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	<title>Simon Zeimke &#187; Politcamp</title>
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		<title>Update: Politcamp 2010: Schön war´s</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 11:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich war bereits am Mittwoch letzter Woche in Berlin, bei der KAS zum Gesprächskreis &#8220;Politik im Netz&#8221;. Ein bunter Haufen von Politiker und mehr oder weniger Experten netzpolitischer Themen und Bloggern. Da passte es ganz gut, dass am Samstag und Sonntag das Politcamp 2010 im Radialsystem in Berlin stattgefunden hat. Wie schon beim ersten Politcamp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich war bereits am Mittwoch letzter Woche in Berlin, bei der KAS zum Gesprächskreis &#8220;Politik im Netz&#8221;. Ein bunter Haufen von Politiker und mehr oder weniger Experten netzpolitischer Themen und Bloggern. Da passte es ganz gut, dass am Samstag und Sonntag das Politcamp 2010 im Radialsystem in Berlin stattgefunden hat. Wie schon beim ersten Politcamp 2009 hat alles super geklappt &#8211; die Orga hat eine super Leistung abgeliefert.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Mein Eindruck? Gegenüber 2009 ist die Diskussion ist reifer geworden, aber erwachsen aber noch nicht. In einigen Blogs zum Politcamp bestätigte sich mein Eindruck und lässt sich auf diese einfache Formel bringen:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">&#8220;Man redet nicht mehr über Twitter, man twittert einfach&#8221;</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und so war es nicht verwunderlich, dass auch die &#8220;Politik&#8221; das Thema Internet ernster nimmt als noch vor einem Jahr. An der ersten  großen Session nahm dann auch Familienministerin Kristina Schröder (CDU, @kristinakoehler) teil. Thema &#8220;Politik trifft Web 2.0&#8243;. Ein wenig spezifisches Thema, gepaart mit einem unaufmerksamen Moderator kam es dann wie es kommen musste: zu geschwurbel. Garniert wurde dies mit den Kommentaren auf der Twitterwall, die taktisch geschickt hinter den Diskutanten aufgebaut war. So flog der ein oder andere hämische Kommentar über die Projektion. Aber auch Lob und Anerkennung &#8211; nicht nur für die twitternde Ministerin.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Eine zweite Session an diesem Tag war zum Thema Flashmobs in Wahlkämpfen. Alexander Kurz hatte eine Präsentation hierzu vorbereitet und führte kurz in das Thema ein, in dem er mit Remixen begann und dann zu Flashmobs kam. Aufhänger war der Hamburger &#8220;YEAH&#8221;-Flashmob. Eine Redakteurin der Öffentlich-Rechtlichen (ARD oder ZDF, ich weiß es nicht mehr) war erbost, dass damals niemand vor der Kamera zu diesem Flashmob Stellung nehmen wollte. Diese Böse, unkommunikative CDU. Schließlich habe sie doch ein Internet-Affines Programm mitentwickelt&#8230; Sehr gut war da der Hinweis von Lisa Steinmann (@lisasteinmann), dass ihr das CDU-Bashing auf die Nerven geht und sie lieber weiter über das Thema reden wolle. Und die Frau ist bei der SPD. Spannend an dieser Stelle: eine &#8220;Betroffene&#8221; &#8211; sagte sie selbst &#8211; war Anwesend, also eine Flashmobberin. Sie fühlte sich unverstanden, wollte sie doch das &#8220;YEAH&#8221; als ein Angebot zur Kommunikation sehen. Mir persönlich war das schon damals und auch in der Session völlig unverständlich. Ein stören eines Wahlkampfauftritts mit einem inhaltsleeren &#8220;YEAH&#8221; ist kein Angebot zum vernünftigen diskurs, sondern eben nur ein Stören. Doch die Flashmobberin beharrte auf dem Standpunkt, dass konkrete Inhalte hinter dem &#8220;YEAH&#8221; steckten. Auf meinen Zwischenruf, welche Ziele dies denn seien antwortete sie, dass könne ja jeder für sich selbst interpretieren. Konkret und jeder kann selbst interpretieren sind in meiner Welt eher Gegensätze.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Am Samstag Abend sollte gegrillt werden. Die Grill-Logistik war nun nicht sehr ausgeklügelt. Der Hauptstädter scheint nicht so versiert im Grillen zu sein. Für 900 Leute ein recht kleiner Gasgrill (so eine größe nutzen wir normalerweise für die kleine Grillparty mit 40 Leuten&#8230;. naja) &#8211; das führt zu Warteschlangen. So bin ich dann auch mit den Hessen, einigen Berlinern und einem weiteren Nordlicht richtung Alexander Platz gezogen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Am Sonntag frisch und munter ging es zur Sessionplanung &#8211; aber nicht für mich <img src='http://www.simon-zeimke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile " class='wp-smiley' title="Update: Politcamp 2010: Schön war´s" />  Ich habe da ganz und gar auf die Planung der anderen verlassen. Ich hab ausgeschlafen und dann war ich schön beim goldenen M frühstücken.