislang scheiterte dies am Nichtstun des rot-grünen Senats. Bremen braucht nachhaltige, stadtteilbezogene Konzepte und Projekte für besonders von Armut gefährdeten Zielgruppen. Das sind in Bremen vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Erwerbslose, Alleinerziehende, ältere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund sowie Behinderungen.

Um Armut ganzheitlich zu bekämpfen müssen nachhaltige arbeitsmarktpolitishe Instrumente zur Vermittlung, Qualifizierung und Beschäftigungförderung von Arbeitslosen geschaffen werden. Durch die Schaffung niederschwelliger Beschäftigungsmaßnahmen können vor allem Langzeitarbeitslose mit Vermittlungshemmnissen profitieren.

Die Politik muss sich dem Thema Armutsbekämpfung annehmen. Dafür brauchen wir einen Regierungswechsel in Bremen.

Barrierefreiheit im ÖPNV

E-Scooter Verbot: BSAG lenkt ein

Die Empörung war groß, als zum neuen Jahr ein Verbot von E-Scootern in Bussen und Straßenbahnen im Gebiet des Verkehrsverbung Bremen/Niedersachen (VBN) in Kraft getreten war. Vor allem Behinderten- und Seniorenverbände übten Kritik an der neuen Regelung. Ein E-Scooter Verbot im ÖPNV hätte schließlich zur Folge, dass viele Betroffene in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt würden. Basis des Verbots war ein Gutachten, dass Sicherheitsbedenken festgestellt hatte. Im Gegensatz zum VBN – zu dem auch die BSAG gehört – hatte man bei der Üstra in Hannover das Gutachten anders ausgelegt und kein Verbot ausgesprochen.

BSAG lenkt nach Kritik ein

Barrierefreiheit im ÖPNVJetzt lenkt die Bremer Straßenbahn AG (BSAG), nach einem Treffen mit der Landesbehindertenbeauftragten ein und legt das E-Scooter Verbot vorerst auf Eis. Zumindest bis zum Frühling dürfen E-Scooter wieder mit den Bussen und Bahnen der BSAG fahren. Im restlichen VBN gilt das Verbot weiterhin. Im Frühling möchte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ein weiteres Gutachten zu E-Scootern im ÖPNV vorlegen. Danach soll die Situation neu bewertet werden.

Betroffene brauchen Sicherheit

Zu welchem Ergebnis das neue Gutachten im Frühjahr kommen wird, ist heute noch nicht klar. Schon das erste Gutachten, welches zu dem Verbot geführt hat, wurde vom VDV in Auftrag gegeben. Es sollte aber klar sein, dass die Betroffenen Sicherheit brauchen. Ein Verbot von E-Scootern ist nicht hinnehmbar, denn es gibt Menschen, die auf einen E-Scooter angewiesen sind. Wir müssen die Barrierefreiheit im ÖPNV sicherstellen. Die Politik muss für Klarheit sorgen, damit die Betroffenen auch weiterhin am öffentlichen Leben in Bremen und im VBN teilnehmen können.

Wie denkt ihr über das E-Scooter Verbot im ÖPNV?

Kandidaten für den Beirat Schwachhausen aufgestellt

Volles Haus bei der Mitgliederversammlung der CDU Schwachhausen im CDU Haus am Wall. Auf der Jahreshauptversammlung wurden heute die Kandidaten für die Beiratswahl Schwachhausen aufgestellt. Als Vorsitzende begrüßte Susanne Grobien die anwesenden Mitglieder. Die Versammlungsleitung übernahm Claas Rohmeyer, der darin nach mehr als fünf Aufstellungsversammlungen sehr geübt ist und die Versammlung routiniert geleitet hat.

Gute Mischung für den Beirat Schwachhausen

Rohmeyer, Utermark, Zeimke

Der Versammlungsleiter Claas Rohmeyer mit den Kandidaten Tobias Utermarck und Simon Zeimke

Im Vorfeld hatte der Vorstand bereits Kandidatenvorschläge und einen Listenvorschlag ausgearbeitet. Nach dem notwendigen rechtlichen Belehrungen ging es zügig zur Vorstellung der Kandidaten und der Wahl. Bei der Vorstellung wurde deutlich, dass der Vorstand eine gute Liste vorgelegt hat. Es ist eine bunte Mischung aus junge und alt, Frauen und Männern, erfahrenen und neuen Mitgliedern. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass alle Kandidaten mit einem guten Votum in die Beiratswahl gehen können.

