<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Simon Zeimke &#187; Wirtschaft</title>
	<atom:link href="http://www.simon-zeimke.de/category/wirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.simon-zeimke.de</link>
	<description>Immer mal wieder frisch gebloggtes</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2012 13:32:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Zeitungen können kein Geld im Internet verdienen? Totaler Quatsch</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2010/10/zeitungen-konnen-kein-geld-im-internet-verdienen-totaler-quatsch/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2010/10/zeitungen-konnen-kein-geld-im-internet-verdienen-totaler-quatsch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 23:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Abendblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Financial Times Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[FTD]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht für Verlage]]></category>
		<category><![CDATA[London Times]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[NYT]]></category>
		<category><![CDATA[Paywall]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=2489</guid>
		<description><![CDATA[In Deutschland bringt die Verlagsbranche immer wieder ein &#8220;Leistungsschutzrecht für Verlage&#8221; in die Diskussion. Denn hier grassiert der Irrglaube, dass Zeitungen im Internet nicht profitabel sein können. Für viele Produkte mag das zutreffend sein. Aber liegt es am Internet und den Usern oder an der Marktstrategie der Verlage? Paywalls schießen in Deutschland wie Pilze aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland bringt die Verlagsbranche immer wieder ein &#8220;Leistungsschutzrecht für Verlage&#8221; in die Diskussion. Denn hier grassiert der Irrglaube, dass Zeitungen im Internet nicht profitabel sein können. Für viele Produkte mag das zutreffend sein. Aber liegt es am Internet und den Usern oder an der Marktstrategie der Verlage?<span id="more-2489"></span></p>
<p>Paywalls schießen in Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Die Bild hat eine, das Hamburger Abendblatt auch. Ob sie damit mehr Geld verdienen als vorher durch die Online-Werbung bleibt ein Geheimnis. Sicher ist jedoch, dass die Leser nicht dumm sind. Der erste Klick auf einen Artikel über ein Google Suchergebnis ist kostenlos. Die Leser haben das schnell erkannt, kommen auf einen Artikel und sehen die Paywall. Sie googeln nach der URL und kommen über den kleinen Umweg kostenlos zum gewünschten Ergebnis.</p>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2010/10/new-york-times-paywall-geld-verdienen.jpg"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2010/10/new-york-times-paywall-geld-verdienen-300x142.jpg" alt="new york times paywall geld verdienen 300x142 " title="new-york-times-paywall-geld-verdienen" width="300" height="142" class="alignleft size-medium wp-image-2490" /></a>Mehr Einnahmen generiert das bei den Verlagen nicht. Das man im Internet  mit Online-Werbung Geld verdienen kann zeigt die <a href="http://www.nytimes.com/">New York Times</a>. Deren Vorstandschefin Janet Robinson hat dies jetzt eindrucksvoll im <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:online-medien-new-york-times-zieht-geld-aus-dem-netz/50179966.html">Gespräch mit der FTD gezeigt</a>. Im zweiten Quartal hat die NYT 590 Millionen Dollar Umsatz gemacht. Sage und schreibe 16% gehen davon auf das Konto von  Online-Werbung. Diese Info würde sie nicht rausgeben, wenn die Online-Ausgabe damit unprofitabel wäre. 16% vom Umsatz, das sind knappe 95 Millionen Dollar Umsatz im zweiten Quartal.</p>
<p>Und trotzdem möchte die New York Times eine Paywall einführen. Aber nicht pauschal sondern gestaffelt. Darauf hat man sich ein Jahr lang vorbereitet. Eine bestimmte Anzahl an Artikeln im Monat wird man auch in Zukunft kostenlos ansehen können. Darüber hinaus soll man pro Artikel zahlen. Für Abonnenten wird es Bündelangebote geben. Mit dieser Staffelung setzt man die Reichweite nicht derart aufs Spiel, wie es Rupert Murdoch mit der Londoner Times gemacht hat. Nach Einführung der Paywall dort hat diese 90% an Reichweite verloren. Das wirkt sich auch auf die Online-Werbung aus. Ich denke, dass die New York Times mit dem gestaffelten Modell besser fahren wird.</p>