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Am Sonntag war eine der spannendsten Session die von Klas Roggenkamp (@Compuccino) zum Thema &#8220;OpenData&#8221;, OpenGov und Deutschland-API. Die Initiativen die sich um dieses Thema kümmern leisten echt eine spannende Arbeit und man sollte diese wo es nur geht unterstützen. Schließlich gibt es in den USA schon Data.Gov und auch in Großbritannien gibt es Data.Gov.UK. Was ist das? Ganz einfach ausgedrückt: Alle öffentlichen Daten werden im Rohformat zur Verfügung gestellt, so dass sich jeder über diese Schnittstelle dieser Daten bedienen kann. Daraus können dann neue Tools und Applikationen gefüttert werden, die diese Daten neu aufbereiten und darstellen und damit einen Mehrwert schaffen. Als gutes Beispiel hat Klas natürlich www.petition24.de vorgestellt. Wen wundert es, dass Compuccino das Tool gebastelt hat? Aber mal ehrlich: wesentlich anschaulicher als die Petitionsseite vom Bundestag &#8211; fehlt eigentlich nurnoch, dass man auf Petition24 gleich mitzeichnen kann <img src='http://www.simon-zeimke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink " class='wp-smiley' title="Update: Politcamp 2010: Schön war´s" />  Aber die Session zeigte auch: es ist erst der Anfang, man muss der Verwaltung und Politik erst noch zeigen was es für neue Möglichkeiten gibt.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Eine zweite Session war von MrTopf mi dem Thema &#8220;offene Kommunikation in der Politik&#8221;. Mich beschleicht immernoch das Gefühl, dass dies die obligatorische &#8220;Wir-wollen-keine-Parteien-und-deshalb-was-ganz-anderes&#8221;-Session war. Zumindest unterschwellig. Das Politik und BarCamps nicht immer zusammen passen und deshalb das PolitCamp auch kein reines BarCamp sein kann war &#8211; glaube ich &#8211; nicht allen bewusst. Ebenso schien wenig Verständnis für innerparteiliche Meinungsbildungsprozesse und politische Prozesse im allgemeinen vorhande gewesen zu sein bei den Teilnehmern. Klaus Lübcke (SPD, @inet_k), Lisa Steinmann (SPD, @lisasteinmann) und ich konnten ein wenig aus der kommunalpolitischen Perspektive berichten. Ich stimme Klaus Lübcke zu, wenn er sagt Internet sei nicht alles sondern nur ein zusätzlicher Kanal. Besonders im Kommunalen ist das Gespräch mit dem Bürger wesentlich wichtiger. Und warum Parteien keine BarCamps veranstalten? Ich weiß es auch nicht, hier prallen sicher noch zwei völlig unterschiedliche Denkstrukturen aufeinander. Aber seien wir mal ehrlich: außer in der Netzgemeinde kennen die wenigsten BarCamps. Parteien sind in der gesamten Gesellschaft und eben nicht nur im Internet. Einen neuen Aspekt brachte Valentina Kerst (@valentinakerst) in die Diskussion: Bashing in Foren, auf Twitter etc pp. Dies könne ein Grund sein, warum sich Parteien so schwer mit diesem Thema tun. Natürlich gehört es dazu, Twitter ist wohl eines der sarkastischsten Medien überhaupt, aber manchmal ist es auch übertrieben und eben nicht konstruktiv. Da muss die Netzgemeinde sich auch einmal an die eigenen Nase fassen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Denn was mir besonders aufgefallen ist: Die Politik hat im letzten Jahr durchaus gelernt und angefangen zu lernen, sie hat sich dem Internet, der Netzgemeinde und den Themen geöffnet. Die Netzgemeinde eher nicht &#8211; zumindest nicht, wenn es um politische Prozesse geht und die Umsetzung von politischen Ideen.  Das geht nicht von heute auf morgen und auch nicht, wenn man mal einen Blogbeitrag schreibt. http://blog.kooptech.de/2010/03/vielleicht-doch-ein-missverstaendnis-nachtgedanken-nach-dem-politcamp-2010/</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Mein Fazit: &#8220;Internet&#8221; ist als politisches Thema akzeptiert und wird ernst genommen, aber noch immer nicht als echtes Querschnittsthema begriffen. Alle haben im letzten Jahr gelernt und gehen anders miteinander um, ja zeigen sogar Verständnis für andere Positionen. Der Dialog muss weiter gehen, denn es gibt noch viele Themen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Danke Valentin für das Politcamp 2010 und die Idee zum Politcamp allgemein. Ich freue mich auf das Politcamp 2011.</div>
<div>
<dl id="attachment_2204" style="float: left; text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; border-top-left-radius: 3px 3px; border-top-right-radius: 3px 3px; border-bottom-right-radius: 3px 3px; border-bottom-left-radius: 3px 3px; width: 310px; margin: 10px; border: 1px solid #dddddd;">
<dt><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2010/03/logo.png"><img style="padding: 0px; margin: 0px; border: 0px none initial;" title="logo" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2010/03/logo.png" alt="logo " width="300" height="53" /></a></dt>