Zwischen den Wahlgängen gab es Berichte aus der aktuellen Beiratsarbeit. Insbesondere der Verkehrsbereich sorgt immer wieder für Diskussionen zwischen den Parteien und bei den Bürgern. Klar erkennbar ist die verfehlte Verkehrspolitik von rot-grün im Bereich des Fahrradverkehrs. Hier regieren ideologische Vorstellung vor sinnvollen und praktischen Lösungen. Hinzu kommen Fehlinformationen der Verkehrsamtes, die die Arbeit im Beirat zusätzlich erschweren.

Die Liste für den Beirat Schwachhausen

Kandidaten der CDU Schwachhausen für den Beirat

Kandidaten der CDU für den Beirat Schwachhausen

Ansgar Matuschak führt die Liste an. Er ist bereits jetzt im Beirat Schwachhausen und will die CDU wieder zu besseren Wahlergebnissen führen. Die gewählten Kandidaten in der Listenreihenfolge:

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[ap_li]Ansgar Matuschak[/ap_li]
[ap_li]Hela Dumas[/ap_li]
[ap_li]Jens Ulrich Fischer[/ap_li]
[ap_li]Hans von Cossel[/ap_li]
[ap_li]Simon Zeimke[/ap_li]
[ap_li]Bernd Wundersee[/ap_li]
[ap_li]Peggy C. Rosenbauer[/ap_li]
[ap_li]Thea Marin[/ap_li]
[ap_li]Edith Becker[/ap_li]
[ap_li]Dr. Ulrich Große-Herzbruch[/ap_li]
[ap_li]Dr. Hans-Peter Volkmann[/ap_li]
[ap_li]Tobias Utermarck[/ap_li]
[ap_li]Marlene Radke[/ap_li]
[ap_li]Almut Haker[/ap_li]
[ap_li]Hannes Mecke[/ap_li]
[ap_li]Marcel Hilker[/ap_li]
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Bürokratieabbau in Bremen

Bürokratieabbau in Bremen

Die Auftragslage im Bremer Handwerk ist laut Handwerkskammer gut. 91 beziehungsweise 88 Prozent der Handwerksbetriebe in Bremen sind mit ihrer Auftragslage zufrieden. Doch es gibt auch Probleme. Insbesondere mit Aufträgen der öffentlichen Hand. Für Bremer Baubetriebe ist es laut Handwerkskammer-Präses Jan-Gerd Kröfer immer aufwendiger, sich an öffentlichen Ausschreibungen zu beteiligen.

Bürokratie: komplexes Vergaberecht macht Betrieben zu schaffen

Schuld daran ist ein komplexes Vergaberecht, bei dem unterschiedliche Vorschriften und Vergabeunterlagen beachtet werden müssen. Die Verfahren für Auftraggeber und vor allem Auftragnehmer werden dadurch unnötig aufwendig. Klein- und mittelständische Unternehmen sind kaum noch in der Lage diese bürokratischen Hürden zu meistern. Zudem verursachen das komplexe Vergaberecht unnötig hohe Kosten.

Bürokratieabbau: Der Senat lässt sich Zeit

Bürokratieabbau in Bremen

Bürokratieabbau in Bremen, um klein- und mittelständische Betriebe zu fördern.

Schon im März 2013 wurde der Senat von der Bürgerschaft aufgefordert, eine zentrale Servicestelle einzurichten. Durch diese Servicestelle sollte der Zugang zu öffentlich ausgeschriebenen Aufträgen im Baubereich vereinfacht werden. Doch der Senat lässt sich Zeit mir der Umsetzung, das Vorhaben lag längere Zeit auf Eis. Die zuständigen Ressorts konnten sich laut Weser Kurier nicht auf die konkrete Ausgestaltung einigen.

Erst Ende Januar soll die Umsetzung in zweiter Lesung in der Bürgerschaft zum 1. Mai beschlossen werden. Über ein Jahr Verzögerung, weil der Senat sich nicht einigen konnte. Das kann nicht hingenommen werden. Und das Verfahren ist damit noch nicht am Ende: Im Anschluss an die zweite Lesung sollen sich genau die Ressorts, die sich schon vorher nicht einigen konnten, wieder zusammensetzen. Das verheißt nichts Gutes.