<p>Allein die 95 Millionen Dollar im Quartal zeigen, dass Verlage im Internet profitabel arbeiten können &#8211; wenn sie die Möglichekeiten zu nutzen wissen. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f%C3%BCr_Presseverleger">Leistungsschutzrecht</a> ist nicht von Nöten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2010/10/zeitungen-konnen-kein-geld-im-internet-verdienen-totaler-quatsch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Innovationen im Social Web &#8211; Mr. TrailMix im Radiointerview</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2010/10/innovationen-im-social-web-mr-trailmix-radiointerview/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2010/10/innovationen-im-social-web-mr-trailmix-radiointerview/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 23:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[geisterblitze tobias singer]]></category>
		<category><![CDATA[innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[interiview]]></category>
		<category><![CDATA[jacobs universität]]></category>
		<category><![CDATA[jacobs university bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Mr. Trailmix]]></category>
		<category><![CDATA[nordwest radio]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>
		<category><![CDATA[sichtweisen]]></category>
		<category><![CDATA[Trailmix]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=2477</guid>
		<description><![CDATA[Mein Kumpel, der Tobias, war im Radio zu hören. Er hatte sich nach dem Studium mit &#8220;Mr. TrailMix&#8221; selbstständig gemacht. Ein Versand für individuell zusammengestellte Nuss-Mixe. Und genau deshalb wurde er vom Nordwest Radio zusammen mit der Jacobs University Bremen eingeladen auf der Veranstaltungsreihe &#8220;Sichtweisen&#8221; zu sprechen. Sein Produkt ist für den deutschen Markt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Kumpel, der Tobias, war im Radio zu hören. Er hatte sich nach dem Studium mit &#8220;<a href="http://www.mrtrailmix.de/">Mr. TrailMix</a>&#8221; selbstständig gemacht. Ein Versand für individuell zusammengestellte Nuss-Mixe. Und genau deshalb wurde er vom Nordwest Radio zusammen mit der Jacobs University Bremen eingeladen auf der Veranstaltungsreihe &#8220;Sichtweisen&#8221; zu sprechen.</p>
<p><div id="attachment_2478" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2010/10/mrtrailmix-logo.jpg"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2010/10/mrtrailmix-logo-300x67.jpg" alt="mrtrailmix logo 300x67 " title="Mr. TrailMix" width="300" height="67" class="size-medium wp-image-2478" /></a><p class="wp-caption-text">Mr. TrailMix</p></div>Sein Produkt ist für den deutschen Markt eine echte Innovation. Wer mag schon die Rosinen im klassischen Studentenfutter? Ich kenne kaum jemanden. Und genau da setzt das Konzept von Mr. TrailMix an. Hier kann jeder seinen eigenen Mix aus Nüssen, Früchten und süßen Sünden zusammenstellen. </p>
<p>Und deshalb hatte das Nordwest Radio ihn eingeladen in der Glocke in Bremen zum Thema &#8220;Sichtweisen: Motoren des Wandels &#8211; Geisteblitze u. Innvovationen&#8221; zu sprechen. Daraus ist ein interessanter <a href="http://www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=035726">3-minütiger Radiobeitrag</a> geworden, den ich euch hiermit ans Herz lege. Und Mr. TrailMix lege ich euch auch ans Herz. Ist wirklich super lecker!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2010/10/innovationen-im-social-web-mr-trailmix-radiointerview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Quo vadis Opel?</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/11/quo-vadis-opel/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2009/11/quo-vadis-opel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 14:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[LeadArticle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilzulieferer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=2131</guid>
		<description><![CDATA[Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das könnte auch als große Überschrift über dem Thema "Opel" stehen. Im Juni gewährte der Staat dem maroden Autobauer einen Überbückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Einem Autobauer, der nicht erst durch die Wirtschafts- und Finanzkrise in Schieflage geraten ist. Nein, der Kredit wurde einem Autobauer gewährt, der eigentlich am Markt nicht mehr von alleine überleben kann.

