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	<title>Simon Zeimke &#187; Twitter</title>
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	<description>Immer mal wieder frisch gebloggtes</description>
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		<title>Krippenspiel reloaded oder Weihnachtsgeschichte 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 15:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Krippenspiele. In den Kirchen und Grundschulen und Kindergärten Land auf, Land ab wird die Weihnachtsgeschichte nachgespielt. Von Maria und Joseph, wie sie nach Bethlehem zogen. Vom kleinen Jesus-Kind, dass zwischen Esel und Ochse in einer Krippe im Stall geboren wird. Von Caspar, Melchior und Balthasar &#8211; die drei Weisen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachtszeit ist auch die Zeit der<strong> Krippenspiele</strong>. In den <strong>Kirchen</strong> und Grundschulen und Kindergärten Land auf, Land ab wird die <strong>Weihnachtsgeschichte</strong> nachgespielt. Von <strong>Maria und Joseph</strong>, wie sie nach<strong> Bethlehem</strong> zogen. Vom kleinen<strong> Jesus</strong>-Kind, dass zwischen Esel und Ochse in einer <strong>Krippe im Stall</strong> geboren wird. Von <strong>Caspar, Melchior und Balthasar</strong> &#8211; die drei Weisen, die dem <strong>kleinen Jesus</strong> Geschenke bringen. Und so weiter und so fort.</p>
<p>Doch wie würde die Weihnachtsgeschichte aussehen, hätten Maria und Joseph, die drei Weisen Caspar, Melchior und Balthasar schon <strong>Facebook</strong>, <strong>Wikipedia</strong>, <strong>Googlemail</strong>, <strong>Twitter</strong> und <strong>Foursquare</strong> gehabt? Es wäre eine <strong>Weihnachtsgeschichte 2.0</strong> geworden. Oder eben die Digitale Weihnachtsgeschichte: THE DIGITAL STORY OF NATIVITY<span id="more-2756"></span></p>
<h3>Weihnachtsgeschichte 2.0 &#8211; Christmas 2.0</h3>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/2010/12/krippenspiel-reloaded-weihnachtsgeschichte-2-0/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Fröhliche (digitale) Weihnachten!</strong></p>
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		<title>Kristina Köhler neue Familienministerin</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/11/kristina-kohler-neue-familienministerin/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 16:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Rücktritt von Bundesarbeitsminister Jung kommt es zur Kabinettsumbildung in Berlin. Jung musste auf Grund der schlechten Informationspolitik im Rahmen des Luftangriffs auf einen von den Taliban entführten Tanklaster zurücktreten. 

Neue Arbeitsministerin wird demnach Ursula von der Leyen. Sie war bisher Familienministerin und hatte dort vor allem bei der Diskussion um Netzsperren für Furore gesorgt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,663886,00.html" target="_blank">Rücktritt von Bundesarbeitsminister</a> Jung kommt es zur Kabinettsumbildung in Berlin. Jung musste auf Grund der schlechten Informationspolitik im Rahmen des Luftangriffs auf einen von den Taliban entführten Tanklaster zurücktreten.</p>
<p>Neue Arbeitsministerin wird demnach Ursula von der Leyen. Sie war bisher Familienministerin und hatte dort vor allem bei der Diskussion um Netzsperren für Furore gesorgt.</p>
<div id="attachment_2154" class="wp-caption alignleft" style="width: 242px"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/11/Koehler.jpg"><img class="size-medium wp-image-2154" title="Koehler" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/11/Koehler-232x300.jpg" alt="Koehler 232x300 " width="232" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kristina Köhler, Familienministerin</p></div>
<p>Ein neues Gesicht bekommt auch das Familienministerium. Neue Ministerin wird <a href="http://www.kristina-koehler.de">Kristina Köhler</a> aus Wiesbaden. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem kurzen Statement heute mit. Die 32jährige Köhler studierte in Mainz Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte. Das Studium hat sie 2002 als Diplom-Soziologin abgeschlossen. Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz hat sie im Jahr 2009 promoviert.</p>
<p>Köhler sitzt seit 2002 für die CDU im Bundestag, sie ist Mitglied im Innenausschuss und war Obfrau der CDU/CSU-Fraktion im BND-Untersuchungsausschuss.</p>
<p>Die Familienministerin wird sicher neue Impulse setzen. Sie ist auch in den &#8220;neuen Medien&#8221; bewandert, auf <a href="http://www.facebook.com/kristinakoehler?ref=ts" target="_blank">Facebook</a> unterwegs und <a href="http://twitter.com/kristinakoehler" target="_blank">twittert</a>. Am Montag soll sie offiziell vereidigt werden. Sicherlich wird sie dann auch Details zu ihren Plänen als Familienministerin vorlegen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>YouTube und Musik &#8211; wie ist das eigentlich bei euch?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es werden ja immer wieder Videos bei YouTube gelöscht, weil sie gegen Urheberrecht verstoßen. Die Plattenfirmen sind ja massiv hinterher diese Videos zu löschen. Auf der einen Seite kann ich das gut verstehen, weil irgendwie muss eine künstlerische Leistung auch honoriert werden. Aber  dennoch klicke ich mich gerne durch die verschiedensten Musikvideos oder einfach nur Songs bei YouTube. Und  schade ist es dann, wenn man einen Song in einer Playlist hat und dieser dann nicht mehr verfügbar ist.