Handwerkskammer bewertet Servicestelle als Chance

Dabei würde eine solche zentrale Vergabestelle nach Meinung der Handwerkskammer den Markt für öffentliche Bauaufträge vollständig transparent und barrierefrei machen. Das Wirtschaftsressort befürwortet die Einrichtung der Servicestelle. Blockiert wurde das Vorhaben aber im Bauressort von Joachim Lohse (Grüne), wie es im Weser Kurier heißt. Dabei wäre ein konsequenter Bürokratieabbau grade für das von klein- und mittelständischen Betrieben geprägte Handerksumfeld eine Chance. Die Bremer Betriebe stehen in direkter Konkurrenz zu großen Betrieben aus dem niedersächsischen Umfeld, die schon allein auf Grund ihrer Größe weniger Probleme mit komplexen Vergabeverfahren haben. Doch das Bauressort will ganz offensichtlich die klein- und mittelständischen Betriebe in die Vergaben kleinerer Aufträge zwingen. Eine sinnvolle weiterentwicklung der Bremer Betriebe ist so kaum möglich.

Dank grünem Bausenator: Mehr Bürokratie statt weniger

Statt konsequent Bürokratie abzubauen, gängelt das grün-geführte Bauressort die Betriebe mit weiteren Auflagen. So plant Bausenator Lohse für Juli die Einführung einer Rußpartikelfilterpflicht auf Baustellen im Land Bremen. Diese neue Pflicht wird zu Recht von der Handwerkskammer und dem Verband Baugewerblicher Unternehmer kritisiert. Denn auch hier gibt es für Bremer Betriebe Nachteile gegenüber den Nachbarn aus Niedersachen. Große Betriebe haben die Möglichkeit sich einfach einen entsprechend ausgerüsteten Fuhrpark zu mieten, während ein großteil der Bremer Betriebe ihren Fuhrpark nachrüsten müssten.

Bürokratie abbauen, Bremer Betriebe stärken

Bremen braucht eine Strategie zum Bürokratieabbau. Es zeigt sich, dass der rot-grüne Senat nicht in der Lage ist, die Rahmenbedingungen für Bremer Betriebe zu verbessern. Insbesondere die Grünen tun sich als blockierer beim Bürokratieabbau hervor, oftmals aus ideologische Gründen. Dabei sind grade die klein- und mittelständischen Unternehmen das Rückgrat der Bremer Wirtschaft. Diese müssen gefördert werden, damit Bremen sich weiterentwickeln kann.

Damit kleine und mittlere bremische Betriebe bessere Chancen haben, sich auf öffentliche Aufträge zu bewerben, wollen wir die Vergabe öffentlicher Aufträge bei einer zentralen Vergabestelle bündeln. Das Vergaberecht muss entbürokratisiert und flexibel gehandhabt werden.

Für ein lebenswertes Bremen

Für ein lebenswertes Bremen

Der Bundesvorstand der CDU hat auf seiner Klausurtagung in dieser Woche in Hamburg die „Hamburger Erklärung“ unter dem Motto „Das Richtige tun für lebenswerte Städte und Metropolen“ verabschiedet. Auch für Bremen beinhaltet das Papier sinnvolle Ideen und Anregungen, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt führen können.

Städte sind besonders attraktiv

Für ein lebenswertes Bremen

Für ein lebenswertes Bremen

Das Ziel der CDU ist, dass Menschen gerne in unserem Land leben. Sie sollen ihr Leben nach ihren Wünschen und Vorstellungen gestalten können. Dafür will die CDU – nicht nur in Bremen und Hamburg – die Rahmenbedingungen schaffen. Das betrifft vor allem das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen.

Die CDU steht für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Den demografischen Wandel wollen wir aktiv gestalten. Wie das aussehen kann, ist für jede Kommune und jede Region unterschiedlich. Große Städte sind für viele Menschen attraktiv. Sie ziehen aus dem In- und Ausland in die große Städte wie Bremen, um dort zu leben, zu studieren, zu arbeiten und ihre Ideen einzubringen.

