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Kinderlieder der DDR: Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee

25 Jan

Kinderlieder der DDR: Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee

Ja, in der DDR war alles viel besser. Alle hatten Arbeit. Alle wurden vom Staat umsorgt. Es gab auch nicht so viele Autos. Wählen war auch viel einfacher – schließlich war die Auswahl nicht ganz so groß, wie beim kapitalistischen Nachbarn. Das Leben in der DDR war transparent – zumindest was das Privatleben anging. Da wusste der Staat schon einiges über seine Bürger. Und es gab Krippen und Kindergärten en masse. Toll.

Für Kinder war die DDR ja sowieso das Paradies auf Erden. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass ein Kind aus diesem Staat fliehen wollte. Muss also ganz angenehm gewesen sein. Ganz anders die Erwachsenen, die das sozialistische System nicht zu schätzen wussten und fliehen wollten. Und dann erst die Kinderlieder. “Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee“.

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wappen ddr 150x150 Wunderschön, oder? Aber ein sozialistisches Regime muss eben aufpassen, dass niemand zu frei denken kann. Und wie bekommt man blinde Staatstreue am besten hin? Genau, man infiltriert schon früh den Geist der Kleinsten. Das ist halt die Kehrseite des Sozialismus. Wer A sagt, der muss ja auch B sagen. Ist doch klar.

Ich fahre einen Panzer, ratatata!

Aber gut, wer heute noch die DDR als den besseren deutschen Staat sieht wird auch dafür eine logische Erklärung haben und zu helfen ist demjenigen auch nicht mehr.

P.S. Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Braucht Bremen einen “Platz der Deutschen Einheit”?

25 Aug

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Wenn es nach dem Willen der CDU Bremen geht, dann braucht die Stadt einen “Platz der Deutschen Einheit”. Heiko Strohmann, der Fraktionsvize der CDU Bürgerschaftsfraktion, hat bereits konkrete Vorstellungen. Der Platz könnte in der Übersee-Stadt entstehen. Dort soll auch das Mauerstück der Bildzeitung seinen Platz finden. Das Orginal-Mauerstück will die Zeitung der Stadt schenken.

Strohmann erklärt dazu gegenüber der Bild-Zeitung:

„Am 3. Oktober 2010 können wir 20 Jahre Deutsche Einheit feiern, Bremen wird Gastgeber der Feierlichkeiten sein. Deutsche Teilung, Mauerbau, Mauerfall und die Wiedervereinigung sind prägende Ereignisse der deutschen Nachkriegsgeschichte. Es ist unsere Aufgabe, die Erinnerung an diese Ereignisse wach zu halten.“

strohmann 150x150 Aber auch der Bahnhofsvorplatz könnte ein geeigneter Ort für den “Platz der Deutschen Einheit” sein für Stohmann. Für ihn wäre es ein Ort mitten in Bremen und auch für die vielen Bremen Besucher sichtbar. Er selbst ist vor 20 Jahren über die Prager Botschaft in den Westen geflohen.

Die CDU Bürgerschaftsfraktion will auch die Bürger in dieses Projekt einbinden.  Der Fraktionsvize ruft die Bürger dazu auf, ihre Meinung abzugeben:

„Machen Sie Vorschläge. Welcher Platz soll demnächst ein Ort der Erinnerung werden?“

Die Vorschläge können an die Bild-Redaktion in Bremen geschickt werden

Per Mail: bremen@bild.de oder
per Post: BILD-Bremen,
Faulenstraße 54,
28195 Bremen.
Kennwort: „Platz der Deutschen Einheit“.

Wie ich finde ein guter Vorschlag der CDU Fraktion. Ich bin gespannt auf die Reaktionen aus der Bevölkerung


cc photo credit: flickrjmg

Linke Auflösungserscheinungen

13 Jan

“Feindbeobachtung” in Nordenham

Die Austritte bei der hessischen SED Linken häufen sich. Und die Gründe sind immer die selben. Wir erinnern uns: “Es geht in der Partei nur um Macht, Geld und Einfluss”  (auch hier zu lesen)- ok in anderen Parteien geht es auch um Macht und Einfluss, aber die Methoden sind durchaus andere. Die Ausgetretenen kritisieren, dass Mitglieder gemobbt und bespitzelt wurden, Hartz-IV-Empfänger diskriminiert (im Gegensatz zu Pressemitteilungen der Partei) werden und die zentralistische, wenig basisdemokratische Struktur der Partei und der Parteizentrale. Eine mittlerweile ebenso ausgetretene Kasseler Kreistagsabgeordnete bezeichnet das Vorgehen der Partei als “Stasi-Methoden”. So berichtet auch die Zeit von der Austrittswelle und desolaten Zuständen in der Partei.

Die Landtagsabgeordnete der Linken und ehemalige Vizepräsidentin des Landtags Marjana Schott nimmt diese Vorwürfe anscheinend auf die leichte Schulter und erklärt: ”Wer meint, dass er nicht gut vertreten ist und gehen möchte, soll das machen!”

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Zu Besuch bei der Linken in Nordenham, quasi "Feindbeobachtung"

Was das ganze so interessant macht ist die Tatsache, dass Frau Schott im Dezember in die Kritik geraten ist. Es stellte sich heraus, dass sie mit dem Betrag der ihr für eine Stelle im Abgeordnetenbüro zusteht gleich vier Mitarbeiter beschäftigt hat. Also auf Hartz-IV-Niveau. Wie sich das mit dem erklärten Kampf der Linken gegen Lohndumping (hier und hier) und Hartz-IV (hier) verträgt bleibt ihr Geheimnis .

(weiterlesen …)

Friedman! Gysi und seine Linke!

11 Jan

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