Wie ist das bei euch? Lasst ihr euch auch von der Vielfalt bei YouTube inspirieren? Oder findet ihr neue Künstler, die bei euch eigentlich gar nicht auf dem Schirm waren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/07/featured_kaffee.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1850" title="featured_kaffee" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/07/featured_kaffee.jpg" alt="featured kaffee " width="257" height="98" /></a>Es werden ja immer wieder Videos bei YouTube gelöscht, weil sie gegen Urheberrecht verstoßen. Die Plattenfirmen sind ja massiv hinterher diese Videos zu löschen. Auf der einen Seite kann ich das gut verstehen, weil irgendwie muss eine künstlerische Leistung auch honoriert werden. Aber  dennoch klicke ich mich gerne durch die verschiedensten Musikvideos oder einfach nur Songs bei YouTube. Und  schade ist es dann, wenn man einen Song in einer Playlist hat und dieser dann nicht mehr verfügbar ist.</p>
<p>Wie ist das bei euch? Lasst ihr euch auch von der Vielfalt bei YouTube inspirieren? Oder findet ihr neue Künstler, die bei euch eigentlich gar nicht auf dem Schirm waren? Also bei mir ist es so. Und was ich selbst bei mir gemerkt habe: Wenn ich einen Künstler zufällig oder auf Empfehlung bei Facebook oder Twitter auf YouTube gefunden habe und dieser mir gefällt, dann kaufe ich früher oder später auch ein Album bei iTunes.</p>
<p>Ob der Song nun legal oder &#8220;illegal&#8221; bei YouTube hochgeladen wurde, ist mir dabei recht egal. Wenn der Künstler mir zusagt, dann kaufe ich am Ende doch das Album. So verdient die Plattenfirma und auch der Künstler. Finde ich persönlich fair. Wer gute Leistung abliefert und mir auch noch gefällt, der soll auch daran verdienen.</p>
<p>Wie ist das bei euch? Guckt ihr nur bei YouTube oder kauft ihr früher oder später dann doch das Album? Ist das vielleicht sogar ein viel zu unterschätzter Vertriebskanal?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Onlinewahlkampf, Generation 2.0 und die Menschen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 01:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich lese grad einen Artikel auf der Der Freitag. Überschrift "No we can´t". Ein Insider aus dem Willy-Brand-Haus berichtet über den gescheiterten Online-Wahlkampf der SPD. Ein trauriges Bild tut sich da auf. Bürokratische Strukturen, zu wenig Mut und viel Selbstbeweihräucherung. Chancen, die nicht genutzt und damit verpasst wurden. Und das grade von der Partei, die immer den Anschein erwecken will besondern modern und netzaffin zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/02/notizen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1254" title="notizen" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/02/notizen.jpg" alt="notizen " width="250" height="330" /></a>Ich lese grad einen Artikel auf der Der Freitag. Überschrift<a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0939-wahlkampf-spd-wahlkampfzentrale-insider"> &#8220;No we can´t&#8221;</a>. Ein Insider aus dem Willy-Brand-Haus berichtet über den gescheiterten Online-Wahlkampf der SPD. Ein trauriges Bild tut sich da auf. Bürokratische Strukturen, zu wenig Mut und viel Selbstbeweihräucherung. Chancen, die nicht genutzt und damit verpasst wurden. Und das grade von der Partei, die immer den Anschein erwecken will besondern modern und netzaffin zu sein.</p>
<p>Viel wird über Begriffe geschrieben, an denen sich Online Wahlkämpfer nahezu &#8220;berauschen&#8221;. Von &#8220;Crowdsourcing&#8221; ist die Rede, zum Beispiel bei dem Signet für den Kanzlerkandidaten. &#8220;First Mover&#8221; fällt auch. Und doch beschreibt der Beitrag eher, wie düster es aussieht. Ein Online-Wahlkampf in Obama-Manier ist wahrlich nicht aufgekommen. Ehrlicherweise muss man sagen: Weder bei der SPD, den Grünen, der FDP, der Linken, noch bei der CDU.</p>
<p>Aber dann muss man schauen: die CDU hat ungefähr 5 &#8211; 7 &#8220;hauptamtliche&#8221; Online-Wahlkämpfer. Die SPD deutlich mehr. Man munkelt es seien bis zu 30 &#8211; 50 Leute, die sich mit Online-Wahlkampf beschäftigen. Wenn sie nicht grade vor &#8220;unsichtbare Türen&#8221; laufen oder sich mit &#8220;billigem Deo&#8221; rumplagen. Und dennoch scheint man im Willy-Brand-Haus, in der Nordkurve &#8211; dem Wahlkampfteam &#8211; überfordert und mit mehr vorbehalten behaftet zu sein, als man nach Außen zeigen möchte. Der Insider schreibt treffend:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein bisschen Web 2.0 gibt es aber genauso wenig wie ein bisschen schwanger.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und das stimmt: Ganz oder gar nicht. Und weiter berichtet dieser Insider, dass man doch in der Nordkurve ein wenig Angst hat vor der Macht der Massen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ehe Kajo Wasserhövel in der Nordkurve auch nur einen Blick auf den Entwurf eines Video-Treatments, eines Kommentarvorschlags oder einer Gegenmeldung werfen könnte, kann die Gelegenheit schon vorbei sein, die aktuelle Debatte im Netz zu beeinflussen. Wer hier kein Frühwarnsystem hat und nicht delegieren kann, verliert Schlagkraft – und zeigt sich web-untauglich. Ich bin gespannt, wie die SPD, wie die Wahlkampfleitung damit umgehen wird.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Internet ist schnell und das Web 2.0 noch viel schneller. In Sekunden können Nachrichten, Statements, Videos und Bilder an hunderte, gar tausende Fans, Follower und alle Beobachter geschickt werden. Und die Reaktionen lassen meist nicht lange auf sich warten. Da sind Parteihierarchien durchaus veraltet. Sie müssen sich erst auf die neue Geschwindigkeit &#8211; sei sie nun gut oder schlecht &#8211; einstellen. Im Internet bestimmen nun mal nicht die Parteien worüber geredet wird, sondern die Nutzer, die Wähler.</p>
<p>Früher hat man Pressemitteilungen verschickt und darüber wurde in den Politik-Ressorts der Tageszeitungen diskutiert, Expertenmeinungen eingeholt, verarbeitet und schließlich weiter recherchiert oder nicht. Heute hat man nicht  ein paar Redaktionen, die man informiert. Nein, heute hat man Millionen von Internetusern, die Nachrichten aufnehmen, interpretieren, andere Informationen hinzu nehmen und neu verarbeiten. Das ganze gepaart mit einer gehörigen Portion von Meinung. Wo früher noch ein paar Journalisten die Pressemitteilungen verarbeitet und in ihren Medien verarbeitet haben &#8211; und damit recht überschaubar und auch vorhersehbar waren &#8211; sind es heute Millionen von Politikinteressierten. Jeder kann seinen Senf dazu geben. Früher konnten Leserbriefe noch gefiltert werden, Zeitungen müssen ja nicht jeden Leserbrief veröffentlichen. Heute sind es tausende von Bloggern die ihre Sicht der dinge verbreiten. Ungefiltert. Das ist nicht mehr steuerbar. Es ist gar eine Revoltion in der Parteien-Kommunikation.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2105" title="simon_sw1-kl" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/09/simon_sw1-kl.jpg" alt="simon sw1 kl " width="200" height="267" /></p>
