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Spaß mit Google Maps: Wie komme ich von Japan nach China

29 Okt

Spaß mit Google Maps: Wie komme ich von Japan nach China

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie man mit dem Auto von Japan nach China kommt? Ich ehrlich gesagt nicht, aber die Jungs und Mädels von Google haben eine etwas eigenwillige Art gefunden den Weg zu Meistern.

Der Weg ist grobe 4.200KM lang und soll laut Google 2 Tage und 11 Stunden dauern. Und eben auch 782km Pazifik muss man überqueren. Aber schaut es euch selbst an, wie Google die Reise bewältigen würde.

Danke Torben für diesen Tipp.
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Dies und Das #11 – ein kleiner Nachrichtenüberblick

15 Mrz

Dies und Das #11 – ein kleiner Nachrichtenüberblick

75x75 notizen Was mich so interessiert hat, was ich gelesen und was ich überflogen habe:

 

Japans Wirtschaft bricht massiv ein

16 Feb

Japans Wirtschaft bricht massiv ein

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Deutschland schreckte auf als das Statistische Bundesamt bekannt gab, dass das BIP im vierten Quartal 2008 um 2,1% gegenüber dem Vorquartal eingebrochen ist.

Doch schlimmer geht immer. Zumindest wenn man sich Japans Wirtschaft betrachtet, liegt die BRD noch gut da. Das BIP in Japan schrumpfte um 3,3% gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 12,7%!

“Das ist die schlimmste Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit”,

sagte japanische Minister für Wirtschafts- und Fiskalpolitik, Kaoru Yosano.

In den Vereinigten Staaten ging das BIP lediglich um 1% zurück und im EURO-Raum um 1,5%.

Große japanische Unternehmen wie Toyota, Sony und Hitachi sehen der Zukunft negativ entgegen. Sie erwarten erhebliche Verluste und bauen Stellen ab.

Die japanische Regierung plant zur Stabilisierung ein neues Hilfspaket. Das neue Paket soll sich im Rahmen von umgerechnet 100 Milliarden bis 169 Milliarden Euro bewegen. Die USA hatten erst letzte Woche ein Maßnahmenpaket in Höhe von 614 Milliarden Euro aufgelegt, die Bundesregierung hat 50 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Ein neues Bretton Woods als Lösung?

Belastet wird die japanische Wirtschaft zusätzlich durch den Höhenflug des Yen. Obwohl Japan einen Leistungsbilanzüberschuss von rund 4% aufweist wertete die Währung um fast 15% gegenüber dem Dollar ab – die USA haben jedoch ein Leistungsbilanzdeifizit von 6%.

Zu erklären ist das mit den flexiblen Wechselkursen und dem sogenannten “carry trade“. Investoren besorgen sich Spekulationsgeld in Niedrigzinsländern, wie Japan mit Yen-Zinsen von nahezu Null. Mit diesem Geld werden riskante Investitionen in den USA und anderen Hochzinsländern finanziert. Durch den massiven Umtausch von Yen in Dollar wurde der Dollar aufgewertet – ein zusätzliches Schmankerl für die Investoren. Der Ausgleich der Leistungsbilanzen wird durch den “carry Trade” jedoch gestört und verschärft die Lage zusätzlich.

Ins Stocken geriet dieses Spiel, als die US-Notenbank die Zinsen immer weiter sennkte. Für Investoren stellt das jedoch kein Prooblem dar – hohe Zinsen fanden sie beispielsweise in den osteuropäischen Ländern, der Türkei oder auch Neuseeland und Australien.

Die dadurch bedingte Aufwertung des Dollars führte auch zu Fehlanreizen für Kreditnehmer. Häuslebauer verhielten sich wie Spekulanten und finanzierten ihre Häuser mit zinsgünstigen Krediten im Ausland. Das Problem ist, wenn der Fremdwährungskredit in der eigenen Währung immer höher steigt.

Peter Bofinger, Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung sieht deshalb die flexiblen Wechselkurse als gescheitert an. Er plädiert für eine Reform, die das Finanzsystem stabilisieren könnte. Diese Reform könnte eine Art “managed floating” sein.

cc  photo credit: Christopher Chan