<dd style="font-size: 11px; line-height: 17px; padding-top: 0px; padding-right: 4px; padding-bottom: 5px; padding-left: 4px; margin: 0px;">Politcamp 2010</dd>
</dl>
</div>
<p>Bereits am Mittwoch letzter Woche war ich in Berlin, bei der KAS zum Gesprächskreis &#8220;Politik im Netz&#8221;. Ein bunter Haufen von Politikern, Experten netzpolitischer Themen und Bloggern. Da passte es ganz gut, dass am Samstag und Sonntag das <strong style="font-weight: bold;">Politcamp 2010</strong> im Radialsystem in Berlin stattgefunden hat. Wie schon beim ersten Politcamp 2009 hat alles super geklappt - <a href="http://10.politcamp.org/team/" target="_blank">die Orga</a> hat eine super Leistung abgeliefert.</p>
<p>Mein Eindruck? Gegenüber 2009 ist die Diskussion reifer geworden, aber erwachsen noch nicht. Zumindest standen doch mehr inhaltliche Themen im Vordergrund, als reine Diskussionen über Tools. In einigen Blogs zum Politcamp bestätigte sich mein Eindruck und lässt sich auf diese einfache Formel bringen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Man redet nicht mehr über Twitter, man twittert einfach&#8221;</p></blockquote>
<div>
<dl id="attachment_2201" style="float: right; text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; border-top-left-radius: 3px 3px; border-top-right-radius: 3px 3px; border-bottom-right-radius: 3px 3px; border-bottom-left-radius: 3px 3px; width: 250px; margin: 10px; border: 1px solid #dddddd;">
<dt><a href="http://www.flickr.com/photos/thomasvogt/"><img style="padding: 0px; margin: 0px; border: 0px none initial;" title="schroeder-beck" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2010/03/schroeder-beck.jpg" alt="schroeder beck " width="240" height="161" /></a></dt>
<dd style="font-size: 11px; line-height: 17px; padding-top: 0px; padding-right: 4px; padding-bottom: 5px; padding-left: 4px; margin: 0px;">Ministerin Kristina Schröder (CDU), Volker Beck (GRÜNE); Bild: Thomas Vogt (VoThoGrafie), CC-Lizenz</dd>
</dl>
</div>
<p>Und so war es nicht verwunderlich, dass auch die &#8220;Politik&#8221; das Thema Internet ernster nimmt als noch vor einem Jahr. An der ersten  großen Session &#8211; die<a href="http://ijab.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=1401" target="_blank">Elefantenrunde</a> &#8211; nahm dann auch Familienministerin Kristina Schröder (CDU,<a href="http://twitter.com/kristinakoehler" target="_blank">@kristinakoehler</a>) teil. Thema<a href="http://jugendhilfeportal.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=6252" target="_blank">&#8220;Politik trifft Web 2.0&#8243;</a>. Ein wenig spezifisches Thema. Gepaart mit einem unaufmerksamen Moderator kam es dann wie es kommen musste: zu Geschwurbel. Garniert wurde dies mit den Kommentaren auf der <a href="http://10.politcamp.org/veranstaltung/twitterwall/" target="_blank">Twitterwall</a>, die taktisch geschickt hinter den Diskutanten aufgebaut war. So flog der<a href="http://blog.stecki.de/archives/193-Notizen-zum-Politcamp-2010.html" target="_blank"> ein oder andere hämische Kommentar</a> über die Projektion. Aber auch Lob und Anerkennung &#8211; nicht nur für die twitternde Ministerin.</p>
<h3 style="font-size: 1.17em;">Update: Video des BMFSFJ</h3>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/2010/03/politcamp-2010-schon-wars/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><em>Quelle: </em><a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/video,did=134412.html" target="_blank"><em>Bundesministerium für Famile, Frauen, Senioren und Jugend</em></a></p>
<p>Eine <strong>zweite Session</strong> an diesem Tag war zum Thema Flashmobs in Wahlkämpfen. Alexander Kurz (CDU, <a href="http://twitter.com/alexander_kurz" target="_blank">@alexander_kurz</a>) hatte eine Präsentation hierzu vorbereitet und führte kurz in das Thema ein, in dem er mit Remixen begann und dann zu Flashmobs kam. Aufhänger war der Hamburger <strong style="font-weight: bold;">&#8220;YEAH&#8221;</strong>-Flashmob. Eine Redakteurin der Öffentlich-Rechtlichen (ARD oder ZDF, ich weiß es nicht mehr) war erbost, dass damals niemand vor der Kamera zu diesem Flashmob Stellung nehmen wollte. Diese Böse, unkommunikative CDU. Schließlich habe sie doch ein Internet-Affines Programm für den ÖR mitentwickelt. Sehr gut war da der Hinweis von Lisa Steinmann (<a href="http://twitter.com/lisasteinmann" target="_blank">@lisasteinmann</a>), dass ihr das CDU-Bashing auf die Nerven geht und sie lieber weiter über das Thema reden wolle. Dies sei schließlich der Sinn des Politcamps. Und die Frau ist bei der SPD. Spannend an dieser Stelle: eine &#8220;Betroffene&#8221; &#8211; sagte sie selbst &#8211; war Anwesend, also eine Flashmobberin. Sie fühlte sich unverstanden, wollte sie doch das &#8220;YEAH&#8221; als ein Angebot zur Kommunikation sehen. Mir persönlich war das schon damals und auch in der Session völlig unverständlich. Das Stören eines Wahlkampfauftritts mit einem inhaltsleeren &#8220;YEAH&#8221; ist kein Angebot zu einem vernünftigen Diskurs, sondern eben nur ein Stören. Doch die Flashmobberin beharrte auf dem Standpunkt, dass konkrete Inhalte hinter dem &#8220;YEAH&#8221; steckten. Auf meinen Zwischenruf, welche Inhalte dies denn seien antwortete sie, dass könne ja jeder für sich selbst interpretieren. Konkret und jeder kann selbst interpretieren sind in meiner Welt eher Gegensätze.</p>