<p>Obama hat sich dies zu Nutze gemacht. Ok, er hatte auch das Charisma, den Charme. Er war der smarte Newcomer. Er konnte Leute begeistern &#8211; nicht nur in den USA. Hier zulande ist dieser Typus bei Politikern eher selten, bis gar nicht zu finden. Doch viel hat auch die Kommunikationsstrategie mit der Erfolg von Campaining zu tun.</p>
<p>Die CDU ist eher im Verdacht muffig und wenig netzaffin zu sein. Doch auf der Kampagnenplattform <a href="http://www.team2009.de">teAM2009.de</a> hat jeder die Möglichkeit einen eigenen Blog zu betreiben, Forenbeiträge erscheinen ohne vorherige Filterung, Gruppen können gegründet und es kann frei diskutiert werden. Eine offene Plattform, die leider wenig Beachtung gefunden hat &#8211; vor allem in den Medien. Auch als CDU-Mitglied hätte ich eine so offene Plattform von meiner Partei nicht erwartet. Selbst CDU kritische Beiträge wurden weder gelöscht, noch wurde man aufgefordert diese zu löschen oder zu ändern. Und auch auf  den anderen Plattformen wurde man durch das kleine Online-Wahlkampfteam unterstützt. Es gab einen regen Austausch. Offizielle E-Mail-Verteiler, über die aktuelle Themen, Videos und sonstiges schnell und unkompliziert verteilt wurden. Man wurde als einfaches Mitglied, quasi als &#8220;Straßenwahlkämpfer auf der Datenautobahn&#8221; eingebunden und direkt mit dem Konrad-Adenauer-Haus vernetzt. Und dabei hatten die Online-Wahlkämper, die sich aus Freiwilligen JUlern aus ganz Deutschland rekrutieren ließen, alle Freiheiten die sie brauchten. Natürlich war da auch der ein  oder andere Fehlschuss dabei. Aber sie haben den Job sehr gut gemacht &#8211; grade weil sie nicht immer erst den Wahlkampfleiter, den Generalserkretär oder sonstwen um Erlaubnis fragen mussten.</p>
<p>Eigentlich etwas, was man eher bei der SPD erwartet hätte. Doch, so schreibt der Insider, sah es bei der so netzaffinen Partei ganz anders aus:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wasserhövel und seinen Beratern schwebt ein vielstimmiges Netz-Konzert vor, das auf allen Kanälen, offiziellen wie inoffiziellen, den SPD-Gospel verkündet: mit Videobotschaften, in Werbespots, mit Spendentools, einer gezielten Ansprache und Werbung in den Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Online-Schulung der Kandidaten, per Twitter, und mit einem neuen, zentralen Kampagnenportal, das zunächst als Community geplant war, dann zu einem „Online-Journal“ umkonzeptioniert wurde, angeregt von der berühmten Weblog-Zeitung „Huffington Post“, die im Zuge der Obamania in aller Munde ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein &#8220;Online-Journal&#8221; ist wahrlich etwas ganz anderes als eine offene Plattform. In einem &#8220;Online-Journal&#8221; will man seine Meinung verbreiten und nicht viel Platz für User-Meinungen lassen. Hauptsache man hat sein  Statement in die Welt geblasen. Aber das funktioniert im Web 2.0 nicht. Jeder  der sich intensiv in dieser Welt bewegt, wird das verstehen. Man knüpft über hunderte Kilometer hinweg Kontakte zu bisher völlig Fremden.</p>
<p>Man vernetzt sich mit Leuten, die die selben Interessen haben und sei es nur die Partei. Mit der Zeit entwickelt man für den ein oder anderen auch Sympathie, auf Grund seiner oder ihrer Beiträge. Nicht so wie bei Menschen, die man auf der Arbeit, in der Uni oder der Schule kennen lernt. Aber man mag den Einen mehr oder weniger als den Anderen. Und irgendwann trifft man sich irgendwo. Man kommt in eine Stadt und twittert &#8220;Hey, jemand lust auf einen Kaffee in in Düsseldorf (oder München, Berlin, Hamburg oder sonst wo)&#8221; Und es antwortet jemand, den man bisher nie live gesehen hat. Mit demjenigen geht man einen Kaffee trinken und unterhält sich über Gott und die Welt. Zumindest, wenn man die neuen Möglichkeiten zu nutzen weiß. Aber das  ist, für mich zumindest, der große Vorteil: Man lernt neue Leute kennen, neue Standpunkte und erweitert seinen Horizont.</p>
<p>Aber wenn man eine Kampagnenplattform als &#8220;Online-Journal&#8221; konzipiert, ja dann kann es nicht zu einer Vernetzung kommen. Dann kommt kein &#8220;Crowdsourcing&#8221; auf. Denn die Nutzer werden nicht mitgenommen. Im übrigen ein von mir verhasster Begriff! &#8220;Wir müssen die Menschen mitnehmen&#8221; &#8211; ja wohin denn? Man kann doch nur jemanden mitnehmen, wenn  man ihn direkt anspricht. Aber das ist Politker-Sprech.</p>
<p>So, warum schreibe ich das ganze? Weil ich glaube, dass das Internet in zukünftigen Wahlkämpfen immer wichtiger wird. Grade junge Menschen, junge Wähler informieren sich nur noch oder fast ausschließlich über das Internet. Es ist die &#8220;Generation 2.0&#8243; &#8211; die mit dem Internet groß geworden ist. Habe ich mich noch manchmal gefragt &#8220;Wie konnten Oma und Opa damals ohne Telefon auskommen?&#8221; ist heute die Frage &#8220;Wie konnten Mama und Papa ohne Internet auskommen?&#8221;. Das Internet ist nicht mehr wegzudenken. Es verändert unsere Gesellschaft. Nur die Parteiapparate tun sich noch schwer damit. Politiker sind es gewohnt ihre Message zu verbreiten. Das darauf jemand kritisch reagiert ist auch normal. Doch bisher waren es &#8220;nur&#8221; Zeitungen und Journalisten. Heute könnten es hunderte, tausende oder gar millionen von Menschen sein, die sich ihre Gedanken machen.</p>
<p>Das ist, was in den Köpfen der Parteistrategen ankommen muss. Ihr seid nicht mehr Sender, ihr seid auch Empfänger von Nachrichten. Ihr müsst in den Dialog einsteigen und die Menschen <strong>ernst</strong> nehmen. Nur dann, und auch erst dann, werdet ihr in der digitalisierten Welt euren Platz finden.</p>
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		<title>WebTipp: Ich blogge bei &#8220;Wahl lokal&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 17:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte ich schon auf die Wahlkampfarena von Der Freitag hingewiesen. Ein Portal, auf dem jeder seine Frage zur Diskussion stellen kann.

