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Wesermarsch profitiert vom Konjunkturpaket II

28 Aug

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grundschule Die Wesermarsch profitiert weiterhin vom Konjunkturpaket II der Bundesregierung und der zusätzlichen Mittel der Landesregierung Niedersachsen. Insbesondere werden Mittel für die energetische Sanierung zu Verfügung gestellt. Zusätzliche Mittel erhalten die Grundschulen in Jade, Berne, Brake und Butjadingen.

Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler in Hannover erfahren hat, erhält die Gemeinde Jade 22.500 Euro für energetische Sanierungsarbeiten an der Grundschule Schweiburg – hier sollen die Außenwandhohlschicht gedämmt und neue Fenster eingebaut werden. Außerdem stehen 5.800 Euro für neue Spielgeräte auf dem Pausenhof zur Verfügung, die sich die Grundschule Schweiburg allerdings mit der Grundschule in Mentzhausen teilen muss. Die Gesamtinvestitionen liegen sogar noch höher, da die Gemeinde die Fördersummen mit 2.500 bzw. 700 Euro gegenfinanzieren muss.

In Berne erhält die Gemeinde 20.900 Euro, um in der Comenius-Grundschule einen Sonnenschutz für die Klassenzimmer einzubauen. Inklusive der 2.400 Euro Gegenfinanzierung werden 23.300 Euro investiert. Weitere 10.800 Euro (plus 1.200 Euro Gegenfinanzierung) stehen für die Erneuerung der Heizungssteuerung in der Grundschule Ganspe zur Verfügung. Außerdem erhält die Gemeinde 10.700 Euro, um in den beiden Grundschulen die Medienausstattung zu verbessern. Aus eigenen Mitteln muss sie weitere 1.200 Euro beisteuern.

Bessere Medienausstattung

Geld für eine bessere Medienausstattung erhalten außerdem die Gemeinde Butjadingen (9.500 Euro für zwei Grundschulen, plus 1.100 Euro Gegenfinanzierung), die Stadt Brake (20.800 Euro für fünf Grundschulen, plus 2.510 Euro Gegenfinanzierung) sowie der Schulverein Jade-Gymnasium (31.400 Euro, plus 4.200 Euro Gegenfinanzierung).

Kreistag: Gabbert Nachfolger von Bruncken

28 Apr

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Jürgen Gabbert

In der letzten Woche hat der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion überraschend seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern erklärt. Meent Bruncken, einer der herausragendsten Politiker in der Wesermarsch, hat seinen Rückzug mit persönlichen Gründen erklärt.

Er legte sein Kreistagsmandat nieder, ebenso wie sein Mandat im Gemeinderat Butjadingen. Beiden Kommunalparlamenten gehörte der 42jährige Landwirt seit 2001 an. Auch seine Ämter als  Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Butjadingen und als Vorsitzender des Ortslandvolkvereins Nord-Butjadingen legt er nieder.

Meent Bruncken erklärt zu dem Rücktritt:

“Der Grund dieses abrupten Endes sämtlicher ehrenamtlicher Tätigkeiten liegt einzig und allein im privaten familiären Bereich”

Die harten politischen Auseinandersetzungen der letzten Wochen haben nichts mit dem Rückzug zu tun, erklärt Bruncken der NWZ.

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Meent Bruncken

Von 2001 bis 2008 war Bruncken stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Butjadingen, nach dem Auseinanderbrechen der CDU/FDP-Mehrheitsgruppe wurde er jedoch abgewählt. Das Amt des stellv. Landrats hatt er von 2006 bis 2008 inne. Im Oktober 2008 wurde er schließlich als Nachfolger von Björn Thümler zum Fraktionsvorsitzenden des CDU-Kreistagsfraktion gewählt.

Der Rückzug kam für viele aus heiterem Himmel. Stephan Siefken erklärt dazu:

“Den Rücktritt kann ich nachvollziehen, familiäre und private Gründe gehen immer vor. Sein Schritt hat wirklich nichts mit der aktuellen Situation in Butjadingen zu tun. Meent Bruncken verdient Dank für seinen politischen Einsatz.”

Derweil geht das politische Tagesgeschäft natürlich weiter. Die Kreistagsfraktion hat am Montag getagt und einen Nachfolger gewählt. Jürgen  Gabbert (66) wird ab sofort die Fraktion führen und nach außen vertreten. Der Braker hat viel Erfahrung im politischen Geschäft und war lange Jahre Vorsitzender der CDU Brake und dort auch im Stadtrat aktiv.

Für Bruncken wird der 31jährige Stephan Siefken in den Kreistag nachrücken. Siefken war lange Kreisvorsitzender der Jungen Union und ist derzeit stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Wesermarsch. Insgesamt hat die Kreistagsfraktion 14 Mitglieder. Bis zur nächsten Kreistagssitzung will die Fraktion über personelle Neu- und Umbesetzungen der Fachausschüsse sprechen und diese dem Kreistag mitteilen, das erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Björn Thümler.