Die GeNo in der Krise

Der Klinikverbund Gesundheit Nord steckt tief in der Krise. Das wurde kurz nach dem Start der neuen Legislaturperiode bekannt. Seit Jahren stecken die Bremischen Kliniken in einer finanziellen Notlage. Im September 2019 wurde bekannt, dass in diesem Jahr ein Rekord-Defizit von fast 18 Millionen Euro erwartet wird. Sogar eine Insolvenz sei möglich. 

erwarteter zusätzlicher Fehlbetrag der GeNo bis 2023

Kaum sieben Wochen und zwei Deputationssitzungen später verschärft sich die Lage der Gesundheit Nord noch einmal. Plötzlich geht die GeNo Geschäftsleitung von einem Defizit von 27,8 Millionen Euro in diesem Jahr aus. Die Lage ist ernst. Die Geschäftsleitung scheint nicht in der Lage zu sein, die Situation zu verbessern oder zu stabilisieren. Bisher ist jeder Sanierungsversuch der aktuellen Geschäftsleitung krachend gescheitert. Die Senatorin muss für Klarheit sorgen. Sie scheut sich aber in der GeNo-Krise ein klares Konzept vorzulegen. Mittlerweile kann der Verlust sogar noch auf 32 Millionen Euro steigen. Das wurde in der letzten Sitzung der Deputation für Gesundheit und Verbraucherschutz öffentlich. 

Ein Überblick über die Aktuelle Situation.

Stichworte: GeNo | Gesundheit Nord
10. Oktober 2019