Tag Archives: google

Beatbox mit Google Translate

29 Nov

Google Translate Beatbox

Ich habe ja einen faible für Beatboxen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass mir jegliches Rhythmusgefühl abhanden gekommen ist und ich deshalb von den Beatboxern derart begeistert bin.

Ganz oben auf meiner Favoritenliste steht Dub.FX mit Love Someone. Aber jetzt habe ich von Caschy erfahren, dass es einen neuen Star am Beatboxing-Himmel gibt: Google Translate. (weiterlesen …)

Google Streetview: Bremen im Pixelwahn – nicht mit mir

21 Nov

Google Streetview: Bremen im Pixelwahn – nicht mit mir

Am letzten Donnerstag ist Google Streetview in Deutschland endlich gestartet. Bisher leider nur die 20 größten Städte, aber immerhin. Groß war vorher die Diskussion um Privatsphäre.

Einige Politiker sind der Meinung, dass Straßenansichten von Häuserfassaden zum Persönlichkeitsrecht der Mieter, Hausbesitzer oder sonstwem gehören. Deshalb durften Widersprüche gegen die Veröffentlichung auf Google Streetview eingelegt werden. (weiterlesen …)

Durch die Welt mit Google Streetview

5 Nov

Ein sehr geniales Werbevideo hat die Firma Sehnsucht für Google Deutschland produziert. Eine Rundreise um die Welt mit Google Streetview.

Auch wenn der Dienst in Deutschland umstritten ist, für mich steht fest: Ich mag Streetview. Ein wirklich geniales Tool von Google. Überzeugt euch selbst:

Streetview: Häuser real und live verpixeln

22 Okt

Streetview: Häuser real und live verpixeln

Nachdem heute die Zahl der Widersprüche öffentlich gemacht wurde kam mir eine Idee. 244.237 Leute haben gegen Google Streetview Einspruch eingelegt.

Diese 244.237 Häuser werden jetzt von Google Streetview verpixelt. Das sind 3% der betroffenen Häuser. Live kann jeder Schaulustige, jeder der daran vorbei läuft, das Haus trotzdem sehen sehen.Und jeder der will darf das Haus fotografieren und ins Internet stellen. (weiterlesen …)

Google Goggles für das iPhone – iLike

6 Okt

Google Goggles für das iPhone – iLike

Google Goggle habe ich durchaus mit Spannung erwartet. Und jetzt ist es für das iPhone in der Google App integriert. Und was soll ich sagen: Die ersten Tests am Schreibtisch begeistern mich.

Das Cover von Kirsten Heises Buch “Das Ende der Geduld” erkennt Google Goggles ohne weiteres und gibt das richtige Suchergebnis aus. Doch klappt das auch mit etwas abstrakteren Dingen? (weiterlesen …)

Streetview, Facebook, Geodaten: alles Quatsch! Wir wissen wofür das Internet da ist!

20 Sep

internet-porn

internet is for porn Unsere Politiker haben vor geraumer Zeit, also eigentlich so ziemlich genau vor zwei Jahren, das Internet entdeckt. Seit dem wird gemeckert und gemosert und das arme kleine Internet für alle Schlechtigkeiten in der Welt verantwortlich gemacht.

Da wird gegen Google Streetview gestänkert, es würde die Privatsphäre verletzen. Facebook würde die Daten seiner User zu Geld machen, denn Geld verdienen ist ja böse. Und Geodaten (ja, da gehört Streetview auch mit zu) sind das aktuellste Übel. Weiterhin kann man Google News anführen, dem man mit einem Leistungsschutzrecht für Verlage entgegentreten will.

So “gipfeln” unsere Politiker immer häufiger zu Internetz-Themen. Heute ging es eben um besagte Geodaten. Die eine will das ganze möglichst per nationalem Gesetz regeln, der andere international. Nur dass es geregelt werden muss, darüber sind sich wohl alle irgendwie einig. Quasi der Kleinste Gemeinsame Nenner.

Sollen sie sich doch streiten. Streetview, News, Facebook, Location-Based-Services – so einen Quatsch braucht kein Mensch.