<p>Die Grill-Logistik am Abend war nicht sehr ausgeklügelt. Der Hauptstädter scheint nicht so versiert im Grillen zu sein. Für 900 Leute ein recht kleiner Gasgrill (so eine größe nutzen wir normalerweise für die kleine Grillparty mit 40 Leuten&#8230;. naja) &#8211; das führt zu Warteschlangen. So bin ich dann auch mit den Hessen, einigen Berlinern und einem weiteren Nordlicht richtung Alexander Platz gezogen.</p>
<h3 style="font-size: 1.17em;">Der Sonntag</h3>
<p>Am Sonntag frisch und munter ging es zur Sessionplanung &#8211; aber nicht für mich <img src='http://www.simon-zeimke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile " class='wp-smiley' title="Update: Politcamp 2010: Schön war´s" />  Ich habe mich da ganz und gar auf die Planung der anderen verlassen. Ich hab ausgeschlafen und dann war ich schön beim goldenen M frühstücken.</p>
<div>
<dl id="attachment_2203" style="float: left; text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; border-top-left-radius: 3px 3px; border-top-right-radius: 3px 3px; border-bottom-right-radius: 3px 3px; border-bottom-left-radius: 3px 3px; width: 250px; margin: 10px; border: 1px solid #dddddd;">
<dt><a href="http://www.flickr.com/photos/thomasvogt/"><img style="padding: 0px; margin: 0px; border: 0px none initial;" title="klas_roggenkamp" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2010/03/klas_roggenkamp.jpg" alt="klas roggenkamp " width="240" height="161" /></a></dt>
<dd style="font-size: 11px; line-height: 17px; padding-top: 0px; padding-right: 4px; padding-bottom: 5px; padding-left: 4px; margin: 0px;">Klas Roggenkamp; Bild: Thomas Vogt (VoThoGrafie), CC-Lizenz</dd>
</dl>
</div>
<p>Am Sonntag war eine der spannendsten Sessions die von Klas Roggenkamp (<a href="http://twitter.com/Compuccino" target="_blank">@Compuccino</a>) zum Thema &#8220;OpenData&#8221;, OpenGov und Deutschland-API (hier ein<a href="http://mmm.verdi.de/archiv/2010/03/titelthema-datenjournalismus/spannende-recherche-im-netz" target="_blank">allgemeiner Artikel von Ver.di</a>). Die Initiativen (<a href="http://opendata-network.org/" target="_blank">Open Data Netzwerk</a> und <a href="http://www.gov20.de/" target="_blank">Government 2.0 Netzwerk</a>) die sich um dieses Thema kümmern leisten echt eine spannende Arbeit und man sollte diese wo es nur geht unterstützen. Schließlich gibt es in den USA schon Data.Gov und auch in Großbritannien gibt es Data.Gov.UK. Was ist das? Ganz einfach ausgedrückt: Alle öffentlichen Daten werden im Rohformat zur Verfügung gestellt, so dass sich jeder über diese Schnittstelle dieser Daten bedienen kann. Damit können dann neue Tools und Applikationen gefüttert werden, die diese Daten neu aufbereiten und darstellen und damit einen Mehrwert schaffen. Als gutes Beispiel hat Klas natürlich <a href="http://www.petition24.de">www.petition24.de</a>vorgestellt. Wen wundert es, dass <a href="http://www.compuccino.com" target="_blank">Compuccino</a> das Tool gebastelt hat? Aber mal ehrlich: wesentlich anschaulicher als die Petitionsseite vom Bundestag &#8211; fehlt eigentlich nurnoch, dass man auf Petition24 gleich mitzeichnen kann <img src='http://www.simon-zeimke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink " class='wp-smiley' title="Update: Politcamp 2010: Schön war´s" />  Aber die Session zeigte auch: es ist erst der Anfang, man muss der Verwaltung und Politik erst noch zeigen was es für neue Möglichkeiten gibt. <strong style="font-weight: bold;">Update:</strong><a href="http://compuccino.com/aktuell/2010/03/22/open-data-und-partizipation-auf-dem-politcamp-2010" target="_blank">Blogbeitrag von Compuccino</a> zu dieser und anderen Session.</p>
