Digitalisierung in Bremen 2030 – Souverän. Offen. Wirksam 

Digitalisierung entscheidet über Leistungsfähigkeit, Vertrauen und Zukunftsfähigkeit staatlichen Handelns. Mit dem Positionspapier „Digitalisierung in Bremen 2030“ formuliert die CDU Bremen einen klaren Anspruch: weg von Stückwerk und Symbolprojekten, hin zu einer handlungsfähigen, bürgernahen und souveränen digitalen Verwaltung.

Positionspapier

Digitalisierung in Bremen 2030 – Souverän. Offen. Wirksam

Die zentralen Forderungen:

  • Verwaltung vom Nutzen her denken:

    Digitale Angebote müssen sich an Lebenslagen orientieren – nicht an Zuständigkeiten. Prozesse werden vereinfacht, bevor sie digital umgesetzt werden.

  • Proaktive, automatisierte Verwaltung:

    Staatliche Leistungen sollen künftig automatisch angeboten werden, wenn sich Lebenssituationen ändern. Automatisierung und KI dienen der Entlastung der Verwaltung – transparent, rechtssicher und nachvollziehbar.

  • Ein digitaler Staatseingang für Bremen:

    Mit einer zentralen Bremen-App soll es einen verbindlichen Zugang zu allen Verwaltungsleistungen geben – integriert mit den Identitäts- und Wallet-Lösungen von Bund und EU, ohne App-Chaos und Insellösungen.

  • Digitale Souveränität stärken:

    Open Source wird zum Standard staatlicher IT-Entwicklung („Public Money, Public Code“). Offene Standards sichern Unabhängigkeit, Sicherheit und Nachnutzbarkeit.

  • Föderale Zusammenarbeit nutzen:

    Bremen soll den Deutschland-Stack und die föderale Modernisierungsagenda aktiv mitgestalten und eigene Lösungen von Beginn an nachnutzbar entwickeln.

  • Digitalisierung für alle ermöglichen:

    Barrierefreiheit, einfache Sprache sowie analoge und telefonische Unterstützung sind feste Bestandteile digitaler Verwaltung. Niemand darf ausgeschlossen werden.

Digitalisierung in Bremen 2030 – Souverän. Offen. Wirksam

Positionspapier zur Digitalisierung anlässlich der gemeinsamen Klausurtagung von Landesverband und Bürgerschaftsfraktion der CDU Bremen