Doch Der Freitag hat sich noch was für den Wahlkampf ausgedacht: "Wahl lokal". Bei dem neuen Projekt soll wieder die Basis zu Wort kommen: die Wahlkämpfer.

Dafür wurden einige Blogger, Twitterer und Netzaktive der Parteien gefragt, ob sie für "Wahl lokal" ihre Erlebnisse des Wahlkampfs bloggen wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1908" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl_lokal_website1.jpg"><img class="size-full wp-image-1908 " title="wahl_lokal_website" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl_lokal_website.jpg" alt="wahl lokal website " width="250" height="124" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wahl lokal&quot; - Der Freitag</p></div>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich schon auf die <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/webtipp-wahlkampfarena-auf-freitagde/">Wahlkampfarena</a> von <em><a href="http://www.freitag.de/" target="_blank">Der Freitag</a></em> hingewiesen. Ein Portal, auf dem jeder seine Frage zur Diskussion stellen kann.</p>
<p>Doch <em><a href="http://www.freitag.de/" target="_blank">Der Freitag</a></em> hat sich noch was für den Wahlkampf ausgedacht: &#8221;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8220;. Bei dem neuen Projekt soll wieder die Basis zu Wort kommen: <strong>die Wahlkämpfer</strong>.</p>
<p>Dafür wurden einige Blogger, Twitterer und Netzaktive der Parteien gefragt, ob sie für &#8220;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8221; ihre Erlebnisse des Wahlkampfs bloggen wollen. Unter anderem wurde auch ich gefragt und habe direkt zugesagt.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8221; will dabei nicht die Spitzenkandidaten zeigen oder die Parteistrategen aus den Parteizentralen, sondern die Leute, die eher im Hintergrund und vor Ort werkeln.</p>
<blockquote><p>&#8220;Den Wahlkampf auf der Straße, in den Stadthallen und im Internet führen schließlich nicht die Großstrategen der Parteien, sondern ihre Mitglieder und Anhänger.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl_lokal_logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1907" title="wahl_lokal_logo" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl_lokal_logo.png" alt="wahl lokal logo " width="140" height="140" /></a>Die Wahlkämpfer vor Ort sollen zu Wort kommen und über ihre Erlebnisse berichten. Was ist ihnen lustiges und skuriles passiert, was ist schief gelaufen, wie reagieren die Wähler an den Wahlkampfständen? Wahlwerbung soll dabei aber nicht gemacht werden, auch wenn man sich bei <em><a href="http://www.freitag.de/" target="_blank">Der Freitag</a></em> bewusst ist, dass es ein schmaler Grad ist. Den &#8221;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8220;-Bloggern werden dabei alle Freiheiten gegeben: Texte, Bilder oder auch Videos. Jeder entscheidet selbst über die Form des Berichts.</p>
<p>Insgesamt konnten 18 Wahlkämpfer aus allen fünf Parteien im Bundestag gefunden werden. Diese sind im ganzen Bundesgebiet verteilt.</p>
<blockquote><p>&#8220; Ihnen wollen wir in diesem Blog ein Forum bieten, über ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu berichten. Natürlich ohne Wahlkampfgetöse – „Wahl lokal“ soll sich zu einem Tagebuch der Wahlkämpfer entwickeln.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zum Start wurden die Blogger <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/fuer-uns-auf-achse-i-esther-david-katja-und-daniel">in</a> <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/fuer-uns-auf-achse-ii-heiko-carsta-mark-simon-und-cord-christian-">vier</a> <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/fuer-uns-auf-achse-iii-ferenc-frank-jan-frederic-franziska-arne" target="_blank">Runden</a> <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/fuer-uns-auf-achse-iv-marc-philipp-joerg-und-oliver">bereits</a> vorgestellt. Mit dabei ist unter anderem auch <a href="http://twitter.com/danielbaer">Daniel Bär</a> (SPD), den ich schon von Twitter kenne, aber auch <a href="http://twitter.com/frederics">Frederic  Schneider</a> (CDU) und <a href="http://twitter.com/filterblog">Jan Filter</a> (FDP). Auch die beiden sind mir schon öfters im Web aufgefallen <img src='http://www.simon-zeimke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile " class='wp-smiley' title="WebTipp: Ich blogge bei Wahl lokal" /> </p>
<p>Ich mache bei &#8221;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8220; mit, weil ich es für ein spannendes und interessantes Projekt halte. Es ist für den Wähler oft ja nicht ersichtlich,  was alles hinter einem Wahlkampf steht und vor allem wer! Es steckt viel persönliches und freiwilliges Engagement der Basis dahinter, ansporn ist die eigene Überzeugung für die Partei und die Kandidaten. Ich hoffe das  die Bürger und schließlich auch Wähler einen Eindruck bekommen, dass hinter  einem Wahlkampf eben auch Menschen mit Überzeugung stehen.</p>
<div>Ich erwarte einiges von dem Projekt und hoffe viel über die Erfahrungen der anderen Wahlkämpfer aus ganz Deutschland lesen zu können. Vor allem, ob es ihnen genauso geht wie mir, welche Probleme sie haben, was für Aktionen sie durchgeführt haben und welche lustigen Erlebnisse ihren Wahlkampf prägen. Vielleicht entsteht auch eine Art Austausch zwischen den einzelnen Bloggern oder gar ein Dialog.</div>
<div></div>
<div>Doch ob es dazu kommt, das kann noch keiner sagen. Das Projekt ist im Grunde völlig offen gestaltet. Bis eben auf die eine Restriktion:</div>
<blockquote>
<div>&#8220;Es gibt nur eine Auflage: kein plumper Wahlkampf! Das machen schon Andere.&#8221;</div>
</blockquote>
<div>Also mein WebTipp für alle, die Wahlkampf &#8220;aus dem Nähkästchen&#8221; erleben wollen: <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse" target="_blank">&#8220;Wahl lokal&#8221;</a></div>