<p>Eine zweite Session war von <a href="http://twitter.com/MrTopf" target="_blank">@MrTopf</a> mit dem Thema &#8220;Offene Kommunikation in der Politik&#8221;. Mich beschleicht immernoch das Gefühl, dass dies die obligatorische &#8220;Wir-wollen-keine-Parteien-und-deshalb-was-ganz-anderes&#8221;-Session war. Zumindest unterschwellig. Das Politik und BarCamps nicht immer zusammen passen und deshalb das PolitCamp auch<a href="http://altonablog.de/2010/03/22/politcamp-im-ruckblick-erste-gedanken/" target="_blank"> kein reines BarCamp</a> sein kann, war &#8211; glaube ich &#8211; nicht allen bewusst. Ebenso schien wenig Verständnis für innerparteiliche Meinungsbildungsprozesse und politische Prozesse im allgemeinen vorhande gewesen zu sein bei den Teilnehmern. Klaus Lübcke (SPD, <a href="http://twitter.com/inet_k" target="_blank">@inet_k</a>), Lisa Steinmann (SPD,<a href="http://twitter.com/lisasteinmann" target="_blank">@lisasteinmann</a>) und ich konnten ein wenig aus der kommunalpolitischen Perspektive berichten. Ich stimme Klaus Lübcke zu wenn er sagt, Internet sei nicht alles sondern nur ein zusätzlicher Kanal. Besonders im Kommunalen ist das Gespräch mit dem Bürger wesentlich wichtiger. Dennoch schien bei einigen Teilnehmern das Vorurteil vorherrschend zu sein, dass Parteien lediglich im eigenen Saft baden. Was ich hier aber durchaus zugeben muss ist, dass Parteien oftmals zu intransparent kommunizieren. Insbesondere der Weg zu einer Meinung, das Abwägen von unterschiedlichen Interessen wird nicht öffentlich genug gemacht. Und warum Parteien keine BarCamps veranstalten? Ich weiß es auch nicht, hier prallen sicher noch zwei völlig unterschiedliche Denkstrukturen aufeinander. Aber seien wir mal ehrlich: außer in der Netzgemeinde kennen die wenigsten BarCamps. Parteien sind in der gesamten Gesellschaft und eben nicht nur im Internet. Einen neuen Aspekt brachte Valentina Kerst (<a href="http://twitter.como/valentinakerst" target="_blank">@valentinakerst</a>) in die Diskussion: Bashing in Foren, auf Twitter etc pp. Dies könne ein Grund sein, warum sich Parteien so schwer mit diesem Thema tun. Natürlich gehört es dazu, Twitter ist wohl eines der sarkastischsten Medien überhaupt, aber manchmal ist es auch übertrieben und eben nicht konstruktiv. Da muss die Netzgemeinde sich auch einmal <a href="http://lumma.de/2010/03/21/es-braucht-mehr-als-nur-yeah/" target="_blank">an die eigenen Nase fassen</a>.</p>
<p>Denn was mir besonders aufgefallen ist: Die Politik hat im letzten Jahr durchaus gelernt und angefangen zu lernen, sie hat sich dem Internet, der Netzgemeinde und den Themen geöffnet. In jeder Partei gibt es Gesprächrunden und Arbeitskreise zu diesen Thema. Die Netzgemeinde scheint sich nicht mit den politischen Themen beschäftigt zu haben &#8211; zumindest nicht, wenn es um <a href="http://blog.kooptech.de/2010/03/vielleicht-doch-ein-missverstaendnis-nachtgedanken-nach-dem-politcamp-2010/" target="_blank">politische Prozesse geht und die Umsetzung von politischen Ideen</a>.  Das geht nicht von heute auf morgen und auch nicht, wenn man mal einen Blogbeitrag schreibt. Mein Tipp: besucht einfach mal eine Ratssitzung vor Ort. Schaut euch an, wie Politik und wie Parteien funktionieren. Werdet Mitglied in einer Partei und bringt euch ein.</p>
<p>Mein Fazit: &#8220;Internet&#8221; ist <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E6EAAC6771E3F4FB0813A2CAE4A81884E~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">als politisches Thema akzeptiert und wird ernst genommen</a>, aber noch immer nicht als <a href="http://altonablog.de/2010/03/22/politcamp-im-ruckblick-erste-gedanken/" target="_blank">echtes Querschnittsthema</a> begriffen. Alle haben im letzten Jahr gelernt und gehen anders miteinander um, ja zeigen sogar Verständnis für andere Positionen. Deshalb ist es wichtig, dass man <a href="http://www.fixmbr.de/selbsterkenntnis-auf-dem-politcamp/" target="_blank">nicht nur im eigenen Saft schwimmt</a> sondern die Thematik breiter aufstellt und auch andere Stimmen zulässt. Das Politcamp ist dazu sehr gut geeignet. Der Dialog muss weiter gehen, denn es gibt noch viele Themen. Damit aus Ideen auch politische Realität wird bedarf es halt eines langen Atems.</p>
<p>Eine Linksammlung zum Politcamp 2010 findet man auf <a href="http://delicious.com/tag/pc10" target="_blank">Delicious</a>. Die Sessions in der Halle wurden aufgezeichnet und sind <a href="http://10.politcamp.org/veranstaltung/video-aufzeichnungen/" target="_blank">hier</a> abrufbar.</p>
<p>Danke Valentin für das Politcamp 2010 und die Idee zum Politcamp allgemein. <strong style="font-weight: bold;">Ich freue mich auf das Politcamp 2011</strong>.</p>
<p><strong style="font-weight: bold;">Update:</strong> Link zum Organisationsteam hinzugefügt und den Compuccino-Blogbeitrag verlinkt.</p>
<p><strong>Update #2</strong>: Video vom Bundesministerium für Famiele, Senioren, Frauen und Jugend eingebunden</p>
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		<title>Politcamp 1.0: Die ersten Tickets gibt´s kostenlos</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Mai fand das Politcamp 09 in Berlin statt, pünktlich zur Bundestagswahl diskutierten circa 600 Teilnehmer über Politik und Kommunikation im Web 2.0. Es waren Blogger, Politiker, Journalisten und gefühlt die halbe Twitterwelt anwesend. Und weil es für alle so eine geniale Veranstaltung war wurde schnell klar: das muss es nochmal geben!