Einer der Gründe dafür waren die Probleme der Muttergesellschaft General Motors (GM). ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Opel GT: Cabrio of the Year" href="http://www.flickr.com/photos/84139769@N00/471243172/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/221/471243172_5f94236137_m.jpg" border="0" alt="471243172 5f94236137 m "  title="Quo vadis Opel?" /></a>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das könnte auch als große Überschrift über dem Thema &#8220;Opel&#8221; stehen. <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/06/wer-brauch-noch-geld-bitte-melden/">Im Juni gewährte der Staat dem maroden Autobauer einen Überbückungskredit </a>in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Einem Autobauer, der nicht erst durch die Wirtschafts- und Finanzkrise in Schieflage geraten ist. Nein, der Kredit wurde einem Autobauer gewährt, der eigentlich am Markt nicht mehr von alleine überleben kann.</p>
<p>Einer der Gründe dafür waren die Probleme der Muttergesellschaft General Motors (GM). Hochverschuldet meldete GM Insolvenz an und wurde durch einen Staatskredit der USA in zweistelliger Milliardenhöhe gerettet. Währenddessen diskutieren Politiker in Deutschland eine Opel-Rettung. Die Politik legte sich auf einen Investor fest, der eine Staatsbürgschaft von 4,5 Milliarden Euro bekommen sollte. Ein Investor mit Namen Magna. Dabei ist Magna eigentlich ein Automobilzulieferer, sicherlich mit guten Kontakten in russische Bankenkreise. Im übrigen sollten mit dem Überbrückungskredit und der Bürgschaft massive Stellenstreichungen und weitere Einschnitte finanziert werden. Regierung, Investor und auch die Gewerkschaften waren damit zufrieden. Steuergeld für Arbeitsplatzabbau und alle Jubeln. Das ist doch mal was neues.</p>
<p>Die Retter aus der Politik klopften sich gegenseitig auf die Schulter für diese Rettung. Steinmeier, Rüttgers, Koch und Merkel waren mit sich zufrieden. Nur einer konnte nicht lachen: Guttenberg. Er war zu der Zeit noch Wirtschaftsminister und warnte vor einer Rettung und sprach sich offen für eine Insolvenz von Opel aus.</p>
<p>Weltweit werden mehr Autos produziert als gekauft werden. Der Markt ist gesättigt. Es wird von bis zu 30% Überkapazität gesprochen. Als logische Folge wird es in den nächsten Jahren Einschnitte geben müssen. Und um Opel sieht es auch dann nicht gut aus.</p>
<p>General Motors hat jetzt entschieden, dass Opel im Konzern bleiben soll. Ein Schock für die Retter Land auf, Land ab. Rüttgers poltert gleich los mit als erster los:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dieses Verhalten von General Motors zeigt das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus&#8221;</p></blockquote>
<p>Roland Koch ist gar enttäuscht und verärgert, der neue Wirtschaftsminister Rainer Brüderle findet das vorgehen &#8220;inakzeptabel&#8221;. Kurt Beck (SPD) empört sich natürlich auch:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Entscheidung ist eine Zumutung für die Beschäftigten von Opel, die unvorstellbaren Belastungen ausgesetzt sind&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese Politiker haben erst die Hoffnungen der Belegschaft auf eine Rettung geschürt. Diese Politiker haben mit den Ängsten der Belegschaft gespielt und versucht Kapital daraus zu schlagen. Erinnert sei nur an den heroischen Wahlkampfauftritt von Steinmeier vor der Opel-Belegschaft.</p>
<p>Aber was ist eigentlich passiert? Nichts. Die Politiker waren der Meinung einem privatwirtschaftlichen Unternehmen vorschreiben zu können, was es zu tun hat. Man hatte sogar einen Wettbewerb von Investoren durch die Festlegung auf Magna verhindert. Ein massiver Eingriff in die Regeln der freien Marktwirtschaft. Da verwundert mich doch die Reaktion des liberalen Wirtschaftsministers sehr. Grade die FDP hält doch die Marktwirtschaft immer  ganz nach oben. Oder eben nicht. Wie es grade besser passt.</p>
<p>Fakt ist, dass Autobauer nur durch Größe überstehen können. Die Synergieeffekte in Automobilkonzernen sind massiv. Entwicklungskosten werden immer größer und die Produktlebenszyklen der Modelle immer kürzer. Da sind Synergien im Konzern umso wichtiger. Und hinter GM steht mittlerweile nicht mehr der riesige Schuldenberg, sondern der amerikanische Staat. Die Situation hat sich grundlegend geändert. Und wenn sich die Situation ändert, sollte man auch seine Meinung an die neue Situation anpassen.</p>
<p>General Motors hat sich bereit erklärt, den Überbrückungskredit zügig zurück zu zahlen. Ein Kredit der von den Steuerzahlern gezahlt wurde. Das ist positiv! Bei einem verbleib von Opel im GM Konzern wird es natürlich auch Einschnitte geben. Das ist klar. Doch warum jetzt Arbeitnehmervertreter und Politiker darüber jammern, bleibt mir ein Rätsel. Haben sie doch die geplanten Einschnitte von Magna begrüßt und sogar mit Steuergeldern bezuschusst. Die Kürzungspläne von GM sehen, nach bisherigen Informationen, ähnlich wie die von Magna aus. Von daher kann wohl eher von Katzenjammer bei Gewerkschaften und Politikern gesprochen werden.</p>
<p>Die Politiker wollten einfach mal &#8220;Wirtschaft&#8221; spielen und sind daran gescheitert. Unternehmen sind immer noch frei in ihren Entscheidungen. Die Politik soll sich darauf beschränken, gleiche Rahmenbedingungen für alle zu schaffen.</p>
<p><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img style="border: 0px initial initial;" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Quo vadis Opel?" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="gmeurope" href="http://www.flickr.com/photos/84139769@N00/471243172/" target="_blank">gmeurope</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2009/11/quo-vadis-opel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BrakeBlog.de: Entlassungen im Braker Hafen</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/09/brakeblog-de-entlassungen-im-braker-hafen/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2009/09/brakeblog-de-entlassungen-im-braker-hafen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brake]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[LeadArticle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=2087</guid>
		<description><![CDATA[Natürlich wird auch Brake nicht von  der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise verschont. Schon gar nicht der Hafen, der auf Exporte und damit die ausländische Nachfrage angewiesen ist. Die Auswirkungen der Krise zeigen sich insbesondere im Holzumschlag mit Nordamerika, der seit 2008 auf 20%  gesunken ist. Aber auch  der Zellstoffumschlag ist um 25% gesunken, der Eisen- und Stahlbereich sogar um 45%.