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		<title>Bundestagswahl: SPD im Umfragetief</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 12:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In letzter Zeit hatte die SPD nicht sonderlich viel zu lachen. Erst fährt Ulla Schmidt mit ihrem  Dienstwagen an der spanischen Küste entlang, lässt sich diesen klauen und wird als UrlaubsUlla bekannt. Dann stellt Seinmeier sein Kompetenzteam vor, welches eher auf die Befindlichkeiten der Parteiflügel ausgerichtet zu sein scheint, denn auf Kompetenz. Doch dann kam der Lichtblick: Der Deutschland-Plan. In der Presse eher positiv bewertet, auch wenn es doch kritische Stimmen gab. Doch das Timing war schlecht, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Rede von Frank-Walter Steinmeier beim Europawahlkampfauftakt in Köln" href="http://www.flickr.com/photos/11244637@N00/3521436677/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3344/3521436677_382a92e04f_m.jpg" border="0" alt="3521436677 382a92e04f m "  title="Bundestagswahl: SPD im Umfragetief" /></a>In letzter Zeit hatte die SPD nicht sonderlich viel zu lachen. Erst fährt Ulla Schmidt mit ihrem  Dienstwagen an der spanischen Küste entlang, lässt sich diesen klauen und wird als <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/ulla-schmidt-und-der-dienstwagen-im-urlaub/" target="_blank">UrlaubsUlla</a> bekannt. Dann stellt Seinmeier sein Kompetenzteam vor, welches eher auf die Befindlichkeiten der Parteiflügel ausgerichtet zu sein scheint, denn auf Kompetenz. Doch dann kam der Lichtblick: Der Deutschland-Plan. In der Presse eher positiv bewertet, auch wenn es doch <a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article4259100/Widersprueche-in-Steinmeiers-Deutschlandplan.html" target="_blank">kritische Stimmen</a> gab. Doch das Timing war schlecht, denn heute redet ganz Deutschland nur über die HSP und<a href="http://www.sueddeutsche.de/U5I38d/2995218/Der-Klamauk-Kanzler.html" target="_blank"> Horst Schlämmer</a>. Der verspricht auch ganz vollmundig in alle Kameras:</p>
<blockquote><p>&#8220;Isch verspreche ihnen, isch werde vier Millionen Arbeitsplätze nicht schaffen&#8221;</p></blockquote>
<p>Und nun auch noch die <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-stuerzt-in-umfrage-ab-auf-20-prozent;2440928" target="_blank">neuesten Umfragewerte</a>. Zu beneiden ist die SPD dieser Tage wirklich nicht. Die Forsa-Umfrage, im Auftrag von &#8220;<a href="http://www.stern.de/" target="_blank">Stern</a>&#8221; und <a href="http://www.rtl.de" target="_blank">RTL</a>, sieht die SPD nurnoch bei 20% &#8211; ganze 3%-Punkte niedriger als in der Vorwoche. Der Abstand zur Union wächst damit auf 17%-Punkte. Für die SPD ist 20% der schlechteste Wert seit August 2008.</p>
<p>Die Union liegt demnach bei 37% (-1) und die FDP konnte sich auf 14% (+1) verbessern. Die GRÜNEN liegen nun bei 13% (+1), die LINKE bei 11% (+2). Nach dieser Umfrage würde es also für eine <strong>bürgerliche Mehrheit</strong> aus CDU/CSU und FDP mit 51% reichen. Eine rot-grüne Koalition bekäme nur 33%, immernoch 4%-Punkte weniger als die Union. Selbst für rot-rot-grün würde es mit 44% nicht gegen eine bürgerliche Mehrheit reichen.</p>
<p>Es ist schon traurig, dass eine so alte und traditionsreiche Partei, wie die SPD <a href="http://news.google.de/news?pz=1&amp;ned=de&amp;cf=all&amp;ncl=dwuZ0MDiDG6GVdMSzMr9kbhMMYWYM" target="_blank">auf 20% abrutscht</a>. Den <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-stuerzt-in-umfrage-ab-auf-20-prozent;2440928" target="_blank">derzeitigen Einbruch führt Forsa</a> auf die <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/neues-von-ulla-schmidt-und-ihren-dienstwagen/" target="_blank">Dienstwagenaffäre um Ulla Schmidt</a> zurück. Forsa-Chef <a href="http://www.stern.de/wahl-2009/bundestagswahl/:Interview-Forsa-Chef-G%FCllner-Wahlkampf/708075.html" target="_blank">Güllner</a> erklärt im Stern dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Affäre hat alles aufgewühlt, was an Vorbehalten gegenüber der SPD schon da war: Unfähigkeit, weit weg von den Leuten, selbst die Gesundheitsreform war plötzlich wieder ein Thema und wurde negativ gesehen. Was wir bei solchen Irritationen verzeichnen, ist eine Wählerwanderung: Menschen, die eigentlich gewillt sind, SPD zu wählen, wechseln ins Lager der Unentschlossenen.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/spd_umfragesiegerbesieger.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1901" title="spd_umfragesiegerbesieger" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/spd_umfragesiegerbesieger-150x150.jpg" alt="spd umfragesiegerbesieger 150x150 " width="150" height="150" /></a>Doch für eifrige Wahlkämpfer wie Kajo Wasserhövel ist das nicht weiter schlimm. Hat er doch direkt ein <a href="http://twitter.com/Kajo2009/status/3143813117" target="_blank">neues Werbemittel in Umlauf </a>gebracht. Und andere Sozialdemokraten stützen sich darauf, dass 2005 die SPD die Partei mit den meisten Stimmen war.<a href="http://twitter.com/christiansoeder/status/3143868338" target="_blank"> &#8220;SPD wurde vor 4 Jahren stärkste Partei, dieses Mal werden wir auch stärkste Fraktion.&#8221;</a> Der zweite Teil ist Spekulation. Der erste Teil formal korrekt, blendet aber die Tatsache aus, dass die CDU und CSU gemeinsam als Union antreten und somit das CDU/CSU Ergebnis für den Bundestag relevant ist.</p>
<p>Und noch etwas hat die aktuelle Umfrage zu Tage gebracht: nur 14% der Deutschen glauben, dass Steinmeier Schattenkabinett die SPD aus dem Umfragetief rausholen wird.</p>
<p>Doch Umfragen sind eben nur Umfragen. Am Ende wird das Ergebnis am  27. September 2009 feststehen. Dann wird man sehen, ob der Begriff &#8220;Umfragesieger-Besieger&#8221; vielleicht zu früh in Umlauf gebracht wurde.</p>
<p><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Bundestagswahl: SPD im Umfragetief" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="nrwspd_foto" href="http://www.flickr.com/photos/11244637@N00/3521436677/" target="_blank">nrwspd_foto</a></p>
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		<title>Wiedeking geht &#8211; Porsche kommt&#8230;</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/wiedeking-geht-porsche-kommt/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 01:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[... in den VW Konzern. Am Freitag wurde es noch heftig dementiert - aber auch die Ablösung von Wendelin Wiedeking als Porsche-Chef ist anscheinend beschlossene Sache. Auch wenn der Aufsichtsrat noch nicht abschließend darüber beraten haben, so sind sich wohl die Eigentümer einig.

