Tag Archives: Ursula von der Leyen

Die arme Ursula ist jetzt Hartz4-Empfängerin?

27 Sep

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Die Welt hat einen schönen Artikel geschrieben. Es geht um den ruinösen Sozialstaat. Und um die 5-Euro HartzIV-Erhöhung. Im Grunde geht es in dem unaufgeregten und sachlichen Artikel um den deutschen Fürsorgestaat, der jegliche Risiken von den Bürgern verstaatlichen will. Transferleistungen machen derzeit schon knapp 50% des Bundeshaushalts aus.

Und im Artikel gibt es eine Bilerserie mit dem Titel: “So beschäftigen sich Hartz-IV-Empfänger”. Aber huch, wen sieht man da unter der Überschrift breit grinsen? Die arme Ursula von der Leyen. So schnell kann es gehen. Gestern noch Ministerin und heute schon HartzIV-Empfänger. (weiterlesen …)

Kristina Köhler neue Familienministerin

27 Nov

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Nach dem Rücktritt von Bundesarbeitsminister Jung kommt es zur Kabinettsumbildung in Berlin. Jung musste auf Grund der schlechten Informationspolitik im Rahmen des Luftangriffs auf einen von den Taliban entführten Tanklaster zurücktreten.

Neue Arbeitsministerin wird demnach Ursula von der Leyen. Sie war bisher Familienministerin und hatte dort vor allem bei der Diskussion um Netzsperren für Furore gesorgt.

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Kristina Köhler, Familienministerin

Ein neues Gesicht bekommt auch das Familienministerium. Neue Ministerin wird Kristina Köhler aus Wiesbaden. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem kurzen Statement heute mit. Die 32jährige Köhler studierte in Mainz Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte. Das Studium hat sie 2002 als Diplom-Soziologin abgeschlossen. Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz hat sie im Jahr 2009 promoviert.

Köhler sitzt seit 2002 für die CDU im Bundestag, sie ist Mitglied im Innenausschuss und war Obfrau der CDU/CSU-Fraktion im BND-Untersuchungsausschuss.

Die Familienministerin wird sicher neue Impulse setzen. Sie ist auch in den “neuen Medien” bewandert, auf Facebook unterwegs und twittert. Am Montag soll sie offiziell vereidigt werden. Sicherlich wird sie dann auch Details zu ihren Plänen als Familienministerin vorlegen.

Volker Pispers zu Zensursula

23 Jun

Volker Pispers zu Zensursula

412471115 877f5f24af t Einfach großartig!

In altbekannter Manier nimmt sich Volker Pispers dem Thema Netzsperren an. Natürlich kommt Ursula von der Leyen und ihre Politik nicht sonderlich gut dabei weg – wen wunderts?

Viel mehr braucht man gar nicht dazu sagen.

 

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[Via Ruhrbarone]

cc  photo credit: dr.jazz

Artikel 5 Grundgesetz

19 Jun

Artikel 5 Grundgesetz

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(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

 

cc  photo credit: Michel Balzer

Grundgesetz lesen! Löschen statt sperren!

9 Jun

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896708157 ab06db8009 m Grundgesetz lesen! Das war ein bundesweiter Flashmob am 23. Mai 2009 – zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes!

Wenn man in diesem Land lebt, sollte man sich durchaus mal das Grundgesetz zur Hand nehmen und darin blättern. Denn es ist die Grundlage unseres Staates. Was darin steht, gilt für alle Bürger! Übrigens auch für Politiker.

Für Politiker sollte das Grundgesetz eigentlich ein ständiger Begleiter sein, sie sollten es kennen wie ihre Westentasche. Leider erleben wir immer öfter, dass Haarscharf an den Grenzen des Grundgesetzes gearbeitet wird. Auf welcher Seite der Grenze, das entscheidet dann das Bundesverfassungsgericht.

Doch derzeit wird versucht eine sogenannte Netzsperre gegen Kinderpornografie zu installieren. Wir haben uns ja fast schon daran gewöhnt, dass wir alle potentielle Terroristen sind. Aber nun sollen wir, die das Internet nutzen (also eigentlich alle) auch noch potentielle Pädophile sein? Was für ein Humbug. 

Hier wird ein Zensurinstrument installiert. Zwar unter dem Deckmantel des Schutzes von wehrlosen Kindern, aber wird wirklich nur ein einziges Kind durch diese Sperren und Stoppseiten vor sexuellem Mißbrauch geschützt?

