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Ecos Office Flydeck Bremen - Business Talk: Genial Digital - Metropolregion Nordwest

Business-Talk: Genial digital

Im ehemaligen Beluga-Gebäude fand der „Business-Talk: Genial digital“ der Metropolregion Nordwest statt. Auf dem FlyDeck von ecos Office erwartete die Gäste viele spannende Kurzvorträge von Unternehmen und Organisationen aus der Region. Es war wirklich sehr interessant, zu sehen, wie sich Unternehmen zu „digitalen“ Unternehmen wandeln und wie sie bei der Digitalisierung in der Region unterstützt werden.

Von digitalen Möbeln bis hin zu Innovationen

Den Auftakt machte Peter Kenkel von PK Peter Kenkel GmbH aus Cappeln. Als klassischer Büromöbel Produzent hat sich das Unternehmen zu einem Anbieter von digitalen Möbeln entwickelt. Das Geschäftsmodell wurde über die Jahre weiterentwickelt. Die Möbel als Basis mit Technologie verknüpft. So ist eine spannende Produktpalette entstanden. Von mobilen Präsentationssystemen über Showcases bis hin zu Informationssystemen. Eines der vorgestellten Produkte war die hypebox, ein interaktiver Showcase mit transparentem Touch-Display.

Die Seghorn AG wurde von Guido Zerreßen vorgestellt. Für das Inkasso-Unternehmen war es der Ansporn, neue und bessere Services zu entwickeln. Mittlerweile versucht man die 200 Mitarbeiter in Sachen Agilität mitzunehmen und mit Algorithmen die Services stetig weiterzuentwickeln.

Kai Stührenberg hat das Digilab Brennerei in der alten Schnapsfabrik vorgestellt. Mittlerweile wurden diverse Unternehmen, Startups und Beratungsangebote dort platziert. Ganz aktuell kam der Bescheid aus Berlin für ein Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0. Ziel ist es, die Unternehmen in Bremen auf dem Weg der Digitalisierung zu beraten und zu begleiten. Ein wichtiges Thema, wie ich finde. Viele Unternehmen sehen zwar den Trend, scheuen aber den Weg zum digitalen Unternehmen. Hier kann ein engmaschiges Beratungsangebot sehr helfen. Für das Digilab gibt es bei der Digitalisierung kein „Machen“ oder „Nicht machen“. Es geht vielmehr um das Wie. Das Konzept umfasst alle Bereiche von Unternehmen – von Fachkräften über Organisation bis hin zu IT. Letztere ist aber nur ein Teilaspekt der Digitalisierung. Mehr über die Angebote gibt es auf der Webseite Digitalisierung Bremen.

Genial Digital: Roboter mit Persönlichkeit aus Bremen

Business Talk: Genial Digital - Metropolregion Nordwest

Marc Fiedler von Blackout Technologies musste erst gar nicht digital werden. Sein Startup beschäftigt sich mit intelligenten Robotern, die eigene Persönlichkeiten haben. Das Team um Marc Fiedler liefert dabei nicht die Roboter sondern die Software. Dank AI – Artificial Intelligence sind die Roboter in der Lage mit Menschen zu kommunizieren. Super spannendes Thema. Vor allem die Einsatzmöglichkeiten sind faszinierend. Solche Roboter können auf Messen Besucher ansprechen, am Empfang aushelfen oder als Begleiter in der Pflege vom Demenzkranken unterstützen. Die Nutzungsmöglichkeiten sind schier unendlich. Der Gründer wies jedoch explizit darauf hin, dass die Roboter nur unterstützen werden und echte Mensche nicht ersetzen sollen.

Das Thema Innovation hat Lars Behrendt mit seiner Innovationsagentur Granny&Smith aus Oldenburg bearbeitet. Seine Agentur hilft Unternehmen bei der Entwicklung von Innovationen. Parallel dazu entwickelt die Firma eigenständig Innovationen und sucht dann Partner zur Umsetzung. Dabei ist die Agentur selbst innovativ. Ähnlich eines Hackathons arbeitet die ganze Firma alle zwei Wochen am Innovation Friday an neuen Ideen – unabhängig vom Tagesgeschäft.

Digitalisierung in der Metropolregion

Der Abend hat gezeigt, dass sich in Bremen und der Metropolregion extrem viel in Sachen Digitalisierung bewegt. Wenn jetzt noch flächendeckend schnelles Internet verfügbar wäre, dann könnte man der Zukunft gelassen entgegen sehen.

