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	<title>Simon Zeimke &#187; Deutschland</title>
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	<description>Immer mal wieder frisch gebloggtes</description>
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		<title>Fröhlichen &#8220;Tag des Deutschen Bieres&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 22:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute vor 495 Jahren wurde das bayrische Reinheitsgebot erlassen. Grund genug den Tag des Deutschen Bieres zu feiern und dem Getränk aus Hopfen, Malz und Wasser zu huldigen. Seit 1994 wird immer am 23. April der Tag des Deutschen Bieres von den deutschen Bierbrauern begangen. Und ich werde den Tag mit dem ein oder anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 495 Jahren wurde das <strong>bayrische Reinheitsgebot</strong> erlassen. Grund genug den <strong>Tag des Deutschen Bieres</strong> zu feiern und dem <strong>Getränk aus Hopfen, Malz und Wasser</strong> zu huldigen. Seit 1994 wird immer am 23. April der <strong>Tag des Deutschen Bieres</strong> von den deutschen Bierbrauern begangen. Und ich werde den Tag mit dem ein oder anderen<strong> <a href="http://www.becks.de" target="_blank">Beck´s Bier </a></strong>begehen.<span id="more-2881"></span></p>
<div id="attachment_2882" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2011/04/tag-des-deutschen-bieres.jpg"><img class="size-large wp-image-2882" title="Tag des deutschen Bieres" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2011/04/tag-des-deutschen-bieres-480x784.jpg" alt="tag des deutschen bieres 480x784 " width="480" height="784" /></a><p class="wp-caption-text">Tag des deutschen Bieres</p></div>
<p>Welches ist euer Lieblingsbier? Die Auswahl ist groß genug, wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Brauereien_in_Deutschland" target="_blank">Liste der deutschen Brauereien</a> zeigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Quo vadis Opel?</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/11/quo-vadis-opel/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 14:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das könnte auch als große Überschrift über dem Thema "Opel" stehen. Im Juni gewährte der Staat dem maroden Autobauer einen Überbückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Einem Autobauer, der nicht erst durch die Wirtschafts- und Finanzkrise in Schieflage geraten ist. Nein, der Kredit wurde einem Autobauer gewährt, der eigentlich am Markt nicht mehr von alleine überleben kann.

Einer der Gründe dafür waren die Probleme der Muttergesellschaft General Motors (GM). ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Opel GT: Cabrio of the Year" href="http://www.flickr.com/photos/84139769@N00/471243172/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/221/471243172_5f94236137_m.jpg" border="0" alt="471243172 5f94236137 m "  title="Quo vadis Opel?" /></a>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das könnte auch als große Überschrift über dem Thema &#8220;Opel&#8221; stehen. <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/06/wer-brauch-noch-geld-bitte-melden/">Im Juni gewährte der Staat dem maroden Autobauer einen Überbückungskredit </a>in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Einem Autobauer, der nicht erst durch die Wirtschafts- und Finanzkrise in Schieflage geraten ist. Nein, der Kredit wurde einem Autobauer gewährt, der eigentlich am Markt nicht mehr von alleine überleben kann.</p>
<p>Einer der Gründe dafür waren die Probleme der Muttergesellschaft General Motors (GM). Hochverschuldet meldete GM Insolvenz an und wurde durch einen Staatskredit der USA in zweistelliger Milliardenhöhe gerettet. Währenddessen diskutieren Politiker in Deutschland eine Opel-Rettung. Die Politik legte sich auf einen Investor fest, der eine Staatsbürgschaft von 4,5 Milliarden Euro bekommen sollte. Ein Investor mit Namen Magna. Dabei ist Magna eigentlich ein Automobilzulieferer, sicherlich mit guten Kontakten in russische Bankenkreise. Im übrigen sollten mit dem Überbrückungskredit und der Bürgschaft massive Stellenstreichungen und weitere Einschnitte finanziert werden. Regierung, Investor und auch die Gewerkschaften waren damit zufrieden. Steuergeld für Arbeitsplatzabbau und alle Jubeln. Das ist doch mal was neues.</p>
<p>Die Retter aus der Politik klopften sich gegenseitig auf die Schulter für diese Rettung. Steinmeier, Rüttgers, Koch und Merkel waren mit sich zufrieden. Nur einer konnte nicht lachen: Guttenberg. Er war zu der Zeit noch Wirtschaftsminister und warnte vor einer Rettung und sprach sich offen für eine Insolvenz von Opel aus.</p>
<p>Weltweit werden mehr Autos produziert als gekauft werden. Der Markt ist gesättigt. Es wird von bis zu 30% Überkapazität gesprochen. Als logische Folge wird es in den nächsten Jahren Einschnitte geben müssen. Und um Opel sieht es auch dann nicht gut aus.</p>
<p>General Motors hat jetzt entschieden, dass Opel im Konzern bleiben soll. Ein Schock für die Retter Land auf, Land ab. Rüttgers poltert gleich los mit als erster los:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dieses Verhalten von General Motors zeigt das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus&#8221;</p></blockquote>
<p>Roland Koch ist gar enttäuscht und verärgert, der neue Wirtschaftsminister Rainer Brüderle findet das vorgehen &#8220;inakzeptabel&#8221;. Kurt Beck (SPD) empört sich natürlich auch:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Entscheidung ist eine Zumutung für die Beschäftigten von Opel, die unvorstellbaren Belastungen ausgesetzt sind&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese Politiker haben erst die Hoffnungen der Belegschaft auf eine Rettung geschürt. Diese Politiker haben mit den Ängsten der Belegschaft gespielt und versucht Kapital daraus zu schlagen. Erinnert sei nur an den heroischen Wahlkampfauftritt von Steinmeier vor der Opel-Belegschaft.</p>
<p>Aber was ist eigentlich passiert? Nichts. Die Politiker waren der Meinung einem privatwirtschaftlichen Unternehmen vorschreiben zu können, was es zu tun hat. Man hatte sogar einen Wettbewerb von Investoren durch die Festlegung auf Magna verhindert. Ein massiver Eingriff in die Regeln der freien Marktwirtschaft. Da verwundert mich doch die Reaktion des liberalen Wirtschaftsministers sehr. Grade die FDP hält doch die Marktwirtschaft immer  ganz nach oben. Oder eben nicht. Wie es grade besser passt.</p>
<p>Fakt ist, dass Autobauer nur durch Größe überstehen können. Die Synergieeffekte in Automobilkonzernen sind massiv. Entwicklungskosten werden immer größer und die Produktlebenszyklen der Modelle immer kürzer. Da sind Synergien im Konzern umso wichtiger. Und hinter GM steht mittlerweile nicht mehr der riesige Schuldenberg, sondern der amerikanische Staat. Die Situation hat sich grundlegend geändert. Und wenn sich die Situation ändert, sollte man auch seine Meinung an die neue Situation anpassen.</p>
<p>General Motors hat sich bereit erklärt, den Überbrückungskredit zügig zurück zu zahlen. Ein Kredit der von den Steuerzahlern gezahlt wurde. Das ist positiv! Bei einem verbleib von Opel im GM Konzern wird es natürlich auch Einschnitte geben. Das ist klar. Doch warum jetzt Arbeitnehmervertreter und Politiker darüber jammern, bleibt mir ein Rätsel. Haben sie doch die geplanten Einschnitte von Magna begrüßt und sogar mit Steuergeldern bezuschusst. Die Kürzungspläne von GM sehen, nach bisherigen Informationen, ähnlich wie die von Magna aus. Von daher kann wohl eher von Katzenjammer bei Gewerkschaften und Politikern gesprochen werden.</p>
<p>Die Politiker wollten einfach mal &#8220;Wirtschaft&#8221; spielen und sind daran gescheitert. Unternehmen sind immer noch frei in ihren Entscheidungen. Die Politik soll sich darauf beschränken, gleiche Rahmenbedingungen für alle zu schaffen.</p>
<p><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img style="border: 0px initial initial;" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Quo vadis Opel?" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="gmeurope" href="http://www.flickr.com/photos/84139769@N00/471243172/" target="_blank">gmeurope</a></p>
