Wirtschaft | Simon Zeimke

Wirtschaft

Wirtshaft Hafen
Bild: CDU Deutschland | Markus Schwarze

Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wir müssen zukunftsfähige Rahmenbedinungen schaffen und ausbauen, damit Unternehmen sich entwickeln können. Nur so werden auch Arbeits- und Ausbildungsplätze in Bremen geschaffen. Politik, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung müssen zusammenarbeiten, um den Standort Bremen besser zu vermarkten und für Unternehmen attraktiv zu gestalten.

 

Digitale Wirtschaft fördern

Bereits heute sind in Bremen 10.000 Menschen im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt. In der digitalen Branche stecken noch weit größere Potentiale, die es gilt zu unterstützen und zu fördern. Die Politik muss Wege finden, den Gründergeist bei kreativen und begabten jungen Menschen zu wecken. Geschäftsideen müssen gefördert werden – nicht nur finanziell. Gesetzliche Vorgaben und Hürden spielen hier ebenfals eine Rolle, genauso die Unterstützung von Netzwerken. In der Digitialisierung Bremens liegen große Potentiale, die noch nicht voll ausgeschöpft werden.

Ich setze mich ein für…

  • Bürokratieabbau für kleine und mittelständische Unternehmen
  • den Ausbau der erfolgsorientierten Förderung von Existenzgründern
  • die stärke Nutzung erneuerbarer Energien aus Sonne, Wind und Wasser
  • Bremen als Kreativ- und Digitalstandort

Fünf Punkte für eine bessere Wirtschaftspolitik in Bremen

  • Wir werden eine Hightech-Strategie für Bremen auflegen, um Forschung und Innovationen in kleinen und mittleren Unternehmen zu fördern und den Technologietransfer zu verbessern. Dafür wollen wir u. a. eine regionale Plattform für Forschung und Entwicklung sowie Technologietransfer aufbauen, einen Patentverwertungsfonds auflegen und die Bereitstellung von Wagniskapital an junge Unternehmen verbessern.
  • Jedes neue Unternehmen, das sich in Bremen ansiedelt, schafft neue Arbeitsplätze und zahlt zusätzliche Steuern. Deswegen muss Bremen eine ausreichende Zahl erschlossener und auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnittener Gewerbeflächen vorhalten. Wir wollen die Flächenreserven quantitativ und qualitativ weiterentwickeln. Unsinnige Maßnahmen wie die von Rot-Grün geplante Anlage von „Stadtoasen“ und „Ruheräumen“ in Gewerbegebieten werden wir verhindern.
  • Wir wollen Bremen zur „Smart City“ entwickeln – mit neuen Arbeitsmodellen und Mobilitätsformen, Smart Cards als Ausweis und Zahlungsinstrument, einem leistungsfähigen Breitbandnetz und einem kostenfreien, öffentlichen WLAN. Wir werden Pilotprojekte auflegen für ein „intelligentes“ Stromnetz und eine „intelligente“ Straßenbeleuchtung, die ihre Helligkeit selbst reguliert.
  • Damit kleine und mittlere bremische Betriebe bessere Chancen haben, sich auf öffentliche Aufträge zu bewerben, wollen wir die Vergabe öffentlicher Aufträge bei einer zentralen Vergabestelle bündeln. Das Vergaberecht muss entbürokratisiert und flexibel gehandhabt werden. Wir halten am Meistertitel als Garant für Qualifikation, Qualität und Ausbildung im Handwerk fest.
  • Wir wollen die Abwärtsspirale in der Bremer Innenstadt stoppen. Neben baulichen Veränderungen und der Schaffung neuer, attraktiver Einzelhandelsflächen muss der Verkehr aus der Knochenhauerstraße genommen werden. Die Vorzüge der Bremer Innenstadt müssen besser und einheitlich vermarktet werden. Wir wollen den bremischen Einzelhandel bei der Entwicklung neuer Einzelhandelskonzepte und der Anbahnung von Kooperationen unterstützen.

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