Wir Netzbewohner wissen, wofür das Internet wirklich da ist

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Ihr zweifelt daran? Schon seit 1980 wird Pornografie online vertrieben. Damals auch noch als ASCII Bilder. Habe ich gelesen. Und seit 1990 gab es dann auch Websites. Und schon mit dem Beginn des Internets für die breite Bevölkerung, also mit AOL (gibt es die eigentlich noch icon wink ) gab es Männer und Frauen (also Männer) die Bilder tauschen wollten. Habe ich gehört, von jemandem der davon gelesen hat. Und jetzt? Schaut euch die Grafik an:
internet porn 266x1024

[Via geeksaresexy]

P.S. Natürlich ist das Internet auch für CatContent da.

Google Streetview Roulette – mit dem Zufall durch die Welt

20 Sep

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Mit einem Klick zufällig an einen beliebigen Punkt der Welt springen und sich die Landschaft ansehen, das wäre toll. Gibt´s nicht? Gibt´s doch! Zumindest virtuell – das Beamen hat leider noch keiner erfunden.

Aber mit dem kleinen Projekt “GlobeGenie” von Joe McMichael kann man sich zumindest am heimischen Schreibtisch durch die Welt klicken. Mit einem Knopfdruck springt man so von Asien, nach Amerika, über Europa hin nach Australien oder Afrika. Und mit einem Klick steht man plötzlich mitten in Leeds, England.

globegenie streetview google 300x148

Aber kein Sorge, in Deutschland wird man nicht landen mit diesem Zufallsgenerator. Denn dank unserer Politiker müssen wir uns noch mächtig gedulden, bis wir mal StreetView nutzen können. Und dann stehen wir evtl zufällig vor einem haufen Pixel. Danke Frau Aigner und Co.

Gefunden via @frischkopp

Google Translate oder “Du hast Kohlmeisen”

14 Sep

Google betreibt ja viele Dienste und verbessert diese auch ständig. Ein sehr praktisches Tool ist Google Translate. In den Jahren hat Google dem Dienst auch “verstehen” beigebracht. Nicht nur das Verstehen von Sprache, sondern auch der semantischen Bedeutung von Texten.

Aber so ganz scheint das noch nicht zu funktionieren. Oder ist diese Übersetzung von “Du hast Kohlmeisen” wirklich korrekt?

500 google translate kohlmeisen

Via @thomaslauer

Update: Google übersetzt korrekt. Lustig ist es trotzdem

Update: Dank Laszlo weiß ich jetzt, dass die Übersetzung durchaus korrekt ist. Kohlmeise heißt im englischen wirklich “great tit“. Wieder was gelernt. Übernehme ich in meinen Wortschatz. Kann sicherlich nützlich sein in bestimmten Situationen. “Äh nein, ich habe über Kohlmeisen gesprochen und nicht über ihr Dekolltée” icon smile

Aber spaßig ist es trotzdem. Und ja: Ich bin ein Mann, ich finde sowas witzig.

Update #2: Danke an Marco. Es gibt auch “hänge Kohlmeisen”. Aber wer wissen will, wie das übersetzt wird von Google – der soll es selbst machen. Und was ein “Kohlmeisen halter” ist, darüber will ich gar nicht erst sprechen. Und auch andere Kombinationen mit “Kohlmeisen” müsst ihr selbst rausfinden. Sonst rutsche ich noch in den Google Porn-Filter…

Übrigens wird “Wichse” auch absolut korrekt übersetzt. Der ein oder andere Jugendliche wird sich wundern, aber es sei euch gesagt: Wichse ist ein alter Begriff für Schuhpolitur. Jawohl. Also nix schweinisches. Ich glaub, ich hab zuviel Langeweile.

SPD Oldenburg: 3-Stufen-Plan gegen Google Streetview

1 Jul

streetview-logo-featured

Das Böse hat einen Namen: Google Streetview! Zumindest für die SPD in Oldenburg. Sie hat einen 3-Stufen-Plan gegen Google Streetview vorgelegt. Von objektiver Prüfung ist nicht die Sprache sondern von: informieren, ablehnen und verbieten.