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		<title>Onlinewahlkampf, Generation 2.0 und die Menschen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 01:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich lese grad einen Artikel auf der Der Freitag. Überschrift "No we can´t". Ein Insider aus dem Willy-Brand-Haus berichtet über den gescheiterten Online-Wahlkampf der SPD. Ein trauriges Bild tut sich da auf. Bürokratische Strukturen, zu wenig Mut und viel Selbstbeweihräucherung. Chancen, die nicht genutzt und damit verpasst wurden. Und das grade von der Partei, die immer den Anschein erwecken will besondern modern und netzaffin zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/02/notizen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1254" title="notizen" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/02/notizen.jpg" alt="notizen " width="250" height="330" /></a>Ich lese grad einen Artikel auf der Der Freitag. Überschrift<a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0939-wahlkampf-spd-wahlkampfzentrale-insider"> &#8220;No we can´t&#8221;</a>. Ein Insider aus dem Willy-Brand-Haus berichtet über den gescheiterten Online-Wahlkampf der SPD. Ein trauriges Bild tut sich da auf. Bürokratische Strukturen, zu wenig Mut und viel Selbstbeweihräucherung. Chancen, die nicht genutzt und damit verpasst wurden. Und das grade von der Partei, die immer den Anschein erwecken will besondern modern und netzaffin zu sein.</p>
<p>Viel wird über Begriffe geschrieben, an denen sich Online Wahlkämpfer nahezu &#8220;berauschen&#8221;. Von &#8220;Crowdsourcing&#8221; ist die Rede, zum Beispiel bei dem Signet für den Kanzlerkandidaten. &#8220;First Mover&#8221; fällt auch. Und doch beschreibt der Beitrag eher, wie düster es aussieht. Ein Online-Wahlkampf in Obama-Manier ist wahrlich nicht aufgekommen. Ehrlicherweise muss man sagen: Weder bei der SPD, den Grünen, der FDP, der Linken, noch bei der CDU.</p>
<p>Aber dann muss man schauen: die CDU hat ungefähr 5 &#8211; 7 &#8220;hauptamtliche&#8221; Online-Wahlkämpfer. Die SPD deutlich mehr. Man munkelt es seien bis zu 30 &#8211; 50 Leute, die sich mit Online-Wahlkampf beschäftigen. Wenn sie nicht grade vor &#8220;unsichtbare Türen&#8221; laufen oder sich mit &#8220;billigem Deo&#8221; rumplagen. Und dennoch scheint man im Willy-Brand-Haus, in der Nordkurve &#8211; dem Wahlkampfteam &#8211; überfordert und mit mehr vorbehalten behaftet zu sein, als man nach Außen zeigen möchte. Der Insider schreibt treffend:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein bisschen Web 2.0 gibt es aber genauso wenig wie ein bisschen schwanger.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und das stimmt: Ganz oder gar nicht. Und weiter berichtet dieser Insider, dass man doch in der Nordkurve ein wenig Angst hat vor der Macht der Massen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ehe Kajo Wasserhövel in der Nordkurve auch nur einen Blick auf den Entwurf eines Video-Treatments, eines Kommentarvorschlags oder einer Gegenmeldung werfen könnte, kann die Gelegenheit schon vorbei sein, die aktuelle Debatte im Netz zu beeinflussen. Wer hier kein Frühwarnsystem hat und nicht delegieren kann, verliert Schlagkraft – und zeigt sich web-untauglich. Ich bin gespannt, wie die SPD, wie die Wahlkampfleitung damit umgehen wird.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Internet ist schnell und das Web 2.0 noch viel schneller. In Sekunden können Nachrichten, Statements, Videos und Bilder an hunderte, gar tausende Fans, Follower und alle Beobachter geschickt werden. Und die Reaktionen lassen meist nicht lange auf sich warten. Da sind Parteihierarchien durchaus veraltet. Sie müssen sich erst auf die neue Geschwindigkeit &#8211; sei sie nun gut oder schlecht &#8211; einstellen. Im Internet bestimmen nun mal nicht die Parteien worüber geredet wird, sondern die Nutzer, die Wähler.</p>
<p>Früher hat man Pressemitteilungen verschickt und darüber wurde in den Politik-Ressorts der Tageszeitungen diskutiert, Expertenmeinungen eingeholt, verarbeitet und schließlich weiter recherchiert oder nicht. Heute hat man nicht  ein paar Redaktionen, die man informiert. Nein, heute hat man Millionen von Internetusern, die Nachrichten aufnehmen, interpretieren, andere Informationen hinzu nehmen und neu verarbeiten. Das ganze gepaart mit einer gehörigen Portion von Meinung. Wo früher noch ein paar Journalisten die Pressemitteilungen verarbeitet und in ihren Medien verarbeitet haben &#8211; und damit recht überschaubar und auch vorhersehbar waren &#8211; sind es heute Millionen von Politikinteressierten. Jeder kann seinen Senf dazu geben. Früher konnten Leserbriefe noch gefiltert werden, Zeitungen müssen ja nicht jeden Leserbrief veröffentlichen. Heute sind es tausende von Bloggern die ihre Sicht der dinge verbreiten. Ungefiltert. Das ist nicht mehr steuerbar. Es ist gar eine Revoltion in der Parteien-Kommunikation.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2105" title="simon_sw1-kl" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/09/simon_sw1-kl.jpg" alt="simon sw1 kl " width="200" height="267" /></p>
<p>Obama hat sich dies zu Nutze gemacht. Ok, er hatte auch das Charisma, den Charme. Er war der smarte Newcomer. Er konnte Leute begeistern &#8211; nicht nur in den USA. Hier zulande ist dieser Typus bei Politikern eher selten, bis gar nicht zu finden. Doch viel hat auch die Kommunikationsstrategie mit der Erfolg von Campaining zu tun.</p>
<p>Die CDU ist eher im Verdacht muffig und wenig netzaffin zu sein. Doch auf der Kampagnenplattform <a href="http://www.team2009.de">teAM2009.de</a> hat jeder die Möglichkeit einen eigenen Blog zu betreiben, Forenbeiträge erscheinen ohne vorherige Filterung, Gruppen können gegründet und es kann frei diskutiert werden. Eine offene Plattform, die leider wenig Beachtung gefunden hat &#8211; vor allem in den Medien. Auch als CDU-Mitglied hätte ich eine so offene Plattform von meiner Partei nicht erwartet. Selbst CDU kritische Beiträge wurden weder gelöscht, noch wurde man aufgefordert diese zu löschen oder zu ändern. Und auch auf  den anderen Plattformen wurde man durch das kleine Online-Wahlkampfteam unterstützt. Es gab einen regen Austausch. Offizielle E-Mail-Verteiler, über die aktuelle Themen, Videos und sonstiges schnell und unkompliziert verteilt wurden. Man wurde als einfaches Mitglied, quasi als &#8220;Straßenwahlkämpfer auf der Datenautobahn&#8221; eingebunden und direkt mit dem Konrad-Adenauer-Haus vernetzt. Und dabei hatten die Online-Wahlkämper, die sich aus Freiwilligen JUlern aus ganz Deutschland rekrutieren ließen, alle Freiheiten die sie brauchten. Natürlich war da auch der ein  oder andere Fehlschuss dabei. Aber sie haben den Job sehr gut gemacht &#8211; grade weil sie nicht immer erst den Wahlkampfleiter, den Generalserkretär oder sonstwen um Erlaubnis fragen mussten.</p>
<p>Eigentlich etwas, was man eher bei der SPD erwartet hätte. Doch, so schreibt der Insider, sah es bei der so netzaffinen Partei ganz anders aus:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wasserhövel und seinen Beratern schwebt ein vielstimmiges Netz-Konzert vor, das auf allen Kanälen, offiziellen wie inoffiziellen, den SPD-Gospel verkündet: mit Videobotschaften, in Werbespots, mit Spendentools, einer gezielten Ansprache und Werbung in den Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Online-Schulung der Kandidaten, per Twitter, und mit einem neuen, zentralen Kampagnenportal, das zunächst als Community geplant war, dann zu einem „Online-Journal“ umkonzeptioniert wurde, angeregt von der berühmten Weblog-Zeitung „Huffington Post“, die im Zuge der Obamania in aller Munde ist.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein &#8220;Online-Journal&#8221; ist wahrlich etwas ganz anderes als eine offene Plattform. In einem &#8220;Online-Journal&#8221; will man seine Meinung verbreiten und nicht viel Platz für User-Meinungen lassen. Hauptsache man hat sein  Statement in die Welt geblasen. Aber das funktioniert im Web 2.0 nicht. Jeder  der sich intensiv in dieser Welt bewegt, wird das verstehen. Man knüpft über hunderte Kilometer hinweg Kontakte zu bisher völlig Fremden.</p>
<p>Man vernetzt sich mit Leuten, die die selben Interessen haben und sei es nur die Partei. Mit der Zeit entwickelt man für den ein oder anderen auch Sympathie, auf Grund seiner oder ihrer Beiträge. Nicht so wie bei Menschen, die man auf der Arbeit, in der Uni oder der Schule kennen lernt. Aber man mag den Einen mehr oder weniger als den Anderen. Und irgendwann trifft man sich irgendwo. Man kommt in eine Stadt und twittert &#8220;Hey, jemand lust auf einen Kaffee in in Düsseldorf (oder München, Berlin, Hamburg oder sonst wo)&#8221; Und es antwortet jemand, den man bisher nie live gesehen hat. Mit demjenigen geht man einen Kaffee trinken und unterhält sich über Gott und die Welt. Zumindest, wenn man die neuen Möglichkeiten zu nutzen weiß. Aber das  ist, für mich zumindest, der große Vorteil: Man lernt neue Leute kennen, neue Standpunkte und erweitert seinen Horizont.</p>
<p>Aber wenn man eine Kampagnenplattform als &#8220;Online-Journal&#8221; konzipiert, ja dann kann es nicht zu einer Vernetzung kommen. Dann kommt kein &#8220;Crowdsourcing&#8221; auf. Denn die Nutzer werden nicht mitgenommen. Im übrigen ein von mir verhasster Begriff! &#8220;Wir müssen die Menschen mitnehmen&#8221; &#8211; ja wohin denn? Man kann doch nur jemanden mitnehmen, wenn  man ihn direkt anspricht. Aber das ist Politker-Sprech.</p>