Deshalb ist die Nachricht der Firma J. Müller Breakbulk Terminal, dass nun wahrscheinlich 55 Mitarbeiter entlassen werden,  nicht verwunderlich. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">Ein Artikel von <strong><a href="http://www.brakeblog.de/entlassungen-im-braker-hafen/">BrakeBlog.de</a></strong>:<a href="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/09/niedersachsenkai.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2089" title="niedersachsenkai" src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/uploads/2009/09/niedersachsenkai-300x225.jpg" alt="niedersachsenkai 300x225 " width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">Natürlich wird auch Brake nicht von  der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise verschont. Schon gar nicht der Hafen, der auf Exporte und damit die ausländische Nachfrage angewiesen ist. Die Auswirkungen der Krise zeigen sich insbesondere im Holzumschlag mit Nordamerika, der seit 2008 auf 20%  gesunken ist. Aber auch  der Zellstoffumschlag ist um 25% gesunken, der Eisen- und Stahlbereich sogar um 45%.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">Deshalb ist die <a style="color: #3c78a7; text-decoration: none; padding: 0px; margin: 0px;" href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_kreis_wesermarsch_brake_artikel.php?id=2113738" target="_blank">Nachricht der Firma J. Müller Breakbulk Terminal</a>, dass nun wahrscheinlich 55 Mitarbeiter entlassen werden,  nicht verwunderlich. Derzeit sind in dem Unternehmen 165 Mitarbeiter und 15 Auszubildende beschäftigt. Mit dem Betriebsrat soll jetzt über ein Sozialplan verhandelt werden, der Vorschlag der Geschäftsführung wird den Mitarbeitern am Montag (28.09.2009) erläutert. Der Sozialplan umfasst Entlassungen, Einschnitte bei Tarifen und Gehältern und das Einfrieren der betrieblichen Altersversorgung.</p>
<blockquote>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">“Unser Ziel ist es, mit dem Betriebsrat in den Verhandlungen über einen Interessensausgleich und Sozialplan zu einer tragfähigen Lösung für die nächsten drei bis vier Jahre zu kommen”, betont Jan Müller, Geschäftsführer der J. Müller Breakbulk.</p>
</blockquote>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">Schon seit sieben Monaten gibt es bei J. Müller Breakbulk Kurzarbeit. Dies sei auf Dauer jedoch zu teuer, da nur der reine Schichtlohn ersetzt würde. Sonderleistungen können dadurch nicht abgefedert werden. Das Kerngeschäft ist seit sieben Monaten unterbeschäftigt, mit insgesamt 7186 Schichten oder auch 57 Mitarbeitern.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">Auch für 2010 sieht die Prognose nicht rosig aus. Die Firma geht davon aus, dass der Umsatz nicht gesteigert werden kann und sich auf dem Level von 2009 bewegen wird. Zusätzlich negativ beeinflusst wird das Geschäft durch einen verschärften Wettbewerb und dem daraus resultierenden Ratenverfall bei Umschlagsentgelten. Die Konkurrenz hat günstigere Tarifstrukturen.</p>
<blockquote>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">“Wir wollen keine Bremer Verhältnisse, wir hoffen auf die Bereitschaft der Gewerkschaft Verdi zu Verhandlungen über Struktur- und Tarifanpassungen,” erklärt Jürgen Huntgeburth, ebenso Geschäftsführer bei J. Müller Breakbulk Terminal.</p>
</blockquote>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">Die J. Müller Unternehmensgruppe beschäftigt insgesamt 400 Mitarbeiter und möchte auch in Zukunft in den Standort Brake investieren. Durchschnittlich 7,5 Millionen Euro pro Jahr habe die Unternehmensgruppe in den letzten 15 Jahren am Standort investiert.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">“Wir stehen zu den Arbeitsplätzen,” so Jan Müller.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">Das ist ein Bekenntnis zum  Standort und grade auch in der Krise ein wichtiges  Signal. Ein Licht am Ende des Tunnels oder eher der Krise.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; padding: 0px;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2009/09/brakeblog-de-entlassungen-im-braker-hafen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wiedeking geht &#8211; Porsche kommt&#8230;</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/wiedeking-geht-porsche-kommt/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/wiedeking-geht-porsche-kommt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 01:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[LeadArticle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[conti]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Porsche]]></category>