Unterstellen wir Ursula von der Leyen, dass sie wirklich die Kinder im Blick hat. Das ist ehrenhaft und hat Respekt verdient. Doch will sie eine Zensurinfrastruktur etablieren. Was in Zukunft mit dieser Infrastruktur geschieht, das kann keiner sagen. Jetzt haben wir eine große Koalition, aber was ist wenn die SED, die mal  PDS hieß und sich heute Die Linke nennt, an die Macht kommt? Von freier Presse kann in der DDR keine Rede gewesen sein!

Doch nicht wegen solchen Überlegungen hat sich massiver Protest gegen die Pläne der Bundesregierung entwickelt. Der Protest ist deshalb zustande gekommen, weil Stoppseiten das falsche Instrument sind. Fakt ist: Kinderpornographie ist in Deutschland verboten, wie übrigens auch in nahezu allen anderen Ländern der Welt!

Wir, die wir uns gegen die Pläne stellen, wollen keine Kinderpornos im WWW! Wir wollen, dass diese widerlichen Bilder und Videos aus dem Internet verschwinden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden!

Wir fordern deshalb: Löschen statt sperren!

Im Grundgesetz steht in Artikel 5 ganz klar: Eine Zensur findet nicht statt. Es ist eines der unveränderlichen Grundrechte, die im Grundgesetz festgeschrieben sind! Doch, was ist in Zukunft? Heute Kinderpornos, morgen kommt die Musikindustrie und dann? Dann werden vielleicht kritische Internetseiten gesperrt oder unliebsame politische Blogs. Wenn die Zensurinfrasturktur erstmal eingeführt ist – dann wird man sie auch nicht wieder abschaffen können.

Es geht um deine, um unsere Grundrechte!

Jetzt ist unsere Chance zu zeigen, dass wir nicht so Politikverdrossen sind, wie immer behauptet wird. Jetzt ist die Chance Zensurinfrasturktur in Deutschland zu verhindern!

Aus diesem Grund möchte ich nochmal auf die E-Petition ”Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” hinweisen und alle dazu aufrufen, diese mitzuzeichnen! Es sind zwar schon die erforderlichen 50.000 Mitzeichner dabei, aber je mehr, desto besser! Also: Mitzeichnen und Flagge zeigen für unsere Grundrechte!

Und weil “Grundgesetz lesen” so wichtig ist, hier noch ein Video vom Flashmob aus Berlin:

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cc photo credit: Michel Balzer

Vorwürfe gegen Bundestagsabgeordneten

6 Mrz

Vorwürfe gegen Bundestagsabgeordneten

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Die Nachricht machte am Donnerstag blitzartig die Runde: Medienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss steht unter dem Verdacht im Besitz von Kinderpornos zu sein. Am Donnerstag Vormittag hob der Immunitätsausschuss des Bundestages die Immunität auf und machte so den Weg für die Ermittlungsbehörden frei.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hatte informationen von der Staatsanwaltschaft Bremerhaven bekommen und daraufhin die Ermittlungen aufgenommen. In Bremerhaven war ein Mann festgenommen, der unter Verdacht steht Kinderpornos verbreitet zu haben. Bei diesem Mann wurden zwei Handy-Nummern gefunden, die Tauss´ zugeordnet werden können, sowie dessen Berliner Adresse. Es soll zu insgesamt 23 Kontakten zwischen dem Bremerhavener und dem Abgeordneten gekommen sein und womöglich sogar eine DVD an den Abgeordneten geschickt worden.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe bestätigt, dass es einen Anfangsverdacht gebe und dass

“strafrechtlich relevantes Bildmaterial vorhanden sein könnte”

Jedoch sei noch keine Straftat nachgewiesen:

“Es kann herauskommen, dass er komplett unschuldig ist”

Jörg Tauss hat unterdessen seine Ämter in der SPD Baden-Württemberg und der SPD-Bundestagsfraktion niedergelegt und erklärt auf seiner Internetseite:

“Um auszuschließen, dass meine Partei und Fraktion durch die Ermittlungen belastet werden, stelle ich meiner Partei mein Amt als Generalsekretär der baden-württembergischen SPD und meiner Fraktion meine Funktionen als Sprecher für Bildung, Forschung und Medien und den Sitz im Fraktionsvorstand zur Verfügung.”

Er weist weiterhin die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück:

“Ich bin mir absolut sicher, dass der gegen mich erhobene Vorwurf schnell ausgeräumt werden kann.”

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Abgeordneter habe er sich mit diesem Thema beschäftigt. Zuletzt hatte er sich gegen die Initiative zur Sperrung von Internetseiten von Ursula von der Leyen stark gemacht und kritisiert die Initiative auch weiterhin:

“Als medienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion habe ich mich immer und sehr entschieden für einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet und für die entschlossene Bekämpfung von Kinderpornographie eingesetzt. Zugleich habe ich aber auch immer davor gewarnt, dieses Thema politisch zu instrumentalisieren, um bürgerliche Freiheitsrechte einzuschränken.”