<p>So, warum schreibe ich das ganze? Weil ich glaube, dass das Internet in zukünftigen Wahlkämpfen immer wichtiger wird. Grade junge Menschen, junge Wähler informieren sich nur noch oder fast ausschließlich über das Internet. Es ist die &#8220;Generation 2.0&#8243; &#8211; die mit dem Internet groß geworden ist. Habe ich mich noch manchmal gefragt &#8220;Wie konnten Oma und Opa damals ohne Telefon auskommen?&#8221; ist heute die Frage &#8220;Wie konnten Mama und Papa ohne Internet auskommen?&#8221;. Das Internet ist nicht mehr wegzudenken. Es verändert unsere Gesellschaft. Nur die Parteiapparate tun sich noch schwer damit. Politiker sind es gewohnt ihre Message zu verbreiten. Das darauf jemand kritisch reagiert ist auch normal. Doch bisher waren es &#8220;nur&#8221; Zeitungen und Journalisten. Heute könnten es hunderte, tausende oder gar millionen von Menschen sein, die sich ihre Gedanken machen.</p>
<p>Das ist, was in den Köpfen der Parteistrategen ankommen muss. Ihr seid nicht mehr Sender, ihr seid auch Empfänger von Nachrichten. Ihr müsst in den Dialog einsteigen und die Menschen <strong>ernst</strong> nehmen. Nur dann, und auch erst dann, werdet ihr in der digitalisierten Welt euren Platz finden.</p>
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		<title>Arbeitsminister in Bremen &#8211; aber ohne Arbeiter</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/08/arbeitsminister-in-bremen-aber-ohne-arbeiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 07:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Olaf Scholz, der Bundesarbeitsminister und Sozialdemokrat hatte einen Wahlkampfauftritt in Bremen Vegesack. Für Dienstag 14:30 war der SPD-Minister angekündigt. Eine schöne Uhrzeit für Kaffee und Kuchen. Beides gab es auf der Veranstaltung. Und vor wem könnte der Arbeitsminister besser sprechen als vor Arbeitern? Ja, wenn die denn mal da gewesen wären. Aber um 14:30 arbeitet der normale Arbeiter aus der Arbeiterpartei wohl noch. Das wird wohl der Grund gewesen sein, warum fast ausschließlich Rentner und Gewerkschafter unter den knapp 70 Zuhörern waren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2243.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2033" title="IMG_2243" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2243-300x199.jpg" alt="IMG 2243 300x199 " width="300" height="199" /></a>Olaf Scholz, der Bundesarbeitsminister und Sozialdemokrat hatte einen Wahlkampfauftritt in Bremen Vegesack. Für Dienstag 14:30 war der SPD-Minister angekündigt. Eine schöne Uhrzeit für Kaffee und Kuchen. Beides gab es auf der Veranstaltung. Und vor wem könnte der Arbeitsminister besser sprechen als vor Arbeitern? Ja, wenn die denn mal da gewesen wären. Aber um 14:30 arbeitet der normale Arbeiter aus der Arbeiterpartei wohl noch. Das wird wohl der Grund gewesen sein, warum fast ausschließlich Rentner und Gewerkschafter unter den knapp 70 Zuhörern waren. Ach so, es gab auch Leute unter 30 auf der Veranstaltung. Doch das waren eigentlich nur Jusos und Wahlkämpfer.</p>
<p>Die Veranstaltung an sich war eine nette, aber recht unspektakuläre. Scholz hat seine Wahlkampfrede abgearbeitet. Leider mit einer sehr monotonen Stimmlage &#8211; hohe Kunst war es nicht. Viele Sätze der Rede wiederholte er noch am selben Abend im Wahlforum des ZDF. Was sie, trotz häufiger Wiederholung, nicht wahrer machen.</p>
<p>Fehlen durfte natürlich nicht die typische Schelte von Managern, insbesondere denen aus der Finanzbranche. Dort habe man &#8220;hemmungslos spekuliert&#8221;. Steinbrück wäre der Verfechter von stärkerer Regulierung. Sein Satz &#8220;Kapitalismus ohne Regeln funktioniert nicht&#8221; ist durchaus wahr. Schade nur, dass die meisten Regulierungsinstrumente und Regeln in der Ära Schröder gefallen sind. Aber solange die Manager Cash-Cows waren, hat man sie halt gerne hofiert. Grade im sozialdemokratischen Milieu.</p>
<p>Stolz war er nicht nur auf die Konjunkturpakete der Bundesregierung in Höhe von 80 Milliarden Euro. Er rühmte sich, die Rücklage der Bundesagentur für Arbeit eingesetzt zu haben. Quasi als indirekte Konjunkturspritze. 16 Milliarden Euro, die eigentlich nicht dem Staat gehören, sondern dem Bürger. Es sind eben keine Steuern,  sondern Beiträge zu einer Versicherung. Aber das schert den Minister herzlich wenig. Fremdes Geld gibt sich eben viel leichter aus, als das eigene.</p>
<p>Ach und noch jemand ist natürlich am ganzen Dilemma unserer Republik schuld: die Reichen. Die bekamen natürlich auch ihr Fett weg. Es hat sich ja auch schon immer als besonders vorteilhaft erwiesen, die Leistungsträger an den Pranger zu stellen.</p>
<p>Er vermied es tunlichst die Union beim Namen zu nennen. Ein Rest Koalitionsdisziplin könnte man meinen. Aber seine Spitzen konnte er dennoch nicht lassen. Und  die meist sozialdemokratischen Zuhörer dankten es ihm mit Applaus.</p>
<p>Auch die Rentengarantie gehörte zum Strauß der sozialdemokratischen Wohlfühlthemen. Es wäre eine richtige Entscheidung, da ansonsten die Renten gesunken wären. Scholz sprach von den &#8220;Panikmachern in diesem Land&#8221;. Ok, das es keine Anzeichen für Rentenkürzungen gab und diese wahrscheinlich nie gekommen wären, dass verschwieg der Minister natürlich. Aber es wurde brav applaudiert.</p>
<p>Besonders stolz war er auf die Verlängerung der Altersteilzeit. Scholz glaubt immernoch daran, dass mehr junge Menschen eingestellt werden, wenn die älteren früher in Rente gehen können. Anscheinend hat er in den letzten Jahren nichts gelernt, oder auf einem anderen Planeten gelebt. Aber auch der Gastgeber und Bundestagsabgeordnete Uwe Beckmeyer war stolz auf das Gesetz &#8220;aus der Feder des Ministers&#8221;. Mit Wunschdenken lässt sich keine Politik machen.</p>
<p>Und der Mindestlohn durfte auch nicht fehlen. Natürlich nicht. Hier gehe es nicht nur ums Geld, sondern auch um die Würde, beschwor Scholz. Wie viel Würde wohl den Wahlkampfhelfern der SPD in Hamburg bleibt, wenn sie für 2€ in der Stunde Plakate kleben und Wahlkampf machen? Das beantwortete der Minister natürlich nicht.</p>
<p>Dass den Menschen schon geholfen wäre, wenn sie mehr Netto vom Brutto in der Tasche haben am Ende des Monats, das kam dem Minister nicht in den Sinn. Scholz nannte auch keine konkrete Zahl &#8211; was sehr verwunderlich ist. Nennt die SPD doch sogar bei den zu schaffenden Arbeitsplätzen sehr konkret die Zahl von 4 Millionen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Steinmeier hat 4 Millionen Arbeitsplätze versprochen&#8221;</p></blockquote>
<p>sagte Beckmeyer in diesem Zusammenhang. Also nun doch ein Versprechen? Naja. Die SPD will einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn, dass ist nun nicht neu. Doch verschweigt sie, dass damit die <strong>Tarifautonomie</strong> ausgehelbt wird und damit die Gewerkschaften massiv geschwächt werden.</p>
<p>Hinzu kommt, dass Steinmeier mit seinem Deutschland-Plan nur bestimmte Branchen fördern will. Das kommt schon einer Plan-Wirtschaft gleich. Die Union hingegen will die <em>industrielle Vielfalt in Deutschland erhalten</em> und in allen Bereichen die Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze verbessern. <strong>&#8220;Arbeit für Alle&#8221;</strong> ist und bleibt das Credo der Union. Dafür will die Union eine <em>Bildungs- und Qualifizierungsoffensive</em> starten. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die <em>Senkung von Bürokratiekosten</em>. In den letzten Jahren konnten die Unternehmen dadurch bereits  um 7 Milliarden Euro entlastet werden. Hinzu kommt eine <em>steuerliche Forschungsförderung</em>. Die unterstützt die Innovationsanstrengungen  der Unternehmen. Durch Innovationen entsteht Wachstum und neue Arbeitsplätze</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1200px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die SPD will einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Dies hebelt die</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1200px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Tarifautonomie aus und führt zu zusätzlicher Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1200px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">will die SPD die Minijobs einschränken.</div>
<p>Spaßig war es, als Beckmeyer in der anschließenden Diskussionsrunde davon sprach, dass die Mindestlöhne gescheitert wären. Dem widersprach Scholz und erklärte dem werten Kollegen, dass man ja einige  Mindestlöhne durchgesetzt habe. Da fragt man sich: was macht der Beckmeyer in Berlin, wenn er nicht einmal weiß welche Mindestlöhne durchgesetzt wurden?</p>
<p>Auch General Motors und Opel waren ein Thema. Aber der Bundesarbeitsminister sieht die Strategie und Hinhaltetaktik vom GM recht locker:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn das schief geht, gehört Opel der Bundesrepublik Deutschland&#8221;</p></blockquote>