Die Ablösung von Wiedeking hat nun Spekulationen, um die mögliche Abfindung hervorgerufen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Eye Of The Porsche" href="http://www.flickr.com/photos/98471106@N00/508173950/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/231/508173950_6ff5d782e4_m.jpg" border="0" alt="508173950 6ff5d782e4 m "  title="Wiedeking geht   Porsche kommt..." /></a>&#8230; in den VW Konzern. Am Freitag wurde es noch <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/porsche-einigung-im-ubernahmepoker/">heftig dementiert</a> &#8211; aber auch die Ablösung von Wendelin Wiedeking als Porsche-Chef ist anscheinend beschlossene Sache. Auch wenn der Aufsichtsrat noch nicht abschließend darüber beraten haben, so sind sich wohl die Eigentümer einig.</p>
<p>Die Ablösung von Wiedeking hat nun Spekulationen, um die mögliche Abfindung hervorgerufen. Der Manager hat schon in den letzten Jahren mit einem Spitzengehalt von sich reden gemacht. 2007 soll er 60 Millionen Euro kassiert haben, 2008 sollen es gar 100 Millionen gewesen sein. Möglich machte das ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/134/304111/text/" target="_blank">extrem hoher erfolgsabhängiger Vergütungsteil</a>. Nun wird über eine <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Porsche-Chef-Wiedeking-250-Millionen/706988.html" target="_blank">Rekord-Abfindung</a> von bis zu <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4172644/Teuer-und-schnell-die-Trennung-von-Wiedeking.html" target="_blank">250 Millionen Euro</a> spekuliert. Die <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2136119_0_9223_-schnelle-trennung-von-porsche-250-millionen-euro-fuer-wiedeking-.html" target="_blank">Stuttgarter Nachrichten</a> berichten aus Aufsichtsratskreisen, dass man eine schnelle Trennung wolle und dafür auch bereit sei viel Geld in die Hand zu nehmen. Wiedekings Vertrag läuft noch bis 2012.</p>
<p>Das ruft natürlich direkt auch <a href="http://twitter.com/sozialromantik/statuses/2787594480" target="_blank">Neid</a> <a href="http://twitter.com/Steff_BayBee/statuses/2787723484" target="_blank">und</a> <a href="http://twitter.com/GabiHillerOhm/status/2784654756" target="_blank">Missgunst</a> hervor. Doch wir haben keine Staatswirtschaft, die <strong>Eigentümer entscheiden</strong> über die Abfindung. Und das ist auch gut so. Wiedeking zählt nicht umsonst zu den Top-Managern in Deutschland und Europa. Wenn er nicht sogar der Top-Manager ist. Und noch redet man über ungelegte Eier &#8211; nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten soll erst am Donnerstag endgültig entschieden werden.</p>
<p>Am Mittwoch wurde jedoch eine <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/porsche-sucht-zuflucht-bei-vw;2435829" target="_blank">Kapitalerhöhung über 5 Milliarden Euro</a> beschlossen. Das geht aus einer Pflichtmitteilung hervor und gilt damit als sicher. Damit wäre die Vorraussetzung für die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636845,00.html" target="_blank">Integration in den VW Konzern</a> geschaffen. Der VW-Aufsichtsrat könnte schon am Donnerstag über die Übernahme von Porsche entscheiden. Damit würde der Konzern auf zehn Marken anwachsen und könnte seine Spitzenstellung in Europa und der Welt weiter ausbauen.</p>
<p>Ursprünglich wollte Porsche den wesentlich größeren VW-Konzern schlucken. Doch aufgrund von Finanzproblemen und <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Wachsende-Last-Porsches-Schulden-noch-h%F6her/540720.html" target="_blank">Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 10 Milliarden Euro</a> hat Porsche sich bei dem Vorhaben regelrecht verschluckt.</p>
<p>Alleine ist Porsche damit nicht, denken wir doch nur zurück an<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3115948/Seehofer-attackiert-Steinbrueck-wegen-Schaeffler.html" target="_blank"> Schaeffler</a> und die Übernahme von Continental</p>
<p><strong>Update: </strong>Der Artikel wurde bereits von Mittwoch auf Donnerstag geschrieben und am Donnerstag veröffentlich. Wiedeking lässt <a href="http://kurse.focus.de/news/UPDATE-Wiedeking-weist-uerungen-ber_id_news_113466652.html" target="_blank">durch seinen Anwalt mitteilen</a>, dass er zu keinem Zeitpunkt eine Abfindung von 260 Millionen Euro gefordert habe. Am Ende erhielt er eine Abfindung in Höhe von 50 Millionen Euro, von denen er anscheinend 25 Millionen in eine zu gründende Stiftung für Porsche Mitarbeiter geben will.</p>
<p><a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Wiedeking geht   Porsche kommt..." /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="thEOS." href="http://www.flickr.com/photos/98471106@N00/508173950/" target="_blank">thEOS.</a></p>
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		<title>TV: Communities in der Kritik</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 20:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog die Frage gestellt "Bin ich ein gläserner Mensch?" und mich mit den Daten, die ich im Netz veröffentliche beschäftigt. Durch Facebook und Co wird man natürlich in gewisser zu einem "gläsernen Menschen". Das Internet vergisst nichts und jede "Jugendsünde" im Netz bleibt gespeichert und kann gefunden werden.