		<category><![CDATA[Schaeffler]]></category>
		<category><![CDATA[Schäffler]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahme]]></category>
		<category><![CDATA[VW]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=1871</guid>
		<description><![CDATA[... in den VW Konzern. Am Freitag wurde es noch heftig dementiert - aber auch die Ablösung von Wendelin Wiedeking als Porsche-Chef ist anscheinend beschlossene Sache. Auch wenn der Aufsichtsrat noch nicht abschließend darüber beraten haben, so sind sich wohl die Eigentümer einig.

Die Ablösung von Wiedeking hat nun Spekulationen, um die mögliche Abfindung hervorgerufen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Eye Of The Porsche" href="http://www.flickr.com/photos/98471106@N00/508173950/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm1.static.flickr.com/231/508173950_6ff5d782e4_m.jpg" border="0" alt="508173950 6ff5d782e4 m "  title="Wiedeking geht   Porsche kommt..." /></a>&#8230; in den VW Konzern. Am Freitag wurde es noch <a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/07/porsche-einigung-im-ubernahmepoker/">heftig dementiert</a> &#8211; aber auch die Ablösung von Wendelin Wiedeking als Porsche-Chef ist anscheinend beschlossene Sache. Auch wenn der Aufsichtsrat noch nicht abschließend darüber beraten haben, so sind sich wohl die Eigentümer einig.</p>
<p>Die Ablösung von Wiedeking hat nun Spekulationen, um die mögliche Abfindung hervorgerufen. Der Manager hat schon in den letzten Jahren mit einem Spitzengehalt von sich reden gemacht. 2007 soll er 60 Millionen Euro kassiert haben, 2008 sollen es gar 100 Millionen gewesen sein. Möglich machte das ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/134/304111/text/" target="_blank">extrem hoher erfolgsabhängiger Vergütungsteil</a>. Nun wird über eine <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Porsche-Chef-Wiedeking-250-Millionen/706988.html" target="_blank">Rekord-Abfindung</a> von bis zu <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4172644/Teuer-und-schnell-die-Trennung-von-Wiedeking.html" target="_blank">250 Millionen Euro</a> spekuliert. Die <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2136119_0_9223_-schnelle-trennung-von-porsche-250-millionen-euro-fuer-wiedeking-.html" target="_blank">Stuttgarter Nachrichten</a> berichten aus Aufsichtsratskreisen, dass man eine schnelle Trennung wolle und dafür auch bereit sei viel Geld in die Hand zu nehmen. Wiedekings Vertrag läuft noch bis 2012.</p>
<p>Das ruft natürlich direkt auch <a href="http://twitter.com/sozialromantik/statuses/2787594480" target="_blank">Neid</a> <a href="http://twitter.com/Steff_BayBee/statuses/2787723484" target="_blank">und</a> <a href="http://twitter.com/GabiHillerOhm/status/2784654756" target="_blank">Missgunst</a> hervor. Doch wir haben keine Staatswirtschaft, die <strong>Eigentümer entscheiden</strong> über die Abfindung. Und das ist auch gut so. Wiedeking zählt nicht umsonst zu den Top-Managern in Deutschland und Europa. Wenn er nicht sogar der Top-Manager ist. Und noch redet man über ungelegte Eier &#8211; nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten soll erst am Donnerstag endgültig entschieden werden.</p>
<p>Am Mittwoch wurde jedoch eine <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/porsche-sucht-zuflucht-bei-vw;2435829" target="_blank">Kapitalerhöhung über 5 Milliarden Euro</a> beschlossen. Das geht aus einer Pflichtmitteilung hervor und gilt damit als sicher. Damit wäre die Vorraussetzung für die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636845,00.html" target="_blank">Integration in den VW Konzern</a> geschaffen. Der VW-Aufsichtsrat könnte schon am Donnerstag über die Übernahme von Porsche entscheiden. Damit würde der Konzern auf zehn Marken anwachsen und könnte seine Spitzenstellung in Europa und der Welt weiter ausbauen.</p>
<p>Ursprünglich wollte Porsche den wesentlich größeren VW-Konzern schlucken. Doch aufgrund von Finanzproblemen und <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Wachsende-Last-Porsches-Schulden-noch-h%F6her/540720.html" target="_blank">Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 10 Milliarden Euro</a> hat Porsche sich bei dem Vorhaben regelrecht verschluckt.</p>
<p>Alleine ist Porsche damit nicht, denken wir doch nur zurück an<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3115948/Seehofer-attackiert-Steinbrueck-wegen-Schaeffler.html" target="_blank"> Schaeffler</a> und die Übernahme von Continental</p>