Mit dem Handtuch in die Bürgerschaft

Am 10. Mai ist Wahltag in Bremen! Es geht um vielen, wie z.B. Digitalisierung, Kinderbetreuung und Verkehr. Ich werbe um eure fünf Stimmen für Listenplatz 42 auf Liste 03 (CDU). Damit euch die Entscheidung etwas leichter, gibt es meinen Wahlvideo zur Bürgerschaftswahl. Aber warum habe ich eigentlich dieses Handtuch dabei?

Mehr über meine Themen und Ziele für Bremen und Schwachhausen könnt ihr natürlich auch nachlesen. Ihr wollt mit mir ins Gespräch kommen? Kein Problem! Triff mich auf einer der vielen Veranstaltungen oder stelle mir deine Frage auf Butter bei die Fische.

Digitale Bildung in Bremen

Bremen und die Bildung – eine unendliche Geschichte. Sie beginnt bei dem letzten Patz in den PISA Schulvergleichen und zieht sich über den massiven Stundenausfall in den Bremer Schulen. Und auch inhaltlich sind die Schulen in Bremen nicht gut aufgestellt. Die Digitalisierung findet auch im Jahr 2015 kaum statt. An diesem Punkt ist Bremen nicht alleine. In kaum einem Bundesland wird dieses Thema bearbeitet.

Schüler auf das Leben vorbereiten

visual-fb-schule2025Schule soll Inhalte vermitteln und die Schüler auf das Leben vorbereiten. Die Welt heute ist geprägt von Bits und Bytes, von Software und Applikationen, von Datenbanken und Algorithmen. Ohne Computer und Internet bewegt sich kaum noch was. Doch der digitale Wandel schlägt sich nicht im Schulunterricht wider.

Wir müssen bei der Bildung umdenken. Wir müssen die Chancen der Digitalisierung nutzen. In der Wirtschaft, der Gesellschaft und natürlich auch in der Schulbildung. Andere Länder machen es vor: In England gibt es seit diesem Jahr das Schulfach „Computing“. Verpflichtend. Den Kindern sollen Grundlagen vermittelt werden, damit sie das Neuland nicht nur nutzen sondern auch verstehen.

England ist Vorreiter

England ist Vorreiter in Sachen Digitale Bildung und hat die Lehrpläne angepasst. Der Begriff „Computer- und Informationstechnologie“ wurde aus dem „national Curriculum“ – so etwas wie ein nationaler Lehrplan – gestrichen. Stattdessen wurden drei neue Begriffe eingesetzt:

  • Computer Science setzt sich vor allem mit Computern und IT im Allgemeinen auseinander: Die Architektur von Rechnern, Struktur von Daten, Algorithmen und Programmiersprachen.
  • Digital Literacy beschreibt die digitale Medienkompetenz. Es geht um den richtigen Umgang mit digitalen und sozialen Medien aber auch um den Umgang mit dem Rechner selbst. Es geht vor allem darum, bestimmte Fähigkeiten zu vermitteln und nicht nur trockenes Wissen zu verteilen.
  • Information Technology soll vermitteln wo und für welche Zwecke Computer und Informationstechnologie heute eingesetzt wird: Verwaltung, Wirtschaft, Kultur. Bestandteil ist die Architektur großer Computersysteme, sowie Aspekte des „menschlichen Faktors“ und des Projektmanagements.

Dabei geht es nicht darum Nachwuchs für die digitale Branche oder massenhaft Programmierer heranzuziehen. Es geht darum, Kindern das Rüstzeug für den Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. England hat ein klares Zeichen für die Digitale Bildung gesetzt. Das Schulfach Computing ist verpflichtend in allen Schulen ab Klasse 1. In Deutschland ist man davon leider noch weit entfernt.

Digitale Bildung: Schule muss digital werden

Lesen, schreiben, rechnen sind wichtige Pfleiler in unserem Bildungssystem. Doch in Zukunft müssen Gesellschaftliche Trends und technologische Entwicklungen schneller als bisher Einzug in den Unterricht halten. Dazu müssen in den Schulen die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, aber auch die Lehrer weiter ausgebildet werden. Es muss ein Konzept „Schule 2025 – Agenda Digitale Bildung“ erstellt werden, damit die Bremer Schulen für die Zukunft gerüstet sind.

Ich setze mich für eine Modernisierung der Lehrpläne und die Einführung des Schulfachs „Computing“ ein.

Butter bei die Fische: Wie denkst Du über die Digitalisierung in der Bildung? Diskutier mit mir!