Tja, nun ist es soweit. Heute hat der Ticketverkauf für das Politcamp 1.0 in Bonn begonnen. Verkauf  ist zu viel gesagt, die ersten 48 Stunden werden alle Tickets verschenkt. Bisher sind knapp 600 Tickets verschenkt worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/06/logo_pc.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1748" title="logo_pc" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/06/logo_pc.png" alt="logo pc " width="285" height="67" /></a>Im Mai fand das <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/03/politcamp09-wahlkampf-20-im-superwahljahr/" target="_blank">Politcamp 09 in Berlin</a> statt, pünktlich zur Bundestagswahl diskutierten circa 600 Teilnehmer über Politik und Kommunikation im Web 2.0. Es waren Blogger, Politiker, Journalisten und gefühlt die halbe Twitterwelt anwesend. Und weil es für alle so eine <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/05/politcamp-09-ein-paar-gedanken/" target="_blank">geniale Veranstaltung</a> war wurde schnell klar: das muss es nochmal geben!</p>
<p>Tja, nun ist es soweit. Heute hat der Ticketverkauf für das <a href="http://politcamp.org/" target="_blank"><strong>Politcamp 1.0</strong></a><strong> in Bonn</strong> begonnen. Verkauf  ist zu viel gesagt, die ersten 48 Stunden werden alle Tickets verschenkt. Bisher sind knapp <a href="http://politcamp.org/teilnehmen/" target="_blank">600 Tickets verschenkt</a> worden.</p>
<p>Und wie schon <a href="http://wahlwatch.wordpress.com/2009/06/22/kleiner-zwischenruf-politcamp-2010-in-nrw/" target="_blank">Isabelle von Wahlwatch</a> will auch ich hier Werbung für diese Veranstaltung machen. Auch im Jahr 2010 soll der Grundgedanke vom Politcamp der selbe bleiben:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir wollen die Politik mit dem Web 2.0 zusammenbringen. Netzpolitische Themen überparteilich und konstruktiv diskutieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://politcamp.org/ankuendigung-das-politcamp1-0/37/" target="_blank">große Frage </a>wird sein, wie sich die Politik in den neuen Medien zurechtfinden könnte und sollte. Der Politiker kann durch die neuen Kommunikationsformen den Wählern auf Augenhöhe begegnen. Das ist sicher der große Knackpunkt, muss sich die Politik doch erst einmal darauf einstellen. Parteien sind  nicht mehr nur Sender von Informationen, sondern auch Empfänger. Dies haben nicht zuletzt die Proteste gegen Vorratsdatenspeicherung, Wahlcomputer und Internetsperre gezeigt.</p>
<p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3623/3631088235_019545448c_m.jpg"><img class="alignleft" title="Stegner Politcamp 09" src="http://farm4.static.flickr.com/3623/3631088235_019545448c_m.jpg" alt="3631088235 019545448c m " width="240" height="180" /></a>Stand das <a href="http://www.politcamp09.de" target="_blank">Politcamp 09</a> noch ganz im Zeichen des Wahlkampfes im Web, soll das <strong>Politcamp 1.0</strong> den Fokus etwas weiter fassen. Diesmal soll auch die politische Kommunikation zwischen den Wahlkämpfen erfasst werden. Wie können Entscheidungsprozesse offener und transparenter  gestaltet werden? Wie könnte eine langfristige Kommunikationsstrategie zwischen Bürger und Politik aussehen? Es verspricht eine spannende Veranstaltung zu werden. Organisiert wird das ganze in Form eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp" target="_blank">Barcamps</a>. Jeder kann eine Session machen oder eben auch nur eine der vielen Sessions besuchen.</p>
<p>Auch diesmal wird das Politcamp ein Beitrag zur &#8220;Völkerverständigung&#8221; leisten. Die zwei Welten, Politik auf der einen Seite und Netzgemeinde auf der anderen, sollen zusammengeführt werden. </p>
<p>Ich habe meine <a href="http://politcamp.org/teilnehmen/" target="_blank">Karte schon bekommen.</a> Noch heute und morgen gibt es sie für lau, danach für 20 Euro. Gleich <a href="http://politcamp.org/teilnehmen/" target="_blank">hier eine Karte sichern</a>!</p>
<p><strong>Anmelden lohnt sich!</strong></p>
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		<title>Politcamp 09: Ein paar Gedanken</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 17:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Jede Idee muss erst einmal gedacht werden. Doch wenn man diese Idee für sich behält, wird es immer nur ein Gedanke bleiben. Gut das Valtentin Tomaschek (@tomaschek) so kommunikativ ist und seine Idee mit anderen geteilt hat.  Und so kam es, dass das Politcamp wirklichkeit wurde und nicht nur eine Spinnerei blieb.