Durch eine dynamische Wirtschaft, exzellente Bildungs- und Forschungslandschaft, zukünftige Mobilitätssysteme und ein attraktives Lebensumfeld mit hoher Lebensqualität sind große Städte besonders attraktiv. Das gilt vor allem auch für Bremen. Hier gibt es viele Baustellen, insbesondere in der Wirtschaft und im Bildungs- und Forschungsbereich, die vom Senat sträflich vernachlässigt werden. Bremen darf nicht an Attraktivität verlieren, dafür wollen wir mit einer sinnvollen Politik für Bremen sorgen,

CDU steht für gute Großstadtpolitik

Mit der Hamburger Erklärung setzt die CDU ein Zeichen für eine moderne und offene Großstadtpolitik. Das Papier zeigt auf, wo die großen Handlungsfelder liegen. Insbesondere für Bremen finden sich dort viele Ansatzpunkte, die Bremen in Zukunft noch attraktiver machen können.

Wir müssen Bremen als dynamischen Wirtschafts- und Kreativstandort positionieren. Bremen muss attraktiver für Gründer mit neuen Ideen und Geschäftsmodellen werden.

Bremen muss sich stärker als Wissensstandort positionieren. Mit unseren Hochschulen haben wir gute Voraussetzungen dafür. Doch das Bildungsangebot muss weiter verbessert werden. Wir dürfen uns nicht mit der roten Laterne bei schulischen Vergleichtests zufrieden geben. Fördern und Fordern muss wieder stärker in der Schule gelebt werden.

Wir müssen in Bremen moderne Mobilitätssysteme etablieren. Der Ausbau des ÖPNV, von Car-Sharing und Bike-Sharing muss forciert werden. Intelligente Informationssysteme müssen die verschiedenen Informationen über Fahrpläne, Staus, Bike- und Car-Sharing verknüpfen.

Grundlage dafür sind solide Finanzen und eine gute Lebensqualität. Dafür entlastet die CDU-geführte Bundesregierung die Kommunen in den nächsten Jahren massiv. Doch es liegt an der Politik in Bremen, diese freiwerdenden Mittel sinnvoll einzusetzen.

Hier findet ihr die komplette Hamburger Erklärung.

 

Daten für die Stadtplanung in Bremen

Stadtplanung und Verkehrspolitik sind eng miteinander verknüpft. In Bremen ist insbesondere die Verkehrspolitik – insbesondere beim Thema Fahrradverkehr – ein Streitpunkt und sorgt für Unmut bei den Bürgern. Deshalb drängt sich die Frage auf, wie eine intelligente Stadtplanung aussehen kann und wie Maßnahmen bewertet werden können?

Stadtplanung zielorientiert und bewertbar

Städte unterliegen einem stetigen Wandel. Diesem Wandel muss die Politik in der Stadtplanung Rechnung tragen. Das gilt auch für Bremen. Unsere Stadt soll lebenswert bleiben, für aktuelle und zukünftige Einwohner. Das wichtigste in der Stadtplanung sind Ziele. Diese müssen von der Politik definiert werden. Am Ende müssen sich alle Maßnahmen an der Erreichung der Ziele messen lassen. Voraussetzung ist, dass die gesetzten Ziele auch messbar sind. Solche Ziele können sein

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[ap_li]50% weniger Verkehrstote pro Jahr bis 2020[/ap_li]
[ap_li]Verdoppelung des Fahrradverkehrs bis 2020[/ap_li]
[ap_li]Programme, um Straßen als öffentliche Plätze zu nutzen[/ap_li]
[ap_li]25% mehr Sitzgelegenheiten bis 2016[/ap_li]
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Ziele müssen SMART sein: Spezifiziert, Messbar, Akzeptiert, Realistisch und Terminiert. Der wohl wichtigste Punkt ist, dass Ziele akzeptiert sein müssen. Die Herausforderung ist, die Beteiligten Bürger, Geschäfte und Unternehmen in die Planung einzubeziehen. Stadtplanung ist kein Selbstzweck. Stadtplanung soll die Lebensbedingungen der Bürger verbessern.

Stadtplaung effizient und flexibel

Verkehrspolitik ohne Ideologie | Simon Zeimke

Für eine Verkehrspolitik ohne Grüne Ideologie.

Maßnahmen im Rahmen der Stadtplanung müssen heutzutage effizient und flexibel sein. Kosten und Zeit sind zwei der wichtigsten Bereiche, wenn es um die Umsetzung der Stadtplanung geht. Maßnahmen müssen kosten- und zeiteffizient werden.

