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Grundsatzrede: Obama in Kairo

5 Jun

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3594694575 e3c3877ab0 m Obama wollte in Kairo sprechen, zu den Muslimen in aller Welt. Diese Rede sollte historisch sein, ließ das Weiße Haus erklären. Nun, historisch war dann wohl doch zu viel des guten, befand auch das Weiße Haus. So wurde die Rede eine Stufe heruntergestuft, zur Grundsatzrede. Obama wollte eine Brücke bauen zur islamischen Welt, die Hand reichen zur Versöhnung. A New Beginning!

Obama plädierte für gegenseitigen Respekt

“Ich bin hierher gekommen, um mich für einen Neubeginn zwischen den Muslimen und den USA einzusetzen.”

Ob diese Rede helfen wird? Man weiß es nicht. Doch der erste Schritt ist gemacht worden. 

“…that America and Islam are not exclusive and need not be in competition”

Sicherlich ein sehr interessanter Satz. Kann ein Staat überhaupt in einem Wettbewerb mit einer Religion stehen? 

Obama hat die Großmacht Amerika nicht wie der heroische Sieger präsentiert, sondern dazu eingeladen auf einer Stufe miteinander zu reden. Hilfreich ist dabei sicherlich seine eigene Geschichte. Schließlich hat er einen Teil seines Lebens in Indonesien verbacht, dem größten islamischen Land der Welt. Er kennt diese Religion also und redet nicht nur darüber. Das kommt an.

Die Stimmung in Ägypten ist geteilt. Alle sind froh über die Rede berichtet der Spiegel, aber es gibt auch skeptiker.

Obama erscheine sympathisch, obwohl er doch ein Amerikaner sei.

Diese Rede war eben nur ein Anfang, Taten müssen folgen. Verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen bedarf viel Arbeit. Doch auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Deshalb ist das Video der Rede (arabisch) sicherlich sehr sehenswert:

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Update: Mittlerweile liegt die Rede auch in deutscher Übersetzung vor (Teil 1 & Teil 2) – bereitgestellt vom Amerikadienst der US Embassy

WebTipp #3: 100 Tage Obama – 100Tage offizielle Fotos

30 Apr

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2933262859 5e6f0383ed m Also meine Fotos veröffentliche ich ja schon seit einigen Jahren auf Flickr. Mal recht schöne Fotos, mal auch nur ein paar Schnappschüsse.

Genauso gerne schaue ich mir Bilder auf Flickr an, finde neue Leute und schaue mir das ein oder andere von den Fotos ab.

Flickr ist wirklich eine meiner Lieblingsseiten im Internet. Und für Fotos die erste Adresse – kein Wunder das ich seit einigen Jahren ein Pro-Account habe, obwohl man das ganze auch kostenlos nutzen kann.  die Video-Funtkion von Flickr nutze ich jedoch nicht, ich mag es als reines Foto-Portal.

Und es gibt immer wieder neues zu entdecken, spannendes, interessantes. So findet man z.B. auch das Weiße Haus auf Flickr und zwar nicht das Gebäude, sondern die offiziellen Fotos von Barack Obama.

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President Barack Obama walks the family dog "Bo" on a leash April 14, 2009, through the Private Residence at the White House.

Abgelichtet in den verschiedensten Alltagssituationen eines Präsidenten finden man viele hundert Fotos dort. Und das beste: die Fotos stehen alls unter Creative Commons License. Jeder darf diese Bilder nutzen!

Fotografiert wird der Präsident von Pete Souza, einem Fotojournalisten und mittlerweile offizieller Fotograf des Weißen Hauses. Erfahrungen als offizieller Fotograf des Weißen Hauses konnte Souza schon unter Präsident Ronald Reagen sammeln. Von 1983 bis 1989 war er zum offiziellen Fotografen bestellt worden. Vor seinem erneuten Engagement im Weißen Haus lehrte er Fotojournalismus an der Schule für Visuelle Kommunikation an der Universität Ohio.

Eigentlich handelt es sich um ein ganzes Foto-Team, dessen Aufgabe es ist die Präsidentschaft für die Geschichte in Bildern zu dokumentieren. Zum Teil sind die Fotos die einzige Dokumentation von Ereignissen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Beispielsweise das Treffen des alten und neuen Präsidenten, George W. Bush und Barack Obama

The Rise of Barack Obama” ist das jüngste Buch von Pete Souza, welches im Juli 2008 veröffentlicht wurde. Es wurde ein Bestseller in den USA.

Mein WebTipp: The Official White House Photostream
cc photo credit: Auzigog 

cc  photo credit: The Official White House Photostream

Obama macht Tempo: Wirtschaft, Guantanamo, Nahost, Abreibung

24 Jan

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Barack Obama

Schon im Wahlkampf hat Barack Obama das Tempo hochgeschraubt und ein unglaubliches Pensum abgearbeitet. Wie es aussieht macht er auch alt vereidigter Präsident so weiter.

Vereidigt wurde Obama am Tag nach der Inauguration glatt nocheinmal. Akkurat wie er ist, wollte er auf Nummer sicher gehen. Bei der offiziellen Inauguration gab es Abweichungen im verfassungsmäßig Vorgeschriebenen Text.

Noch während die Festbälle in Washington liefen, nahm das Team rund um Obama die Arbeit auf. Gleich zu beginn ließ Obama alle Verwaltungsakte der Vorgänerregierung, mit deren Umsetzung noch nicht begonnen wurde, stoppen. Der Stopp soll bis zu einer Überprüfung durch die neue Regierung dauern. (weiterlesen …)

Obama ist vereidigt: “A Wind of Change” im Weißen Haus

21 Jan

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Inauguration von Barack Obama

Barack Obama ist jetzt nicht nur der 44. Präsident der USA, sondern auch der erste afroamerikanische Präsident. Den Amtseid schwor er auf die Bibel von Abraham Lincoln, seinem großen Vorbild und Kämpfer gegen die Sklaverei.

Der Amtseid wurde ihm vor einer atemberaubenden Kulisse – es waren nach Schätzungen mehr als 2 Millionen Menschen auf der “National Mall” – vom Präsidenten des Obersten Gerichtshofs, John Roberts abgenommen:

 „Ich gelobe feierlich, dass ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten getreulich verwalten und die Verfassung der Vereinigten Staaten nach besten Kräften erhalten, schützen und verteidigen will. So wahr mir Gott helfe.“

Mit Spannung wurde seine Antrittsrede (Die Rede als Video auf Spiegel) erwartet – viele erwarteten eine Ruck-Rede. Obama hat die Amerikaner auf die Schwierigkeiten die vor ihnen liegen vorbereitet und zugleich auch Mut zugesprochen, dass Amerika die Aufgaben bewältigen wird.

“Today I say to you that the challenges we face are real.  They are serious and they are many.  They will not be met easily or in a short span of time.  But know this, America -  they will be met.”

(weiterlesen …)