Was soll ich sagen: Es war ein guter Gedanke und eine super Umsetzung der Idee! Aus ganz Deutschland und sogar der Schweiz und Österreich kamen politisch Interessierte, Blogger und Politiker nach Berlin. Endlich konnte man mal die Gesichter hinter  den Blogs und Twitter-Accounts sehen und ins Gespräch kommen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img class="alignleft" title="Politcamp09" src="http://politcamp09.de/wp-content/themes/streamline_10/images/logo.png" alt="logo " width="350" height="80" />Jede Idee muss erst einmal gedacht werden. Doch wenn man diese Idee für sich behält, wird es immer nur ein Gedanke bleiben. Gut das Valtentin Tomaschek (<a href="http://www.twitter.com/tomaschek" target="_blank">@tomaschek</a>) so kommunikativ ist und seine Idee mit anderen geteilt hat.  Und so kam es, dass das Politcamp Wirklichkeit wurde und nicht nur eine Spinnerei blieb.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/zeimke/3501380460/in/set-72157617688367322/"><img title="Politcamp09 - Halle" src="http://farm4.static.flickr.com/3401/3501380460_160328b940_m.jpg" alt="3501380460 160328b940 m " width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Die Halle im Radialsystem</p></div>
<p>Was soll ich sagen: Es war ein guter Gedanke und eine super Umsetzung der Idee! Aus <a href="http://www.wahl.de/politcamp/teilnehmer/map" target="_blank">ganz Deutschland</a> und sogar der Schweiz und Österreich kamen politisch Interessierte, Blogger und Politiker nach Berlin. Endlich konnte man mal die Gesichter hinter  den Blogs und Twitter-Accounts sehen und ins Gespräch kommen. Natürlich wurde nicht nur über Web 2.0 oder Politik (davon vllt. sogar ein bisschen zu wenig) gesprochen. Neben den Sessions konnte auf der Terasse vom Radialsystem, bei herrlichem Sonnenschein, auch über wichtige Themen wie &#8220;Analog Käse&#8221; oder die Besonderheiten des McDonalds Frühstück philosophiert werden.</p>
<p>Ich will hier gar nicht großartig auf die Inhalte eingehen, denn die Sessionplanung kann man im <a href="http://www.pottblog.de">Pottblog</a> (<a href="http://www.pottblog.de/2009/05/02/politcamp09-session-plan-samstag/">Sessionplanung Samstag</a>, <a href="http://www.pottblog.de/2009/05/03/politcamp09-session-plan-sonntag/" target="_blank">Sessionplanung Sonntag</a>) nochmal nachlesen und einige Sessions auf <a href="http://make.tv/politcamp2009" target="_blank">make.tv</a> auch noch ansehen. Hinzu kommen die Zahlreichen Beiträge auf Blogs, <a href="http://www.flickr.com/search/?s=rec&amp;w=all&amp;q=pc09+OR+politcamp+OR+politcamp09&amp;m=tags" target="_blank">Flickr</a> (meine <a href="http://www.flickr.com/photos/zeimke/sets/72157617688367322/" target="_blank">Bilder</a>), <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=politcamp" target="_blank">YoutTube</a>, <a href="http://vimeo.com/videos/search:politcamp" target="_blank">Vimeo</a> und co.! Gesammelt wird das ganze auf <a href="http://politcamp.mixxt.de/" target="_blank">politcamp.mixxt.de</a>. Hier werden auch die Infos und Präsentationen zu den <a href="http://politcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.sessionlinks" target="_blank">Sessions</a> gesammelt.</p>
<p class="MsoNormal">Hinzu kommt, dass teilweise spannende Sessions parallel liefen &#8211; so das man nur eine besuchen konnte. Doch dank <a href="http://twitter.com/Pillendreher" target="_blank">Twitter</a> (Tweets zum <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23pc09" target="_blank">PC09</a>) und der <a href="http://www.wahl.de/politcamp/aktivitaet-pc09" target="_blank">Twitterwall</a> in der Halle und der Lounge war man fast immer in allen Sessions dabei. Dazu natürlich noch die BigShaker-Auswertung von <a href="http://www.wahl.de" target="_blank">Wahl.de</a> (Danke Klas und <a href="http://twitter.com/compuccino" target="_blank">compuccino</a>, tolles <a href="http://twitter.com/wahl_de">Portal</a>!). </p>
<p class="MsoNormal">Festzuhalten bleibt aber: Wahlkampf im Web 2.0 steckt wohl noch in den Kinderschuhen. Politiker müssen sich Land auf, Land ab und quer durch alle Parteien noch an die neuen Medien und neuen Kommunikationsformen gewöhnen. Und auch in den Geeschäftsstellen der Parteien ist die Kommunikation über das Web 2.0 noch nicht gänzlich angekommen. Parteien und Politiker werden in Zukunft nicht mehr nur Sender von Botschaften sein, sondern müssen sich zwangsläufig auch auf den direkten Dialog einstellen. An Kanälen mangelt es sicherlich nicht, sie müssen nur genutzt werden!</p>
<p class="MsoNormal">Was ganz tolles war natürlich noch: ich konnte meinen <a href="http://www.doyoupoken.com">Poken</a> endlich mal austesten. Und es funktioniert wunderbar &#8211; tolle Technik!</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.flickr.com/photos/zeimke/3501412608/in/set-72157617688367322/"><img title="Politcamp09 - Terasse" src="http://farm4.static.flickr.com/3619/3501412608_960643b096_m.jpg" alt="3501412608 960643b096 m " width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick vom Radialsystem</p></div>
<p>Alles in allem muss ich dann doch sagen, dass es eine tolle Veranstaltung war. Wahrscheinlich die <strong>wichtigste Konferenz</strong> zum Thema Wahlkampf im Web2.0 in diesem Jahr.</p>
<p>Insbesondere wenn man eher aus der Politik-Ecke kommt und nicht mit Barcamps vertraut ist. Das Politcamp war durchaus auch ein Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Politik und Blogosphäre <img src='http://www.simon-zeimke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink " class='wp-smiley' title="Politcamp 09: Ein paar Gedanken" /> . Dennoch muss man anmerken, dass die Bundesparteien den Wert der Veranstaltung nicht erkannt haben, was traurig ist. So waren zwar der ein oder andere Abgeordnete da, aber die erste, zweite oder gar dritte Garde war nicht zu erblicken. Daran änderte auch der Auftritt von <a href="http://twitter.com/ralf_stegner" target="_blank">Ralf Stegner</a> nichts. Ich hoffe inständig, dass beim nächsten mal ein wenig mehr Politik vertreten sein wird.</p>
<p class="MsoNormal">Die <a href="http://www.radialsystem.de" target="_blank">Location</a>, das<a href="http://www.facebook.com/pages/Berlin/RADIALSYSTEM-V-New-Space-for-the-Arts-in-Berlin/59131295473?ref=ts" target="_blank"> Radialsystem</a>, war absolut genial, doch das tolle Wetter hat durchaus dazu verleitet auch mal eine Session zu schwänzen <img src='http://www.simon-zeimke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile " class='wp-smiley' title="Politcamp 09: Ein paar Gedanken" />  Denn auf der Terasse konnte man sich direkt an der Spree die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.</p>
<p class="MsoNormal">Nun was bleibt sind viele Eindrücke und neue Ideen und neue Kontakte. Was kommt?<strong> Politcamp 10</strong>, ich bin dabei! </p>
<p class="MsoNormal"><strong>Danke an Valentin und das gesamte Orga-Team</strong>. Bis zum nächsten Mal!</p>
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		<title>PolitCamp09 &#8211; Wahlkampf 2.0 im Superwahljahr?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 13:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, ich bin angemeldet beim Politcamp in Berlin! Am ersten Mai-Wochenende wird Berlin das Zentrum aller Internet-Wahlkämpfer.