Auf Youtube habe ich im "OpenReichstag"-Channel diesen Bericht von 3 Sat gefunden, der sich mit der Thematik beschäftigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/transkamp/54371294/sizes/o/"><img class="alignleft" title="Internet" src="http://farm1.static.flickr.com/25/54371294_ad79ee1455_m.jpg" alt="54371294 ad79ee1455 m " width="240" height="180" /></a>Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog die Frage gestellt &#8220;<a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/03/bin-ich-ein-glaserner-mensch/">Bin ich ein gläserner Mensch?</a>&#8221; und mich mit den Daten, die ich im Netz veröffentliche beschäftigt. Durch Facebook und Co wird man natürlich in gewisser zu einem &#8220;gläsernen Menschen&#8221;. Das Internet vergisst nichts und jede &#8220;Jugendsünde&#8221; im Netz bleibt gespeichert und kann gefunden werden.</p>
<p>Auf <a href="http://www.youtube.com">Youtube</a> habe ich im &#8220;<a href="http://www.youtube.com/user/openreichstag">OpenReichstag</a>&#8220;-Channel diesen Bericht von 3 Sat gefunden, der sich mit der Thematik beschäftigt.</p>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/tv-communities-in-der-kritik/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>In meinem Beitrag habe ich die Frage für mich ungefähr so beantwortet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Fühle ich mich nun gläsern? Eigentlich nicht, da ich nur das offenlege, was ich will! Aber dieses ganze <strong>Web-2.0-Gedöns</strong> führt auch dazu, dass man aufpassen muss was man von sich Preis gibt. &#8220;</p></blockquote>
<p>In dem TV-Beitrag wird auf die Problematik des &#8220;Wiederfindens&#8221; und dieser neuen &#8220;Personensuchmaschinen&#8221; eingegangen. Grade die Personensuchmaschinen wie Yasni und co sammeln alle möglichen Daten zu einer Person und stellen diese allen zur Verfügung. Im Grunde könnte man auch das alles über Google finden.</p>
<p>Doch bin ich mir immernoch sicher: Wenn man weiß, dass alles gespeichert wird, dann wird man auch aufpassen was man über sich preis gibt. Jeder ist Herr seiner Informationen. Und deshalb wird jeder nur so gläsern, wie er es möchte.</p>
<p><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="TV: Communities in der Kritik" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="transCam" href="http://www.flickr.com/photos/96745290@N00/54371294/" target="_blank">transCam</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Politcamp 1.0: Die ersten Tickets gibt´s kostenlos</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/06/politcamp-10-die-ersten-tickets-gibt%c2%b4s-kostenlos/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Mai fand das Politcamp 09 in Berlin statt, pünktlich zur Bundestagswahl diskutierten circa 600 Teilnehmer über Politik und Kommunikation im Web 2.0. Es waren Blogger, Politiker, Journalisten und gefühlt die halbe Twitterwelt anwesend. Und weil es für alle so eine geniale Veranstaltung war wurde schnell klar: das muss es nochmal geben!

Tja, nun ist es soweit. Heute hat der Ticketverkauf für das Politcamp 1.0 in Bonn begonnen. Verkauf  ist zu viel gesagt, die ersten 48 Stunden werden alle Tickets verschenkt. Bisher sind knapp 600 Tickets verschenkt worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/06/logo_pc.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1748" title="logo_pc" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/06/logo_pc.png" alt="logo pc " width="285" height="67" /></a>Im Mai fand das <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/03/politcamp09-wahlkampf-20-im-superwahljahr/" target="_blank">Politcamp 09 in Berlin</a> statt, pünktlich zur Bundestagswahl diskutierten circa 600 Teilnehmer über Politik und Kommunikation im Web 2.0. Es waren Blogger, Politiker, Journalisten und gefühlt die halbe Twitterwelt anwesend. Und weil es für alle so eine <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/05/politcamp-09-ein-paar-gedanken/" target="_blank">geniale Veranstaltung</a> war wurde schnell klar: das muss es nochmal geben!</p>
<p>Tja, nun ist es soweit. Heute hat der Ticketverkauf für das <a href="http://politcamp.org/" target="_blank"><strong>Politcamp 1.0</strong></a><strong> in Bonn</strong> begonnen. Verkauf  ist zu viel gesagt, die ersten 48 Stunden werden alle Tickets verschenkt. Bisher sind knapp <a href="http://politcamp.org/teilnehmen/" target="_blank">600 Tickets verschenkt</a> worden.</p>
<p>Und wie schon <a href="http://wahlwatch.wordpress.com/2009/06/22/kleiner-zwischenruf-politcamp-2010-in-nrw/" target="_blank">Isabelle von Wahlwatch</a> will auch ich hier Werbung für diese Veranstaltung machen. Auch im Jahr 2010 soll der Grundgedanke vom Politcamp der selbe bleiben:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir wollen die Politik mit dem Web 2.0 zusammenbringen. Netzpolitische Themen überparteilich und konstruktiv diskutieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://politcamp.org/ankuendigung-das-politcamp1-0/37/" target="_blank">große Frage </a>wird sein, wie sich die Politik in den neuen Medien zurechtfinden könnte und sollte. Der Politiker kann durch die neuen Kommunikationsformen den Wählern auf Augenhöhe begegnen. Das ist sicher der große Knackpunkt, muss sich die Politik doch erst einmal darauf einstellen. Parteien sind  nicht mehr nur Sender von Informationen, sondern auch Empfänger. Dies haben nicht zuletzt die Proteste gegen Vorratsdatenspeicherung, Wahlcomputer und Internetsperre gezeigt.</p>
<p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3623/3631088235_019545448c_m.jpg"><img class="alignleft" title="Stegner Politcamp 09" src="http://farm4.static.flickr.com/3623/3631088235_019545448c_m.jpg" alt="3631088235 019545448c m " width="240" height="180" /></a>Stand das <a href="http://www.politcamp09.de" target="_blank">Politcamp 09</a> noch ganz im Zeichen des Wahlkampfes im Web, soll das <strong>Politcamp 1.0</strong> den Fokus etwas weiter fassen. Diesmal soll auch die politische Kommunikation zwischen den Wahlkämpfen erfasst werden. Wie können Entscheidungsprozesse offener und transparenter  gestaltet werden? Wie könnte eine langfristige Kommunikationsstrategie zwischen Bürger und Politik aussehen? Es verspricht eine spannende Veranstaltung zu werden. Organisiert wird das ganze in Form eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" target="_blank">Barcamps</a>. Jeder kann eine Session machen oder eben auch nur eine der vielen Sessions besuchen.</p>
<p>Auch diesmal wird das Politcamp ein Beitrag zur &#8220;Völkerverständigung&#8221; leisten. Die zwei Welten, Politik auf der einen Seite und Netzgemeinde auf der anderen, sollen zusammengeführt werden. </p>
<p>Ich habe meine <a href="http://politcamp.org/teilnehmen/" target="_blank">Karte schon bekommen.</a> Noch heute und morgen gibt es sie für lau, danach für 20 Euro. Gleich <a href="http://politcamp.org/teilnehmen/" target="_blank">hier eine Karte sichern</a>!</p>
<p><strong>Anmelden lohnt sich!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twitter-Verbot für Abgeordnete?</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/05/twitter-verbot-fur-abgeordnete/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 14:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Das war eine Aufregung bei der Bundespräsidentenwahl. Und Twitter mittendrin! Da verkünden einfach so ein paar Abgeordnete von der SPD und CDU das Ergebnis vor dem Versammlungsleiter Nordert Lammert (CDU). Natürlich war das Ergebnis der ersten Auszählung für die knapp 2 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher nicht im entferntesten zu erahnen. Zumindest wenn man sich die Blaskapelle und die Blumensträuße wegdenkt, die über die Bildschirme flimmerten. Das war natürlich Spannung pur.