Politdate: Online Projekt zur Bürgerschaftswahl

Vor ein paar Tagen bin ich auf Facebook über das Politdate gestolpert. Ein Projekt von Radio Bremen, dass Bremerinnen und Bremer mit Politikern zusammenbringt. Klingt ziemlich spannend. Mittlerweile hat es auch schon die ersten Dates zwischen Bremern und Politikern gegeben.

Worum geht es aber genau? Dazu findet man auf der Facebook Seite diese Beschreibung:

„Politdate – Triff deine Wahl“ ist ein Onlineprojekt von Radio Bremen, das Bremer Bürger und Politiker zusammenbringt. Wir arrangieren ein Date, das Politdate. Bremerinnen und Bremer entscheiden selbst, wo das Treffen mit dem Politiker stattfindet und worüber gequatscht werden soll. Es gibt keine Tabu-Themen. Wir berichten hier über unsere Recherchen, Vorbereitungen und wie auch ihr mitmachen könnt.

Die Website zum Politdate ist leider noch nicht online.. Dort sollen am Ende die Dates auch zu sehen sein. Bis dahin gibt es Informationen auf Twitter und Teaser auf der Facebook Seite:

Ich finde das Format echt spannend, da der Kontakt zwischen Politik und Wähler immens wichtig ist. Insbesondere das hier die Themen mal nicht von Redakteuren oder Politikern vorgegeben werden, sondern von den Bremerinnen und Bremern. Ich persönlich würde so eine Einladung zu einem Date nicht abschlagen. Insbesondere zum Theme Digitalisierung würden mich die Ideen und Anregungen der Bremerinnen und Bremer interessieren.

Wie findet ihr das Projekt?

Neues Vertrauen in Bremen - Wahlprogramm

Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl 2015

Heute wurde der Entwurf des Wahlprogramms der CDU Bremen mit dem Titel „Neues Vertrauen in Bremen und Bremerhaven“ von Jörg Kastendiek und Elisabeth Motschmann vorgestellt. Das Wahlprogramm zeigt deutlich, dass wir als CDU bereit sind, Regierungsverantwortung zu übernehmen und wir einen Politikwechsel in der Bildungs-, Finanz-, Wirtschafts- und Innenpolitik wollen. Wir wollen Bremen und Bremerhaven wieder nach vorne bringen.

Schwerpunkte für Bremen und Bremerhaven

Neues Vertrauen in Bremen - WahlprogrammDas Wahlprogramm setzt deutliche Impulse in den Themenschwerpunkten Bildung, Sicherheit, Wohlstand und Arbeitsplätze, bürgernahe und effiziente Verwaltung, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Stadtentwicklung und Verkehr, exzellente Wissenschaft sowie Kultur. Die wichtige Frage der Armutsbekämpfung taucht an vielen Stellen in dem Entwurf auf und bekräftigt, dass das Thema in unserem Fokus liegt.

Und auch die Digitalisierung Bremens findet sich an vielen Stellen des Wahlprogramms der CDU Bremen wieder. Es wird deutlich, dass es ein Querschnittsthema ist, dass die Bereiche Bildung, Wirtshaft, Inneres und Gesellschaft umfasst. Gemeinsam mit der CDU will ich vor allem dieses Thema in der Bürgerschaft vorantreiben.

Das Wahlprogramm ist auf der Seite der CDU Bremen als PDF abrufbar. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen das Programm zu diskutieren und ihre Ideen für Bremen einfließen zu lassen. Am 23. Februar wird dann ein Landesparteitag über das Programm zur Bürgerschaftswahl abstimmen.

Elisabeth Motschmann: Neues Vertrauen in Bremen

„Wir wollen neues Vertrauen für Bremen und Bremerhaven schaffen und unsere beiden Städte stark machen. Mit diesem Anspruch treten wir an und das spiegelt sich auch in unserem Wahlprogramm wider. Mir ist es wichtig, dass unser Land nicht länger die höchsten Schulden, die höchste Kinderarmut, die meisten Arbeitslosen, die schlechteste Bildung und hohe Kriminalitätsraten aufweist. Und ich bin davon überzeugt, dass wir dies ändern können “, macht Elisabeth Motschmann deutlich

Der Landesvorsitzende Jörg Kastendiek verweist zu Recht darauf, dass das Wahlprogramm viele neue Lösungen für die Probleme Bremens aufzeigt und damit eine echte Alternative zu Rot-Grün ist. Ein weiteres verwalten der Probleme wird es mit der CDU in Regierungsverantwortung nicht geben. Wir wollen die Probleme unseres Landes angehen und bieten dafür Lösungen.