<p><strong>Update: </strong>Der Artikel wurde bereits von Mittwoch auf Donnerstag geschrieben und am Donnerstag veröffentlich. Wiedeking lässt <a href="http://kurse.focus.de/news/UPDATE-Wiedeking-weist-uerungen-ber_id_news_113466652.html" target="_blank">durch seinen Anwalt mitteilen</a>, dass er zu keinem Zeitpunkt eine Abfindung von 260 Millionen Euro gefordert habe. Am Ende erhielt er eine Abfindung in Höhe von 50 Millionen Euro, von denen er anscheinend 25 Millionen in eine zu gründende Stiftung für Porsche Mitarbeiter geben will.</p>
<p><a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Wiedeking geht   Porsche kommt..." /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="thEOS." href="http://www.flickr.com/photos/98471106@N00/508173950/" target="_blank">thEOS.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/wiedeking-geht-porsche-kommt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Porsche: Einigung im Übernahmepoker</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/porsche-einigung-im-ubernahmepoker/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/porsche-einigung-im-ubernahmepoker/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 09:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Niedersachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Porsche]]></category>
		<category><![CDATA[VW]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=1864</guid>
		<description><![CDATA[Vor ein paar Monaten dachte man noch "Huch, da wedelt der Schwanz mit dem Hund". Der kleine Sportwagenhersteller wollte den größten Automobilhersteller übernehmen. Durch die Porsche-Sekulationen mit den VW Aktien stiegen diese zeitweise auf einen Rekordwert von über 1000 Euro, somit war VW kurzzeitig das teuerste Unternehmen der Welt.

Doch erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Porsche Carrera GT Lock Nut" href="http://www.flickr.com/photos/77662558@N00/1526061784/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2360/1526061784_f35776538f_m.jpg" border="0" alt="1526061784 f35776538f m "  title="Porsche: Einigung im Übernahmepoker" /></a>Vor ein paar Monaten dachte man noch &#8220;Huch, da wedelt der Schwanz mit dem Hund&#8221;. Der kleine Sportwagenhersteller wollte den größten Automobilhersteller übernehmen. Durch die Porsche-Sekulationen mit den VW Aktien stiegen diese zeitweise auf einen Rekordwert von über 1000 Euro, somit war VW kurzzeitig das teuerste Unternehmen der Welt.</p>
<p>Doch erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Die Aktien stiegen ins Unermessliche und Porsche bekam Probleme damit seine Aktienoptionen zu ziehen. <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Wachsende-Last-Porsches-Schulden-noch-h%F6her/540720.html">Schulden</a> wurden aufgetürmt.</p>
<p>Über einen <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/2127299" target="_blank">Einstieg Katars</a> bei Porsche wurde gemutmaßt. Doch dieser Einstieg wurde von vielen Seitten in Zweifel gezogen. Mittlerweile scheint sich jedoch eine Lösung abzuzeichnen. Der Spiegel berichtet, dass Porsche wohl <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636845,00.html">als zehnte Marke in den VW-Konzern integriert werden</a> soll. Dies soll in zwei Schritten passieren. In einem  ersten Schritt übernimmt VW 49,9 Prozent der Porsche Anteile. Dies <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/592/481068/text/">könnte der Porsche Holding 8 Milliarden Euro einbringen</a> &#8211; der größte Teil des Schuldenbergs könnte abgetragen werden.  <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Wachsende-Last-Porsches-Schulden-noch-h%F6her/540720.html">Laut FTD</a> belaufen sich die Porsche-Verbindlichkeiten auf über 10 Milliarden Euro.</p>
<p>An einem vereinten VW-Porsche Konzern würden die Familien Piech und Porsche 50 Prozent halten, das Land Niedersachsen weiterhin 20 Prozent. Und auch das Emirat Katar spielt in diesem Szenario eine Rolle. Es würde zwischen 14,9 und 19,9 Prozent der Anteile halten. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff steht hinter diesem Plan. Sollte Katar 20% des Aktien halten, hätte es auf Grund des VW-Gesetzes ebenso eine Sperrminorität wie VW. <a href="http://kurse.focus.de/news/Wulff-wirbt-fr-Porsche-Integration-in_id_news_112740151.html">Probleme damit hat Wulff nicht</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das VW-Gesetz ist keines ausschließlich für Niedersachsen. Wer 20% hat, hat eine Sperrminorität.