Gleichzeitig müssen Maßnahmen auch flexibel sein. Wenn sich herausstellt, dass die getroffenen Maßnahmen nicht die Ziele erfüllen, dann muss gegengesteuert werden. Für die Stadtplanung bedeutet das, dass Maßnahmen nicht für die Ewigkeit geschaffen werden. Statt die Umsetzung in Stein zu meißeln, sollte vorab Experimentiert werden. Das heißt, dass der Rückbau einer Maßnahme immer auch in Betracht gezogen werden muss. Das heißt konkret, dass zunächst nur provisorische und kostengünstige Maßnahmen umgesetzt werden, die kostengünstig und schnell umsetzbar sind.

Daten für bessere Stadtplanung

Für die Stadtplanung in Bremen bedeutet dies, dass Daten in Zukunft noch viel mehr in die Planung einbezogen werden müssen. Daten über Fahrradverkehr, Staus, Buslinien, etc. müssen die Basis der Zielformulierung sein. Sie sind am Ende der Benchmark, die Vergleichsgröße, um den Erfolg bestimmter Maßnahmen zu bewerten.

Werden neue Fahrradwege auf der Straße von den Bürgern angenommen oder wegen Sicherheitsbedenken eher gemieden? Gibt es Bedarf an Bike Sharing Stationen und wenn ja, wie hoch ist dieser? Wo gibt es häufig Verkehrsstaus und wie lässt sich der Verkehr besser steuern?

Wenn keine Daten vorliegen, müssen diese gesammelt, aufbereitet und ausgewertet werden. Und diese Daten müssen vor allem auch stetig aktualisiert werden. Dadurch werden Maßnahmen bewertbar und Fehlentwicklungen können schnell erkannt werden. Ein umsteuern ist dann schnell möglich. Wenn jedoch immer gleich ganze Bautrupps anrücken, wird ein Gegensteuern nahezu unmöglich.

Beispiel: Stadtplanung in New York

Wie eine effiziente und flexible Stadtplanung aussehen kann, wird in diesem TED Talk besonders deutlich. Es ist beeindruckend, wie die Stadt New York das Thema angeht und effiziente Lösungen für die Bürger und Besucher der Stadt umsetzt.

Claas Rohmeyer, Elisabeth Motschmann und Simon Zeimke

Neujahrsempfang der CDU Bremen

NeuesVertrauenHeute war der traditionelle Neujahrsempfang der CDU Bremen im Parkhotel. Insgesamt 1.600 Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie interessierte Bürger waren der Einladung gefolgt. Hauptgast war Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Neben Wolfgang Schäuble sollten auch der Parteivorsitzende Jörg Kastendiek und die Spitzenkandidatin Elisabeth Motschmann reden.

Der Neujahrsempfang ist traditionell die wichtigste Jahresauftaktveranstaltung der CDU Bremen und eröffnet das politische Jahr. Viele Bürgerschaftskandidaten, Beiratskandidaten und Freunde aus der CDU waren anwesend.

Motschmann für Dialog der Religionen

 

Claas Rohmeyer, Elisabeth Motschmann und Simon Zeimke

Claas Rohmeyer, Elisabeth Motschmann und Simon Zeimke

Überschattet wurde die Veranstaltung von den schrecklichen Ereignissen in Paris. Jörg Kastendiek begrüßte die Gäste im Parkhotel und bat um eine Schweigeminute für die Opfer der grausamen Attentate in Paris.

Im Anschluss begrüßte auch die Spitzenkandidatin Elisabeth Motschmann die Besucher. Auch sie erinnerte an die Ereignisse in Paris und machte deutlich, dass wir auch weiterhin an unserer freiheitlichen Grundordnung festhalten müssen. Gleichzeitig appelierte sie an die Gäste, den Dialog zwischen den Religionen nicht aus dem Blick zu verlieren. Sie wünschte sich einen stärkeren Austausch zwischen den Religionen.

Wolfgang Schäuble mit brillianter Rede

Hauptredner war Wolfgang Schäuble, der wie immer eine beeindruckende Rede hielt. Schäuble sprach sich angesichts der terroristischen Anschläge ebenfalls für eine „wehrhafte Demokratie“ aus. Er ist ein Allrounder in der Politik und spann den Bogen von der Bedrohung durch Terrorismus über die Finanzkrise und Euro-Politik bis hin zur Haushaltspolitik und den Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Wie immer hat er frei geredet und während seiner Rede immer neue Gedankengänge formuliert. Ein wirklich hochkarätiger Gast für den Jahresauftakt im politischen Bremen.

Eindrücke vom Neujahrsempfang

Bilder: CDU Bremen