Die Twitterer wurden gescholten für ihr unüberlegtes rausposaunen. Kann man halten wie ein Dachdecker.....

Nun aber gilt für die SPD Fraktion im Bundestag ein Twitterverbot, denn laut Bild.de twitterten Abgeordnete aus der nicht öffentlichen Fraktionssitzung und zogen sich somit den Unmut von Peter Struck zu. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Twitter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/51/Twitter_logo.svg/200px-Twitter_logo.svg.png" alt="200px Twitter logo.svg " width="200" height="50" /> Das war eine Aufregung bei der <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/horst-koehler-ist-wiedergewaehlt;2289738" target="_blank">Bundespräsidentenwahl</a>. Und Twitter mittendrin! Da verkünden einfach so ein paar Abgeordnete von der <a href="http://twitter.com/UlrichKelber/status/1892752611" target="_blank">SPD</a> und <a href="http://twitter.com/JuliaKloeckner/status/1892765932" target="_blank">CDU</a> das Ergebnis vor dem Versammlungsleiter Nordert Lammert (CDU). Natürlich war das <a href="http://www.pottblog.de/2009/05/24/bundespraesidenten-wahl-twitter-vs-wahlgeheimnis-jamaika-schwan/" target="_blank">Ergebnis</a> der ersten Auszählung für die knapp 2 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher nicht im entferntesten zu <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundespraesidenten-Wahl-Ergebnis-per-SMS-und-Twitter-verkuendet--/meldung/138331" target="_blank">erahnen</a>. Zumindest wenn man sich die Blaskapelle und die Blumensträuße wegdenkt, die über die Bildschirme flimmerten. Das war natürlich <a href="http://www.50hz.de/bundespraesidentenwahl-unwuerdiges-theater/" target="_blank">Spannung pur</a>.</p>
<p>Die Twitterer wurden gescholten für ihr unüberlegtes rausposaunen. Kann man halten wie ein Dachdecker&#8230;..</p>
<p>Nun aber gilt für die SPD Fraktion im Bundestag ein Twitterverbot, denn laut <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/05/28/politik-gezwitscher-twitter-verbot-fuer/spd-abgeordnete.html" target="_blank">Bild.de</a> twitterten Abgeordnete aus der nicht öffentlichen Fraktionssitzung und zogen sich somit den Unmut von Peter Struck zu. Was da getwittert wurde? Nichts besonderes eigentlich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Steinbrück wirbt für die Schuldenbremse.&#8221; via <a href="http://twitter.com/GabiHillerOhm/status/1923081179" target="_blank">@GabiHillerOhm </a></p></blockquote>
<p>oder</p>
<blockquote><p>&#8220;Noch 30 Wortmeldungen zur Schuldenbremse.&#8221; via <a href="http://twitter.com/GabiHillerOhm/status/1923081179" target="_blank">@GabiHillerOhm</a></p></blockquote>
<p>Die erste Nachricht ist nun völlig unverfänglich. Wie Steinbrück zu dem Thema steht weiß jeder schon aus der Lektüre der Tageszeitung. Die zweite Nachricht könnte heikel sein &#8211; zumindest wenn man hier unbedingt etwas reininterpretieren möchte. 30 Wortmeldungen &#8211; wird da nun gestritten oder nur sachlich debattiert und argumente ausgetauscht? Ist man sich einig und jeder lobt den Vorredner oder gibt es harte diskussionen? Man weiß es nicht. Von daher ist auch diese Message so herrlich nichtssagend.</p>
<p>Nun gilt ein generelles Verbot. Für Twitter. SMS und eMails können die Abgeordneten immernoch schicken. Das kann ja nicht von jedem weltweit direkt gesehen werden. Doch schon geht die Diskussion auf Twitter, Facebook und co über das Verbot los. Da gibt es durchaus <a href="http://www.valentin-tomaschek.de/twitter-verbot-von-peter-struck/542/" target="_blank">Zustimmung</a> à la &#8220;nicht-öffentlich bedeutet nun mal nicht-öffentlich.&#8221; <a href="http://www.wahl.de" target="_blank">Wahl.de</a> hat dazu nur diesen Kommentar übrig:</p>
<blockquote><p>&#8220;Alberne Idee, das #twitterverbot &#8230; dann doch bitte &#8220;Handy auf den Tisch, Akku raus&#8221;. #smsverbot #mailverbot&#8221; via <a href="http://twitter.com/wahl_de/status/1947001407" target="_blank">@wahl_de</a></p></blockquote>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/05/kelber_twitter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1558" title="kelber_twitter" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/05/kelber_twitter-150x150.jpg" alt="kelber twitter 150x150 " width="150" height="150" /></a>Fakt ist: Internas wurde schon immer aus Fraktionssitzungen hinausgeplaudert. Das ist im Stadtrat so, in Landtagsfraktionen und warum sollte es auf Bundesebene anders sein? Die neue Dimension ist, dass man nicht einen Journalisten &#8220;privat&#8221; informiert, sondern direkt Millionen von Menschen. Zumindest theoretisch. Vielleicht denken einige nicht darüber nach, was sie besser für sich behalten sollten und was sie problemlos veröffentlichen können.</p>
<p>Was fehlt, sind klare Kommunikationsrichtlinien, wie sie auch in Unternehmen gelten. Darin kann geregelt werden, wie Abgeordnete mit den neuen Dialog-Möglichkeitenn umgehen sollten. Natürlich keine Detailregeln sondern eher etwas wie ein Rahmen, in dem sich die Politiker bewegen können. Das kann heißen: Nicht-Öffentliche Sitzung = Handy aus*. Oder etwas schöner formuliert: &#8220;Veröffentlichen sie nie vertrauliche Informationen.&#8221; </p>
<p>Die meisten Regeln ergeben sich eigentlich schon durch reine Logik. Doch für manche muss man sogar Selbstverständlichkeiten noch schriftlich festhalten.</p>
<p>Die erste Regel sollte immer lauten</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Erst denken, dann twittern!&#8221;</strong></p></blockquote>
<p> </p>
<p>* Bleibt die Frage, wieviele Sitzungen von Bundestagsfraktionen öffentlich sind.</p>
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