<p>Hegt der Minister und die SPD verstaatlichungsfantasien? VEB Opel, oder wie? Für Scholz schien das eine schöne Lösung gewesen zu sein. Das Opel immer noch im Besitz von GM und damit ein privatwirtschaftliches Problem ist, dass blendete der Sozialdemokrat aus.</p>
<p>Scholz stellte sich auch selbst eine Frage: &#8220;Was kann man in Zukunft noch tun?&#8221; Schön, dass er die selbst gestellte Frage einfach mal nicht beantwortete, sondern diese dazu nutzte in die Vergangenheit zu blicken. Von einem Blick in die Zukunft war nichts zu spüren.</p>
<p>Insgesamt war es eine charmante Veranstaltung, ohne große Höhepunkte. Die SPD badete im eigenen Saft, man beweihräucherte sich selbst. So ist das im Wahlkampf.</p>
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		<title>Merkel auf dem Marktplatz in Bremen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 16:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag war Angela Merkel zu besuch in Bremen. Der Marktplatz vor dem Rathaus wurde mit einer Bühne ausgestattet, eine Großleinwand wurde aufgestellt und auch das teAM Deutschland  bereitete sich auf den Besuch der Kanzlerin vor.

Und mit dem teAM warteten gut und gerne 3500 - 4500 Menschen auf die Ankunft von Angela Merkel. Doch damit das Warten nicht langweilig wurde, gab es ein Vorprogramm, das teAM Deutschland wurde vorgestellt, die Kandidaten für die Bundestagswahl beantworteten Fragen auf der Bühne und der teAM Deutschland Song wurde vorgestellt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/teAM2009.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1963" title="teAM2009" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/teAM2009.jpg" alt="teAM2009 " width="250" height="167" /></a>Am Montag war Angela Merkel zu besuch in Bremen. Der Marktplatz vor dem Rathaus wurde mit einer Bühne ausgestattet, eine Großleinwand wurde aufgestellt und auch das teAM Deutschland  bereitete sich auf den Besuch der Kanzlerin vor.</p>
<p>Und mit dem teAM warteten gut und gerne 3500 &#8211; 4500 Menschen auf die Ankunft von Angela Merkel. Doch damit das Warten nicht langweilig wurde, gab es ein Vorprogramm, das <a href="http://www.team2009.de" target="_blank">teAM Deutschland</a> wurde vorgestellt, die <a href="http://www.cdu-bremen.de" target="_blank">Kandidaten für die Bundestagswahl</a> beantworteten Fragen auf der Bühne und der <a href="http://www.song.team2009.de" target="_blank">teAM Deutschland Song</a> wurde vorgestellt. Premiere auf Deutschlands Wahlkampfbühnen &#8211; und das in Bremen.</p>
<p>Zu den über 50 teAM-Mitgliedern gesellten sich zwei Spanierinnen dazu. Die beiden waren grade zu einem Deutschkurs an der Uni Bremen und als sie hörten, dass Angela Merkel kommt wollten sie unbedingt dabei sein. Und sogleich haben sie sich als Unterstützer registriert.</p>
<p>Gegen 19:30 kam Angela Merkel an und ging durch die Menge zur Bühne. Unter großem Applaus betrat sie die Bühne und wurde durch Thomas Röwekamp begrüßt.</p>
<p>Ein Thema in der <a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Politik/21572/Bundeskanzlerin+spricht+den+Bremern+Mut+zu+.html" target="_blank">Rede von Angela Merkel</a> war natürlich die Krise</p>
<blockquote><p>&#8220;Unser Land hat in dieser Krise zusammengehalten, und das wird auch in Zukunft so sein. Und ich bin sehr dankbar dafür.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein weiter wie bisher dürfe es nach ihrer Meinung nicht geben und die <a href="http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/aktuell/2009/08/18/angela-merkel/grosse-rede-in-bremen.html" target="_blank">Unternehmen müssten umdenken</a>. Auch in Zeiten der Krise muss in Forschung und Entwicklung investiert werden, damit auch in Zukunft Innovationen aus Deutschland kommen. Bremer Unternehmen haben dies bereits verstanden und seien führend in Forschung und Entwicklung. Durch Innovation entsteht Wachstum</p>
<blockquote><p>&#8220;Weil Wachstum aus der Krise rausführt, und weil Wachstum uns Arbeit gibt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Deshalb setzte sie auch ein besonderes Augenmerk auf die Bildung. Diese ist das Zentrale Thema, nicht nur in der Wirtschaft sondern auch im Bereich Integration.</p>
<blockquote><p>&#8220;Bildung ist das A und O für unsere Zukunftsfähigkeit.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch auf die Familienpolitik ging die Bundeskanzlerin ein. Man wolle die Familien weiter stärken, die Vereibarkeit von Familie und Beruf fördern und auch den Betreuungsbereich ausbauen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir wollen den Familien nicht vorschreiben, wie sie leben sollen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ihre Rede wurde immer wieder von Applaus und <em>&#8220;Angie, Angie&#8221;</em> rufen unterbrochen. Am Ende waren alle begeistert vom Auftritt unserer Kanzlerin in Bremen. Und um es mit den Worten der beiden Spanierinnen zu sagen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Team Deutschland go!&#8221;</p></blockquote>
<h3>Video der Veranstaltung</h3>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/08/merkel-auf-dem-marktplatz-in-bremen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h3>Bildergalerie</h3>
<div class="fancy-gallery gallery" id="gallery_1964"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/teAM2009.jpg" title="teAM2009"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/teAM2009-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="teAM2009 150x150 " title="teAM2009" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2163.jpg" title="IMG_2163"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2163-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2163 150x150 " title="IMG_2163" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2015.jpg" title="IMG_2015"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2015-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2015 150x150 " title="IMG_2015" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2017.jpg" title="IMG_2017"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2017-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2017 150x150 " title="IMG_2017" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2023.jpg" title="IMG_2023"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2023-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2023 150x150 " title="IMG_2023" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2048.jpg" title="IMG_2048"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2048-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2048 150x150 " title="IMG_2048" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2061.jpg" title="IMG_2061"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2061-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2061 150x150 " title="IMG_2061" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2066.jpg" title="IMG_2066"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2066-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2066 150x150 " title="IMG_2066" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2068.jpg" title="IMG_2068"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2068-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2068 150x150 " title="IMG_2068" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2089.jpg" title="IMG_2089"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2089-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2089 150x150 " title="IMG_2089" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2097.jpg" title="IMG_2097"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2097-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2097 150x150 " title="IMG_2097" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2100.jpg" title="IMG_2100"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2100-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2100 150x150 " title="IMG_2100" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2114.jpg" title="IMG_2114"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2114-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2114 150x150 " title="IMG_2114" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2126.jpg" title="IMG_2126"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2126-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2126 150x150 " title="IMG_2126" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2129.jpg" title="IMG_2129"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2129-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2129 150x150 " title="IMG_2129" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2131.jpg" title="IMG_2131"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2131-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2131 150x150 " title="IMG_2131" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2133.jpg" title="IMG_2133"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2133-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2133 150x150 " title="IMG_2133" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2145.jpg" title="IMG_2145"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/IMG_2145-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="IMG 2145 150x150 " title="IMG_2145" /></a><div class="clear"></div></div>