Für die SPD Oldenburg ist klar: Google Streetview muss verboten werden, zumindest aber abgelehnt.

streetview logo web Die Oldenburger SPD erweckt jedoch nicht einmal den Anschein, sich objektiv mit Google Streetview auseinander setzen zu wollen. Man müsse sich gegen Google zur Wehr setzen.

Aus Stufe 1 ihres Masterplans gegen Streetview, der Information, folgt direkt die Ablehnung und schließlich die Notwendigkeit eines Verbots. Ohne auch nur einmal Pro und Contra abzuwägen. Das ist nachhaltige Politik à la SPD Oldenburg.

Ist es verboten, durch die Straßen zu fahren und Bilder zu machen? Und ist es verboten, diese auch noch zu veröffentlichen? Mitnichten. Schon seit dem Kaiserreich gibt es in Deutschland die Panoramafreiheit. Genau darunter fallen die Aufnahmen von Google. Das Sammeln von WLan-Daten ist kritisch, aber diese Daten löscht Google derzeit. Warum Google diese Daten gleich mit gesammelt hat ist nicht ganz klar. Aber jeder, der durch die Stadt  fährt kann Daten aus (unverschlüsselten) W-LANs sammeln.

Streetview ist in vielen Ländern bereits seit langem im Einsatz. Man kann durch Paris flanieren, ohne dort zu sein. Menschen sieht man auf den Bildern – aber sie sind unkenntlich. Auch Autos sieht man dort – aber ein Nummernschild ist nicht zu erkennen. Personen, wie auch Nummernschilder werden unkenntlich gemacht.

Aber in Oldenburg sind nicht alle derart technologiefeindlich. Nein, es gibt auch positive StimmenRalph Makolla von der CDU Oldenburg hat recht, wenn er sagt:

„Es ist also vollkommen unnötig, dass die stadtoldenburgische SPD ein Klima der Angst schürt. Stattdessen solle sie lieber offen und zukunftsorientiert mit dem Internet und seinen Möglichkeiten umgehen“

Liebe Sozialdemokraten in Oldenburg, ich lege euch den Artikel von @Stecki ans Herz. Lesen und lernen.

Oder steht SPD etwa doch für Stoppschildbürger Partei Deutschland?

P.S: Allerhand lustiges findet man auch auf Streetview

TV: Communities in der Kritik

6 Jul

TV: Communities in der Kritik

54371294 ad79ee1455 m Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog die Frage gestellt “Bin ich ein gläserner Mensch?” und mich mit den Daten, die ich im Netz veröffentliche beschäftigt. Durch Facebook und Co wird man natürlich in gewisser zu einem “gläsernen Menschen”. Das Internet vergisst nichts und jede “Jugendsünde” im Netz bleibt gespeichert und kann gefunden werden.

Auf Youtube habe ich im “OpenReichstag“-Channel diesen Bericht von 3 Sat gefunden, der sich mit der Thematik beschäftigt.

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In meinem Beitrag habe ich die Frage für mich ungefähr so beantwortet:

“Fühle ich mich nun gläsern? Eigentlich nicht, da ich nur das offenlege, was ich will! Aber dieses ganze Web-2.0-Gedöns führt auch dazu, dass man aufpassen muss was man von sich Preis gibt. “

In dem TV-Beitrag wird auf die Problematik des “Wiederfindens” und dieser neuen “Personensuchmaschinen” eingegangen. Grade die Personensuchmaschinen wie Yasni und co sammeln alle möglichen Daten zu einer Person und stellen diese allen zur Verfügung. Im Grunde könnte man auch das alles über Google finden.

Doch bin ich mir immernoch sicher: Wenn man weiß, dass alles gespeichert wird, dann wird man auch aufpassen was man über sich preis gibt. Jeder ist Herr seiner Informationen. Und deshalb wird jeder nur so gläsern, wie er es möchte.

cc  photo credit: transCam