Obama hat es in Amerika vorgemacht und jetzt im Superwahljahr versuchen sich alle am Internetwahlkampf. Parteien relaunchen ihre Internetseiten - mal besser, mal schlechter. Twitter ist in aller Munde und Social Media ebenso.

Doch lässt sich die Internetstrategie von Obama ohne weiteres auf Deutschland übertragen? Welche Tools können wirklich nützlich sein im Wahlkampf vor Ort? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich bin angemeldet beim <a href="http://politcamp09.de" target="_blank"><strong>Politcamp</strong></a><strong> in Berlin!</strong> Am ersten Mai-Wochenende wird Berlin das Zentrum aller Internet-Wahlkämpfer.</p>
<p><img class="alignleft" title="politcamp" src="http://politcamp09.de/files/2009/01/banner-pc09-300.jpg" alt="banner pc09 300 " width="300" height="87" /></p>
<p>Obama hat es in Amerika vorgemacht und jetzt im Superwahljahr versuchen sich alle am Internetwahlkampf. <strong>Parteien</strong> relaunchen ihre Internetseiten &#8211; mal <a href="http://www.spd.de" target="_blank">besser</a>, mal <a href="http://www.cdu.de" target="_blank">schlechter</a>. <strong>Twitter</strong> ist in aller Munde und<strong> Social Media</strong> ebenso.</p>
<p>Doch lässt sich die <strong>Internetstrategie von Obama</strong> ohne weiteres auf Deutschland übertragen? Welche Tools können wirklich nützlich sein im Wahlkampf vor Ort? Und viele weitere Fragen sollen und wollen die bisher über 200 angemeldeten Teilnehmer diskutieren. Nicht nur <a href="http://politikgedanken.wordpress.com/2009/02/11/politcamp-09-in-berlin/" target="_blank">Blogger, Twitterer, Parteimitglieder und PR-Profis</a> haben sich angemeldet, sondern auch Prominenz aus dem Web und der Politik. Der SPD-<img class="alignleft" title="sascha_lobo" src="http://politcamp09.de/files/2009/02/slobo_by_jan_boelsche-150x150.jpg" alt="slobo by jan boelsche 150x150 " width="150" height="150" />Bundesgeschäftsführer <strong><a href="http://politcamp09.de/blog/2009/01/25/kajo-wasserhovel-kommt-zum-politcamp09/" target="_blank">Kajo Wasserhövel</a></strong>, <strong><a href="http://politcamp09.de/blog/2009/01/27/volker-beck-grune-hat-teilnahme-am-politcamp09-zugesagt/" target="_blank">Volker Beck</a></strong> von den Grünen und der Leiter Marketing und interne Kommunikation <strong>Oliver Rösler</strong> von der CDU haben sich angekündigt. Und <a href="http://politcamp09.de/blog/2009/02/27/sascha-lobo-kommt-zum-politcamp09/" target="_blank"><strong>Sascha Lobo</strong></a> fehlt natürlich auch nicht.</p>
<p><strong>Was ich vom PolitCamp erwarte? </strong>Ich freue mich darauf mit vielen unterschiedlichen Leuten über die Einsatzmöglichkeiten der Web 2.0-Tools im Wahlkampf zu diskutieren. Insbesondere wie sich die einzelnen Tools verbinden lassen und damit Wähler mobilisieren können. Ist die Obama-Strategie das Non-plus-ultra oder muss man in Deutschland gänzlich andere Wege gehen? Wie wollen die Parteien in Zukunft mit dem Internet umgehen? Wollen sie weiterhin das Netz nur als &#8220;<strong>Newsschleuder</strong>&#8221; nutzen oder auch in den Dialog mit den Bürgern und Wählern eintreten? Ist die <strong>Web 2.0-Denke</strong> bei den Parteien angekommen oder herrscht noch die alte Denke vor? Das Superwahljahr eignet sich sicherlich bestens, um diese Themen zu erörtern. Aber als Kommunalpolitiker interessiert mich, wie man diese Möglichkeiten auch vor Ort, im Kleinen nutzen kann.</p>
<p>Viele Fragen, auf die es hoffentlich Antworten gibt. Ich freue mich an dieser Veranstaltung teilnehmen zu können und auch viele Leute aus der Netzwelt mal persönlich zu treffen. Quasi das Gesicht hinter dem Twitter-Account sehen.</p>
<p><strong>Eine interessante Mischung aus Nutzern, Politikern und PR-Profis verspricht eine abwechslungsreiche Veranstaltung.</strong></p>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/03/politcamp09-wahlkampf-20-im-superwahljahr/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Fotoquelle: <a href="https://www.xing.com/profile/Jan_Boelsche">Jan Bölsche</a></p>
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