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		<title>Guttenbergs weiße Weste&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 16:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die weiße Weste von Guttenberg hat nach Auffassung der Sozialdemokraten ein paar Flecken bekommen. Viele dachten schon der Wirtschaftsminister müsste ein Rehkitz überfahren, um überhaupt etwas falsch zu machen. Und nun sehen die Genossen den Skandal. Das Wirtschaftsministerium hat eine Anwaltskanzlei zur Beratung für ein Gesetzesvorhaben eingeschaltet. Es geht um einen Gesetzentwurf zur Zwangsverwaltung angeschlagener Banken. Hierbei hat die Kanzlei Linklaters das Wirtschaftsministerium beraten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-guttenberg.jpg"><img style="float: left; border: 0px initial initial;" title="090805-pl-guttenberg" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-guttenberg-300x213.jpg" alt="090805 pl guttenberg 300x213 " width="300" height="213" /></a>Die weiße Weste von Guttenberg hat nach Auffassung der Sozialdemokraten ein paar Flecken bekommen. Viele dachten schon der Wirtschaftsminister müsste ein Rehkitz überfahren, um überhaupt etwas falsch zu machen. Und nun sehen die Genossen den Skandal. Das Wirtschaftsministerium hat eine <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/guttenberg250.html" target="_blank">Anwaltskanzlei zur Beratung für ein Gesetzesvorhaben eingeschaltet</a>.</p>
<p>Es geht um einen Gesetzentwurf zur Zwangsverwaltung angeschlagener Banken. Hierbei hat die Kanzlei Linklaters <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4306307/Guttenberg-macht-Wahlkampf-mit-Steuergeldern.html#reqtwitter" target="_blank">das Wirtschaftsministerium beraten</a>. Justizministerin Zypries (SPD) wirft deshalb Guttenberg die</p>
<blockquote><p>&#8220;Verschwendung von Steuergeldern&#8221;</p></blockquote>
<p>vor. Das Finanzmisterium von Peer Steinbrück (SPD) arbeitet derzeit an einem <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EE939BC570DF04896837CAE6ABE5A4E75~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Gesetz zur Verstaatlichung von Banken</a>. Guttenberg hatte bereits im Februar das Justizministerium gebeten, in dieser Sache ein marktwirtschaftliches Gesetz vorzulegen. Beziehungsweise bei dessen Erarbeitung zu unterstützen. Doch scheint Frau Zypries nicht gewillt gewesen zu sein, die marktwirtschaftlichen Grunzüge einer Lösung &#8211; die das Wirtschaftsministerium erarbeitet hat &#8211; umzusetzen.</p>
<p>Es ist für die SPD die Chance den allseits beliebten Wirtschaftsminister eins auszuwischen. So ist es nicht verwunderlich, dass Zypries weiter poltert und erklärt, es sei</p>
<blockquote><p>&#8220;unverantwortlich eine große Wirtschaftskanzlei zu beauftragen, statt den vorhandenen Sachverstand innerhalb der Bundesregierung zu nutzen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Verweigerungshaltung ihres Ministerium in der Sache verschweigt sie natürlich. Die SPD und Frau Zypries wittern Oberwasser gegen den Senkrechtstarter. Natürlich muss man sich dann auch gehörig aufregen. CDU-Haushaltsexperte Steffen Kampeter weißt jedoch zu recht die Kritik aus den Reihen der SPD zurück:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es geht darum, ein sehr kompliziertes Verfahren in Gang zu setzen, um die Verstaatlichung von Banken zu verhindern&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber ist es nicht <a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EC534790ECBD14C8E8C6FE027F2CB8319~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">gängige Praxis</a> sich externen Sachverstand zu holen? Das Finanzministerium von Steinbrück (SPD) ist dabei sogar einsamer Spitzenreiter. Im vergangenen Jahr hat das Ministerium insgesamt 14,28 Millionen Euro für <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4311698/Regierung-nutzt-mehr-Gutachter-Hilfe-als-bekannt.html" target="_blank">Sachverständige</a> ausgegeben. Und damit das vorgesehene Budget mit 9,2 Millionen Euro überzogen. Ob in anderen Ressorts noch versteckte Ausgaben für externe Berater verbucht wurden, kann nicht geklärt werden &#8211; gilt aber als wahrscheinlich. Das Außenministerium von SPD-Kanzlerkandidat Frank Steinmeier hat 1,3 Millionen für Berater und Sachverständige ausgegeben (200.000 mehr als vorgesehen). Auch andere Ministerien haben externe Beratungsleistungen eingekauft: Das Innenministerium (CDU) für 1,26 Millionen Euro, das Verkehrsministerium für 380.700€ und das Arbeitsministerium (SPD) immerhin noch für 250.000€.</p>
<p>Und hinzu kommt, dass Peer Steinbrücks (SPD) seine Gesetze zur Rettung des Bankensektors von der Wirtschaftskanzlei Freshfield Bruckhaus Deringer ausarbeiten ließ.</p>
<p>Nun kann man diese Praxis insgesamt <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4311698/Regierung-nutzt-mehr-Gutachter-Hilfe-als-bekannt.html" target="_blank">befürworten oder ablehnen</a>. Der Vorsitzende des Verbandes der Beschäftigten der obersten und oberen Bundesbehörden, Hans-Ulrich Benra, sieht mir Sorge auf die Entwicklung und befürchtet, dass die Kanzleien eigene Interessen in den Vorlagen vertreten würden. Der Parteienkritiker Hans Herbert von Arnim kritisiert diese Praxis ebenso:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es besteht die Gefahr, dass der Gesetzgeber immer mehr zum Gesetznehmer wird&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch sind Ministerien die Gesetzgeber? Mitnichten. Das ist immernoch das Parlament. Die Ministerien bereiten die Gesetzesvorlagen und Anträge lediglich vor. Sowohl die der Regierung, als auch der Opposition! Der Knackpunkt ist doch am  Ende der Inhalt, der im Gesetz steht und nicht wer es erarbeitet hat. <a href="http://blog.jan-filter.de/2009/08/13/guttenbergs-ghostwriter/" target="_blank">Jan schreibt dazu im Filterblog sehr treffend</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn die Ergebnisse okay sind, dann können ja teure Methoden durchaus kostengünstige Lösungen nach sich ziehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber was soll man von der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641728,00.html" target="_blank">Aussage vom grünen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wieland</a> halten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Kanzlei zu beauftragen, die ansonsten mit maroden Banken ihr Geld verdient, ist ungefähr so, als ob man zum Trockenlegen des Sumpfes die Frösche beauftragt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sagt sie doch viel über die Arbeitsauffassung des Herrn Wieland aus. Es ist doch schließlich der Job von Parlamentariern sich mit den Vorlagen zu beschäftigen, über den Inhalt zu diskutieren und diesen auf Richtigkeit zu prüfen. Dabei ist  es doch egal, aus wessen Feder der Entwurf stammt. Parlamentarier sollten dazu in der Lage sein. Nein, sie müssen dazu in der Lage sein, den Inhalt eines Gesetzentwurfs bewerten zu können. Aber anscheinend traut Wieland das weder sich, noch den Parlamentskollegen zu.  Im <a href="http://blog.jan-filter.de/2009/08/13/guttenbergs-ghostwriter/" target="_blank">Filterblog schreibt Jan</a> dazu sehr treffend:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich wähle doch nicht, damit die Herrschaften einfach blind abnicken, was ihnen vorgesetzt wird. Wäre dass der Sinn eines Parlamentes, dann könnten wir sämtliche Abgeordneten auch durch dressierte Schimpansen ersetzen &#8211; die sind wenigstens in den meisten Fällen lustiger anzuschauen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Am Ende entscheiden über den Inhalt von Gesetzen keine Kanzleien, keine Beamten, keine Lobbygruppen und auch keine Ministerien oder auch nur die Bundesregierung, sondern das Parlament. Die Abgeordneten, die nicht in der Lage sind Gesetze auf inhaltliche Richtigkeit hin zu untersuchen, haben womöglich ihren Job verfehlt.</p>
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		<title>Wahlplakate der CDU vorgestellt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 20:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hat die CDU die Wahlkplakate und Großflächenplakate der ersten Welle vorgestellt. Die CDU startet mit den zentralen Botschaft