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Zukunft von Porsche-Chef Wiedeking ist derweil noch ungewiss. Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass dieser das  Unternehmen verlassen wird. Ihm könnte dann eine Rekord-Abfindung von bis zu 100 Millionen Euro gezahlt werden. Die Spekulationen um Wiedeking wies der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Porsche zurück. Auch der stellvertrende Aufsichtsratsvorsitzende und Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück dementierte die Berichte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wiedeking ist Vorstandschef, und er wird es bleiben.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt2l1/wirtschaft/510/480986/text/">Nachfolger</a> von Wiedeking könnte der bisherige Produktionsvorstand Michael Macht werden &#8211; berichtet die <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/nachfolger-von-porsche-chef-wiedeking-steht-fest-403396/">Wirtschaftswoche</a>.</p>
<p><a title="Attribution-NonCommercial-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Porsche: Einigung im Übernahmepoker" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="ChrisMRichards" href="http://www.flickr.com/photos/77662558@N00/1526061784/" target="_blank">ChrisMRichards</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/porsche-einigung-im-ubernahmepoker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kapitalismus ist gut!</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/kapitalismus-ist-gut/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/kapitalismus-ist-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 18:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[LeadArticle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=1811</guid>
		<description><![CDATA[Der Kapitalismus wird immer wieder gescholten. Laut seinen Kritikern ist er schuld an Armut, Klimawandel und natürlich auch sozialer Ungerechtigkeit. Die Kritiker fühlen sich durch die Krisen, wie auch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise natürlich vollends bestätigt. Und sie verkünden immer wieder das Ende des Kapitalismus.

Aber es gibt auch lobende Worte und Befürworter. Eigentlich müsste es jedem klar sein: Ohne Kapitalismus hätten wir heute nicht den Lebensstandart, den wir haben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="capital" href="http://www.flickr.com/photos/13600186@N06/2630539049/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3054/2630539049_37e633c709_m.jpg" border="0" alt="2630539049 37e633c709 m "  title="Kapitalismus ist gut!" /></a>Der Kapitalismus wird immer wieder gescholten. Laut seinen Kritikern ist er schuld an Armut, Klimawandel und natürlich auch sozialer Ungerechtigkeit. Die Kritiker fühlen sich durch die Krisen, wie auch die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise natürlich vollends bestätigt. Und sie verkünden immer wieder das Ende des Kapitalismus.</p>
<p>Aber es gibt auch lobende Worte und Befürworter. Eigentlich müsste es jedem klar sein: Ohne Kapitalismus hätten wir heute nicht den Lebensstandard, den wir haben! Ziel ist es, ganz egoistisch, Gewinn zu erzielen. Produkte möglichst preisgünstig herstellen und dann gewinnbringend verkaufen. Diese egoistischen Motive in ihrer Gesamtheit bringen der Gesellschaft viele Vorteile.  </p>
<p>Einen sehr guten Beitrag hat Michael Miersch in der <a href="http://www.welt.de" target="_blank">Welt</a> veröffentlicht. Er versteht den Kapitalismus und die Krisen folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Es ist die Wirtschaftsweise, die sich ergibt, wenn man die Menschen einfach machen lässt. Krisen gehören zum Kapitalismus wie das Bauchweh zum Festschmaus. </p></blockquote>
<p>Zehn Argumente hat er für den Kapitalismus gesammelt und eines dagegen. Sein Kommentar &#8220;<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4017664/Warum-der-Kapitalismus-beibehalten-werden-muss.html" target="_blank">Warum der Kapitalismus beibehalten werden muss</a>&#8220; erörtert in diesen zehn Punkten die Vorteile des Kapitalismus:</p>
<blockquote>
<ol>
<li><strong>Kapitalismus ist eine Wohlstandsmaschine</strong></li>
<li><strong>Kapitalismus schafft Arbeitsplätze</strong></li>
<li><strong>Kapitalismus ist gesund</strong></li>
<li><strong>Kapitalismus tut viel für Bildung</strong></li>
<li><strong>Kapitalismus fördert den Fortschritt</strong></li>
<li><strong>Im Kapitalismus gedeiht die Gleichberechtigung</strong></li>