Tauss setzt bei den Content-Anbietern an, anstatt teile des Internets zu sperren. Die Stategie, über die Content-Anbieter an die Täter heranzukommen ist bisher erfolgreich von den Ermittlungsbehörden angewand worden. Dennoch muss Tauss erklären, wie er an das “einschlägige” Material gekommen ist. Die Ermittler hatten solches Material auch außerhalb seiner PCs gefunden. Dazu erklärt die Staatsanwaltschaft:

“Das können wir so nicht nachvollziehen.”

Alle sind an einer schnellen Aufklärung der Vorwürfe interessiert. 

Nach dem Strafgesetzbuch ist der Besitz von Kinderpornos nicht strafbar, wenn dies  ”ausschließlich der Erfüllung rechtmäßiger dienstlicher oder beruflicher Pflichten” dient. Hierauf könnte Tauss sich berufen. Verwunderlich ist an der Geschichte auf jedenfall, dass Tauss die Ermittlungsbehörden über seine Tätigkeiten nicht informiert hat. Ulrich Meyer, Moderator von Akte (Sat.1) war während Recherchen zum Thema Kinderpornografie auch schonmal ins Visier der Fahnder geraten. Für eine Recherche wurde seine Kreditkarte zur Registration auf einem Portal mit kinderpornografischem Inhalt genutzt. Meyer hatte jedoch vorab die Behörden über seine Recherche informiert. Warum Tauss dies nicht getan hat, muss er erklären!

Sicher ist aber, dass die Unschuldsvermutung auch für Abgeordnete gilt: Unschuldig, bis die Schuld bewiesen wurde

Dennoch bleibt die Frage, inwiefern Abegordnete zu “privaten” Ermittlern werden können? Aber auch, wie in Zukunft mit brisanten Informationen umgegangen werden muss. Schließlich bekommen Abgeordnete häufige interne Informationen zugeschickt. 

Die Staatsanwaltschaft wird in dieser Sache ermitteln, bis dahin dürfen wir gespannt auf das Ergebnis warten!

cc photo credit: baranek

Bundestagswahl 2009: Landesliste Niedersachsen aufgestellt

17 Jan

Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen führt die Landesliste zur Bundestagswahl 2009 an. Einstimmig wählten die 120 Delegierten die Ministerin auf Platz 1 der Liste.

In ihrer Rede sagte von der Leyen “Die Union ist die einzige politische Kraft, die die aktuelle Krise wirklich meistern kann”. Ende 2005 wechselte sie aus der Niedersächsischen Landesregierung ins Bundeskabinett und übernahm das Familienministerium. Sie kandidiert in der Landeshauptstadt das erste mal direkt für den Bundestag.

David McAllister, CDU Landesvorsitzender, zeigte sich erfreut über von der Leyens wahl. ”Mit unserer Spitzenkandidatin Ursula von der Leyen gehen wir mit einer erfolgreichen, beliebten und sympathischen Bundesministerin in das Superwahljahr 2009″, erklärte McAllister nach der Wahl. Er zeigte sich zuversichtlich für die Bundestagswahl 2009:  “Wir wollen möglichst viele Wahlkreise am 27. September direkt gewinnen”.

Insgesamt umfasst die Landesliste  50 Plätze. Auf Platz 21 wurde Astrid Grotelüschen für den Wahlkreis 29 (Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg-Land) aus dem Landesverband Oldenburg gewählt. Grotelüschen kommt aus Großenkneten (Landkreis Oldenburg Land) und kandidiert das erste mal für den Bundestag. Auf der Mitgliederversammlung der drei Kreisverbände Delmenhorst, Oldenburg-Land und Wesermarsch setzte sie sich gegen Mitbewerber Volker Pickart durch. Pickart kandidierte 2005 für den Bundestag und konnte damals den höchsten Stimmenzuwachs in Niedersachsen für sich verbuchen. Schade das diese Bekanntheit jetzt nicht im Wahlkampf ausgespielt werden kann.

Aktuelle Umfragen lassen auf eine knappe schwarz-gelbe Mehrheit hoffen. 

  • CDU/CSU: 40%
  • SPD: 26%
  • FDP: 11%
  • Die Linke: 10%
  • GRÜNE: 8%
  • Sonstige: 5%

(Quelle: FG Gruppe Wahlen, 09.01.2009 von www.election.de)

Landesliste der CDU Niedersachsen für die Wahl zum Deutschen Bundestag am 27. September 2009 (download)