"Wir haben die Kraft"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-guttenberg.jpg"><img class="size-full wp-image-1916 aligncenter" title="090805-pl-guttenberg" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-guttenberg.jpg" alt="090805 pl guttenberg " width="400" height="285" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Heute hat die CDU die <a href="http://cdu.de/portal2009/27919.htm" target="_blank">Wahlkplakate und Großflächenplakate</a> <a href="http://www.team2009.de/team-blog/archives/1793.html" target="_blank">der ersten Welle vorgestellt.</a> Die CDU startet mit den zentralen Botschaft</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220;Wir haben die Kraft&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">in den Wahlkampf. Dazu wird Bundeskanzlerin Angela Merkel am 15.08. auf über 60 Großveranstaltungen in ganz Deutschland ihre Wahlkampftour durchführen.</p>
<p style="text-align: left;">Ronald Pofalla stellte die Kampagne im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin vor. Ich persönlich finde die Großflächen (siehe oben mit Guttenberg) besonders gelungen. Schöne Motive und gute Aussagen. Ronald Pofalla erklärte bei der  Vorstellung:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">“Wir haben die richtigen Köpfe und die richtigen Themen!”</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><p><a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/08/wahlplakate-der-cdu-vorgestellt/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<h3>Galerie der Wahlplakate:</h3>
<h3><div class="fancy-gallery gallery" id="gallery_1912"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-aigner.jpg" title="090805-pl-aigner"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-aigner-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl aigner 150x150 " title="090805-pl-aigner" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-arbeit.jpg" title="090805-pl-arbeit"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-arbeit-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl arbeit 150x150 " title="090805-pl-arbeit" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-familie.jpg" title="090805-pl-familie"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-familie-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl familie 150x150 " title="090805-pl-familie" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-guttenberg.jpg" title="090805-pl-guttenberg"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-guttenberg-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl guttenberg 150x150 " title="090805-pl-guttenberg" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-jung.jpg" title="090805-pl-jung"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-jung-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl jung 150x150 " title="090805-pl-jung" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-merkel.jpg" title="090805-pl-merkel"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-merkel-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl merkel 150x150 " title="090805-pl-merkel" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-schaeuble.jpg" title="090805-pl-schaeuble"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-schaeuble-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl schaeuble 150x150 " title="090805-pl-schaeuble" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-schavan.jpg" title="090805-pl-schavan"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-schavan-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl schavan 150x150 " title="090805-pl-schavan" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-sicherleben.jpg" title="090805-pl-sicherleben"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-sicherleben-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl sicherleben 150x150 " title="090805-pl-sicherleben" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-slogan.jpg" title="090805-pl-slogan"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-slogan-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl slogan 150x150 " title="090805-pl-slogan" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-vonderleyen.jpg" title="090805-pl-vonderleyen"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-vonderleyen-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl vonderleyen 150x150 " title="090805-pl-vonderleyen" /></a><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-wirtschaft.jpg" title="090805-pl-wirtschaft"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/090805-pl-wirtschaft-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="090805 pl wirtschaft 150x150 " title="090805-pl-wirtschaft" /></a><div class="clear"></div></div></h3>
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		<title>WebTipp: Ich blogge bei &#8220;Wahl lokal&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 17:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit hatte ich schon auf die Wahlkampfarena von Der Freitag hingewiesen. Ein Portal, auf dem jeder seine Frage zur Diskussion stellen kann.

Doch Der Freitag hat sich noch was für den Wahlkampf ausgedacht: "Wahl lokal". Bei dem neuen Projekt soll wieder die Basis zu Wort kommen: die Wahlkämpfer.

Dafür wurden einige Blogger, Twitterer und Netzaktive der Parteien gefragt, ob sie für "Wahl lokal" ihre Erlebnisse des Wahlkampfs bloggen wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1908" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl_lokal_website1.jpg"><img class="size-full wp-image-1908 " title="wahl_lokal_website" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl_lokal_website.jpg" alt="wahl lokal website " width="250" height="124" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wahl lokal&quot; - Der Freitag</p></div>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich schon auf die <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/webtipp-wahlkampfarena-auf-freitagde/">Wahlkampfarena</a> von <em><a href="http://www.freitag.de/" target="_blank">Der Freitag</a></em> hingewiesen. Ein Portal, auf dem jeder seine Frage zur Diskussion stellen kann.</p>
<p>Doch <em><a href="http://www.freitag.de/" target="_blank">Der Freitag</a></em> hat sich noch was für den Wahlkampf ausgedacht: &#8221;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8220;. Bei dem neuen Projekt soll wieder die Basis zu Wort kommen: <strong>die Wahlkämpfer</strong>.</p>
<p>Dafür wurden einige Blogger, Twitterer und Netzaktive der Parteien gefragt, ob sie für &#8220;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8221; ihre Erlebnisse des Wahlkampfs bloggen wollen. Unter anderem wurde auch ich gefragt und habe direkt zugesagt.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8221; will dabei nicht die Spitzenkandidaten zeigen oder die Parteistrategen aus den Parteizentralen, sondern die Leute, die eher im Hintergrund und vor Ort werkeln.</p>
<blockquote><p>&#8220;Den Wahlkampf auf der Straße, in den Stadthallen und im Internet führen schließlich nicht die Großstrategen der Parteien, sondern ihre Mitglieder und Anhänger.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl_lokal_logo.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1907" title="wahl_lokal_logo" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/wahl_lokal_logo.png" alt="wahl lokal logo " width="140" height="140" /></a>Die Wahlkämpfer vor Ort sollen zu Wort kommen und über ihre Erlebnisse berichten. Was ist ihnen lustiges und skuriles passiert, was ist schief gelaufen, wie reagieren die Wähler an den Wahlkampfständen? Wahlwerbung soll dabei aber nicht gemacht werden, auch wenn man sich bei <em><a href="http://www.freitag.de/" target="_blank">Der Freitag</a></em> bewusst ist, dass es ein schmaler Grad ist. Den &#8221;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8220;-Bloggern werden dabei alle Freiheiten gegeben: Texte, Bilder oder auch Videos. Jeder entscheidet selbst über die Form des Berichts.</p>
<p>Insgesamt konnten 18 Wahlkämpfer aus allen fünf Parteien im Bundestag gefunden werden. Diese sind im ganzen Bundesgebiet verteilt.</p>
<blockquote><p>&#8220; Ihnen wollen wir in diesem Blog ein Forum bieten, über ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu berichten. Natürlich ohne Wahlkampfgetöse – „Wahl lokal“ soll sich zu einem Tagebuch der Wahlkämpfer entwickeln.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zum Start wurden die Blogger <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/fuer-uns-auf-achse-i-esther-david-katja-und-daniel">in</a> <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/fuer-uns-auf-achse-ii-heiko-carsta-mark-simon-und-cord-christian-">vier</a> <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/fuer-uns-auf-achse-iii-ferenc-frank-jan-frederic-franziska-arne" target="_blank">Runden</a> <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/fuer-uns-auf-achse-iv-marc-philipp-joerg-und-oliver">bereits</a> vorgestellt. Mit dabei ist unter anderem auch <a href="http://twitter.com/danielbaer">Daniel Bär</a> (SPD), den ich schon von Twitter kenne, aber auch <a href="http://twitter.com/frederics">Frederic  Schneider</a> (CDU) und <a href="http://twitter.com/filterblog">Jan Filter</a> (FDP). Auch die beiden sind mir schon öfters im Web aufgefallen <img src='http://www.simon-zeimke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile " class='wp-smiley' title="WebTipp: Ich blogge bei Wahl lokal" /> </p>
<p>Ich mache bei &#8221;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse/blog" target="_blank">Wahl lokal</a>&#8220; mit, weil ich es für ein spannendes und interessantes Projekt halte. Es ist für den Wähler oft ja nicht ersichtlich,  was alles hinter einem Wahlkampf steht und vor allem wer! Es steckt viel persönliches und freiwilliges Engagement der Basis dahinter, ansporn ist die eigene Überzeugung für die Partei und die Kandidaten. Ich hoffe das  die Bürger und schließlich auch Wähler einen Eindruck bekommen, dass hinter  einem Wahlkampf eben auch Menschen mit Überzeugung stehen.</p>
<div>Ich erwarte einiges von dem Projekt und hoffe viel über die Erfahrungen der anderen Wahlkämpfer aus ganz Deutschland lesen zu können. Vor allem, ob es ihnen genauso geht wie mir, welche Probleme sie haben, was für Aktionen sie durchgeführt haben und welche lustigen Erlebnisse ihren Wahlkampf prägen. Vielleicht entsteht auch eine Art Austausch zwischen den einzelnen Bloggern oder gar ein Dialog.</div>
<div></div>
<div>Doch ob es dazu kommt, das kann noch keiner sagen. Das Projekt ist im Grunde völlig offen gestaltet. Bis eben auf die eine Restriktion:</div>
<blockquote>
<div>&#8220;Es gibt nur eine Auflage: kein plumper Wahlkampf! Das machen schon Andere.&#8221;</div>
</blockquote>
<div>Also mein WebTipp für alle, die Wahlkampf &#8220;aus dem Nähkästchen&#8221; erleben wollen: <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/wahlkaempfer-auf-achse" target="_blank">&#8220;Wahl lokal&#8221;</a></div>
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		<title>Bundestagswahl: SPD im Umfragetief</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 12:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In letzter Zeit hatte die SPD nicht sonderlich viel zu lachen. Erst fährt Ulla Schmidt mit ihrem  Dienstwagen an der spanischen Küste entlang, lässt sich diesen klauen und wird als UrlaubsUlla bekannt. Dann stellt Seinmeier sein Kompetenzteam vor, welches eher auf die Befindlichkeiten der Parteiflügel ausgerichtet zu sein scheint, denn auf Kompetenz. Doch dann kam der Lichtblick: Der Deutschland-Plan. In der Presse eher positiv bewertet, auch wenn es doch kritische Stimmen gab. Doch das Timing war schlecht, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Rede von Frank-Walter Steinmeier beim Europawahlkampfauftakt in Köln" href="http://www.flickr.com/photos/11244637@N00/3521436677/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3344/3521436677_382a92e04f_m.jpg" border="0" alt="3521436677 382a92e04f m "  title="Bundestagswahl: SPD im Umfragetief" /></a>In letzter Zeit hatte die SPD nicht sonderlich viel zu lachen. Erst fährt Ulla Schmidt mit ihrem  Dienstwagen an der spanischen Küste entlang, lässt sich diesen klauen und wird als <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/ulla-schmidt-und-der-dienstwagen-im-urlaub/" target="_blank">UrlaubsUlla</a> bekannt. Dann stellt Seinmeier sein Kompetenzteam vor, welches eher auf die Befindlichkeiten der Parteiflügel ausgerichtet zu sein scheint, denn auf Kompetenz. Doch dann kam der Lichtblick: Der Deutschland-Plan. In der Presse eher positiv bewertet, auch wenn es doch <a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article4259100/Widersprueche-in-Steinmeiers-Deutschlandplan.html" target="_blank">kritische Stimmen</a> gab. Doch das Timing war schlecht, denn heute redet ganz Deutschland nur über die HSP und<a href="http://www.sueddeutsche.de/U5I38d/2995218/Der-Klamauk-Kanzler.html" target="_blank"> Horst Schlämmer</a>. Der verspricht auch ganz vollmundig in alle Kameras:</p>
<blockquote><p>&#8220;Isch verspreche ihnen, isch werde vier Millionen Arbeitsplätze nicht schaffen&#8221;</p></blockquote>
<p>Und nun auch noch die <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-stuerzt-in-umfrage-ab-auf-20-prozent;2440928" target="_blank">neuesten Umfragewerte</a>. Zu beneiden ist die SPD dieser Tage wirklich nicht. Die Forsa-Umfrage, im Auftrag von &#8220;<a href="http://www.stern.de/" target="_blank">Stern</a>&#8221; und <a href="http://www.rtl.de" target="_blank">RTL</a>, sieht die SPD nurnoch bei 20% &#8211; ganze 3%-Punkte niedriger als in der Vorwoche. Der Abstand zur Union wächst damit auf 17%-Punkte. Für die SPD ist 20% der schlechteste Wert seit August 2008.</p>
<p>Die Union liegt demnach bei 37% (-1) und die FDP konnte sich auf 14% (+1) verbessern. Die GRÜNEN liegen nun bei 13% (+1), die LINKE bei 11% (+2). Nach dieser Umfrage würde es also für eine <strong>bürgerliche Mehrheit</strong> aus CDU/CSU und FDP mit 51% reichen. Eine rot-grüne Koalition bekäme nur 33%, immernoch 4%-Punkte weniger als die Union. Selbst für rot-rot-grün würde es mit 44% nicht gegen eine bürgerliche Mehrheit reichen.</p>
<p>Es ist schon traurig, dass eine so alte und traditionsreiche Partei, wie die SPD <a href="http://news.google.de/news?pz=1&amp;ned=de&amp;cf=all&amp;ncl=dwuZ0MDiDG6GVdMSzMr9kbhMMYWYM" target="_blank">auf 20% abrutscht</a>. Den <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-stuerzt-in-umfrage-ab-auf-20-prozent;2440928" target="_blank">derzeitigen Einbruch führt Forsa</a> auf die <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/neues-von-ulla-schmidt-und-ihren-dienstwagen/" target="_blank">Dienstwagenaffäre um Ulla Schmidt</a> zurück. Forsa-Chef <a href="http://www.stern.de/wahl-2009/bundestagswahl/:Interview-Forsa-Chef-G%FCllner-Wahlkampf/708075.html" target="_blank">Güllner</a> erklärt im Stern dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Affäre hat alles aufgewühlt, was an Vorbehalten gegenüber der SPD schon da war: Unfähigkeit, weit weg von den Leuten, selbst die Gesundheitsreform war plötzlich wieder ein Thema und wurde negativ gesehen. Was wir bei solchen Irritationen verzeichnen, ist eine Wählerwanderung: Menschen, die eigentlich gewillt sind, SPD zu wählen, wechseln ins Lager der Unentschlossenen.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/spd_umfragesiegerbesieger.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1901" title="spd_umfragesiegerbesieger" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/08/spd_umfragesiegerbesieger-150x150.jpg" alt="spd umfragesiegerbesieger 150x150 " width="150" height="150" /></a>Doch für eifrige Wahlkämpfer wie Kajo Wasserhövel ist das nicht weiter schlimm. Hat er doch direkt ein <a href="http://twitter.com/Kajo2009/status/3143813117" target="_blank">neues Werbemittel in Umlauf </a>gebracht. Und andere Sozialdemokraten stützen sich darauf, dass 2005 die SPD die Partei mit den meisten Stimmen war.<a href="http://twitter.com/christiansoeder/status/3143868338" target="_blank"> &#8220;SPD wurde vor 4 Jahren stärkste Partei, dieses Mal werden wir auch stärkste Fraktion.&#8221;</a> Der zweite Teil ist Spekulation. Der erste Teil formal korrekt, blendet aber die Tatsache aus, dass die CDU und CSU gemeinsam als Union antreten und somit das CDU/CSU Ergebnis für den Bundestag relevant ist.</p>
<p>Und noch etwas hat die aktuelle Umfrage zu Tage gebracht: nur 14% der Deutschen glauben, dass Steinmeier Schattenkabinett die SPD aus dem Umfragetief rausholen wird.</p>
<p>Doch Umfragen sind eben nur Umfragen. Am Ende wird das Ergebnis am  27. September 2009 feststehen. Dann wird man sehen, ob der Begriff &#8220;Umfragesieger-Besieger&#8221; vielleicht zu früh in Umlauf gebracht wurde.</p>
<p><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Bundestagswahl: SPD im Umfragetief" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="nrwspd_foto" href="http://www.flickr.com/photos/11244637@N00/3521436677/" target="_blank">nrwspd_foto</a></p>
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		<title>Neues von Ulla Schmidt und ihrem Dienstwagen</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der geklaute Dienstwagen unserer SPD-Gesundheitsministerin beschäftigt heute immernoch die Medien. Fast stündlich gibt es neue Berichte und Erkenntnisse. So haben sich Frank Steinmeier und die SPD Spitze den Beginn der heißen Wahlkampfphase sicher nicht vorgestellt. Und was die Medien an neuen Informationen zu Tage bringen macht die Sache für die Ministerin und die SPD nicht grade besser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ulla_Schmidt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1885" title="ulla_schmidt_1" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/07/ulla_schmidt_1.jpg" alt="ulla schmidt 1 " width="300" height="200" /></a>Der geklaute Dienstwagen unserer SPD-Gesundheitsministerin beschäftigt heute immernoch die Medien. Fast stündlich gibt es neue Berichte und Erkenntnisse. So haben sich Frank Steinmeier und die SPD Spitze den Beginn der heißen Wahlkampfphase sicher nicht vorgestellt. Und was die Medien an neuen Informationen zu Tage bringen macht die Sache für die Ministerin und die SPD nicht grade besser.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,638514,00.html">Rückendeckung</a> erhält Ulla Schmidt, die derzeit Urlaub in Dénia (Spanien) macht, von SPD-Generalsekretär Hubertus Heil. Rückendeckung ist gut, von hinten kann man jemanden besser schubsen. Heil erklärt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist rechtens, einen personenbezogenen Dienstwagen in Anspruch zu nehmen zu privaten Zwecken. Ulla Schmidt hat sich im Rahmen von Recht und Gesetz verhalten. Sie ist eine gute Ministerin.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ach so, also dann ist das ja alles gar kein Problem. Obwohl, hieß es nicht am Samstag noch, für private Zwecke hätte Ulla Schmidt (SPD) einen Mietwagen und würde den Dienstwagen nur für die offiziellen Termine nutzen? Ach ja, die Termine. Mittlerweile hat eine Ministeriumssprecherin auch erklärt, was für Termine das waren. Der eine &#8220;dienstliche Termin&#8221; war ein <em>Empfang beim Bürgermeister von Dénia</em>, ihrem Urlaubsort. Und der zweite sollte an diesem Montag in Els Poblets, 8,3 KM entfernt von Dénia stattfinden. Dort hielt sie eien Vortrag.</p>
<p>Dafür braucht man natürlich einen Dienstwagen. Und natürlich wegen des Sicherheitsaspekts. Insgesamt stellt sich die Frage, wie es die anderen Minister handhaben. Bundeskanzlerin, Außen-, Innen- und Verteidigungsminister gelten als hoch gefährdet. Diese Vier können es sich nicht aussuchen, ob die gepanzerte Limousine und die Bodyguards mit in den Urlaub kommen oder nicht. Verständlich. Doch die anderen Minister, also auch die Gesundheitsministerin, gelten als <strong>nicht hoch gefährdet</strong>. Also wie halten es die anderen, nicht hoch gefährdeten Minister mit dem Dienstwagen? Eine Umfrage unter den Ministerien ergab: Ulla Schmidt ist die einzige, die ihren Dienstwagen mit im Urlaub hatte.</p>
<p>Und irgendwie schon verwunderlich, dass die Ministerin zum einen einen eigenen Mietwagen in Alicante haben soll, aber zum anderen wegen des Sicherheitsaspekts den Dienstwagen 5000km aus Berlin anfahren lässt. Zumal ihr Dienstwagen nicht einmal gepanzert war, wie da die Sicherheitsaspekt-Theorie zu halten ist bleibt schleierhaft!</p>
<p>Und wäre es günstiger gegangen? Mit Sicherheit. Zum einen hätte Schmidt die Botschaft um Hilfe bitten können. Als Mitglied der Regierung kann sie auf die Fahrbereitschaft der Botschaft zugreifen können. Und Otto Fricke, FDP stellt treffend fest:</p>
<blockquote><p>&#8220;In Spanien wären es sogar die Generalkonsulate, die vor Ort sind, die sich darum bemühen könnten&#8221;</p></blockquote>
<p>Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Christine Scheel, spricht gar davon, dass es <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-638472,00.html" target="_blank">unter Umweltgesichtpunkten ziemlich verrückt</a> und größenwahnsinnig sei den Dienstwagen aus Berlin herzubeordern. Georg Schirmbeck von der CDU hält den Vorfall für eine</p>
<blockquote><p>&#8220;skandalöse Verschwendung von Steuergeldern&#8221;</p></blockquote>
<p>Und auch der Bund der Steuerzahler beschäftigt sich mit dem Fall. Der Geschäftsführer Reiner Holznagel erklärt zu den widersprüchlichen Aussagen aus dem Ministerium:</p>
<blockquote><p>&#8220;Frau Schmidt hat hin- und hergerudert. Als wir am Samstag nachgefragt haben, sagte sie, sie nutzt ihn [den Dienstwagen] nicht privat, sie hat ein eigenes Auto. Mittlerweile sagte das Ministerium, sie nutzt ihn doch privat und zahlt auch dafür. Fakt bleibt, der Wagen musste von Berlin nach Alicante, und das Kostet sehr viel Geld.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielleich habe sie auch nur die Abwrack-Prämie falsch verstanden frotzelten sogleich Wirtschaftsminister Guttenberg und CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Auch der Ärzteverband Hartmannbund in Niedersachsen findet den vorfall ungeheuerlich und fordert gar den Rücktritt der SPD-Ministerin. Der Landesvorsitzende Bernd Lücke erklärte dazu in Hannover:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer an andere höchste moralische Maßstäbe anlegt, sollte sich nicht scheuen, diese auch auf sich selbst anzuwenden.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/07/sixt_ulla_schmidt.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1889" title="sixt_ulla_schmidt" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/07/sixt_ulla_schmidt-150x150.jpg" alt="sixt ulla schmidt 150x150 " width="150" height="150" /></a>Für Erheiterung sorgt der Vorfall derzeit in den Marketingabteilungen der Autovermietungen. So wirbt zum Beispiel der Autovermieter <a href="http://www.sixt.de/" target="_blank">Sixt</a>, der auch in Alicante vertreten ist, mit dem Konterfei von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220;Mit dem Dienstwagen in den Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante!&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Bei Sixt sogar mit Diebstahl-Versicherung inklusive, was es <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/diebstahl-schmidts-dienstwagen-war-nicht-versichert_aid_421051.html" target="_blank">beim Ministerium wohl nicht </a>gab. Eine Sprecherin des Gesundheitsministerium teilte mit, dass es normal sei, dass d<strong>ie Autos weder Teil- noch Vollkasko-Versicht</strong> sind. Dies habe mit der Vielzahl an Dienstwagen zu tun. Der Dienstwagen hat einen Wiederbeschaffungswert von knapp 100.000 Euro, die nun beim Steuerzahler hängern bleiben werden.</p>
<p style="text-align: left;">Für Ministerin Schmidt ist die ganze Sache kein Skandal und es sei wirtschaftlicher gewesen, den Dienstwagen nach Spanien zu beordern, als einen Dienstwagen samt Fahrer zu mieten. Nun steht noch im Raum, ob man zu den genannten Terminen unbedingt mit Fahrer und Dienstkarosse fahren muss. <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4204827/Wunderlichkeiten-einer-Dienstfahrt-in-den-Urlaub.html#reqtwitter" target="_blank">Großzügig geschätzt</a> hat die Ministerin 70 km Dienstfahrten absolviert, im Gegenzug waren Leerfahrten von 5000km einkalkuliert. Die Sprecherin des Gesundheitsministerium wischt dies einfach vom Tisch:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220; Es ist überhaupt nicht entscheidend, ob einer, zwei, drei oder zwanzig Termine in Spanien absolviert wurden. Ihr steht das einfach zu.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Das scheint die <strong>Arroganz der Macht</strong> zu sein, die über Ulla Schmidt gekommen ist. Das Ministerium versucht derweil die Wirtschaftlichkeits-These mit Rechnungen zu untermauern. Die Fahrt von Berlin nach Alicante und zurück hätten mit 500 Euro Benzinkosten zu Buche geschlagen. Freilich ohne Unterbringung des Fahrers. Miete für einen Dienstwagen und Fahrer vor Ort hätten jedoch 500 Euro pro Tag gekostet.</p>
<p style="text-align: left;">Der Bund der Steuerzahler hält dieser Rechnung eine eigene entgegen, nach der die Tour insgesamt mit <strong>10.000 Euro</strong> zu veranschlagen sei. Laut Richttabelle des ADAC seien allein für den Weg von Berlin nach Alicante 3.800 Euro zu berechnen, zuzüglich der Unterkunft und Reisekosten des Fahrers.</p>
<p style="text-align: left;">Rechtlich gesehen ist es korrekt, dass Ulla Schmidt Anspruch auf einen Dienstwagen bei dienstlichen Terminen hat. <em>Moralisch und ethisch</em> ist ihr Verhalten fragwürdig. Ein Dienst im Kampf  gegen die wachsende  Politikverdrossenheit war es sicherlich nicht. Aber für die ehemalige Kommunisten Schmidt gilt wohl der Spruch:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Wasser predigen, Wein saufen!&#8221;</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ich bin gespannt, was sie dem Haushaltsausschuss des Bundestages berichten wird und was die wahrscheinlich folgende Befragung ergibt.</p>
<p style="text-align: left;"><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Neues von Ulla Schmidt und ihrem Dienstwagen" /></a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en" target="_blank">photo </a>credit: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ulla_Schmidt.jpg">Martin Möller</a></p>
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