<li><strong>Kapitalismus ist der beste Verbündete der Freiheit</strong></li>
<li><strong>Kapitalismus braucht Frieden</strong></li>
<li><strong>Kapitalismus fördert Umweltschutz</strong></li>
<li><strong>Im Kapitalismus florieren die Künste</strong></li>
</ol>
</blockquote>
<p>Und als Argument gegen den Kapitalismus führt Miersch auf:</p>
<blockquote><p><strong>Kapitalismus macht unglücklich</strong></p></blockquote>
<p>Ein Kommentar zum Kapitalismus der mir aus der Seele spricht und auf den ich lange gewartet habe. Der Artikel bringt es auf den Punkt und deshalb möchte ich euch diesen sehr ans Herz legen!</p>
<p><small><a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Kapitalismus ist gut!" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="iChaz" href="http://www.flickr.com/photos/13600186@N06/2630539049/" target="_blank">iChaz</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2009/07/kapitalismus-ist-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer brauch noch Geld? Bitte melden!</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/06/wer-brauch-noch-geld-bitte-melden/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2009/06/wer-brauch-noch-geld-bitte-melden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 17:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[LeadArticle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arcandor]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilzulieferer]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Werner Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufhof]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Müntefering]]></category>
		<category><![CDATA[opel]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
		<category><![CDATA[steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerzahler]]></category>
		<category><![CDATA[VW]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftsminister]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=1600</guid>
		<description><![CDATA[Ein Damm ist gebrochen! Nein es droht keine Sturmflut, die Deiche sind sicher. In der Wirtschaftspolitik ist ein Damm gebrochen - die Ordnungspolitik wurde zu Grabe getragen.

Opel wird mit einer Bürgschaft für einen Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro gerettet und kann deshalb vom österreichisch-kanadischen Automobilzulieferer Magna übernommen werden. Die Arbeitsplätze sind also gerettet: JUHU! Damit kostet jeder der 25.000 Arbeitsplätze den Steuerzahler 300.000 Euro.

Wie geht es jetzt weiter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="karstadt tauben" href="http://www.flickr.com/photos/80384851@N00/3323630328/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3556/3323630328_d435ccbf7d_m.jpg" border="0" alt="3323630328 d435ccbf7d m "  title="Wer brauch noch Geld? Bitte melden!" /></a>Ein Damm ist gebrochen! Nein es droht keine Sturmflut, die Deiche sind sicher. In der Wirtschaftspolitik ist ein Damm gebrochen &#8211; die Ordnungspolitik wurde zu Grabe getragen.</p>
<p>Opel wird mit einer Bürgschaft für einen <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Durchbruch-Kanzleramt-Magna-Opel/702273.html" target="_blank">Überbrückungskredit in Höhe von 1,5 Milliarden Euro</a> gerettet und kann deshalb vom österreichisch-kanadischen Automobilzulieferer Magna übernommen werden. Die Arbeitsplätze sind also gerettet: JUHU! Damit kostet jeder der 25.000 Arbeitsplätze den Steuerzahler 300.000 Euro.</p>
<p>Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts hatte sich klar <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EF1C357F729664BA4826A9F02ACD1849D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">für eine Insolvenz</a> ausgesprochen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Opel will sich auf Kosten der Allgemeinheit vom Staat retten lassen. Doch den Staat geht das nichts an.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und er erklärt weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Zur Rettung der Banken durch den Staat gab es keine Alternative. Die Geldversorgung ist eine hoheitliche Aufgabe des Staates, bei der die privaten Banken eine wichtige, unverzichtbare Hilfsfunktion ausüben. Mit den Autoherstellern hat der Staat nichts zu schaffen.&#8221; </p></blockquote>
<p>Und genau das ist der Punkt: Mit unseren Steuern soll die Rettung eines privatwirtschaftlichen Unternehmens finanziert werden. Befremdlich ist dabei, dass Opel nun nicht zu den erfolgreichsten Automobilherstellern in Deutschland und Europa zählt. Das Unternehmen schwankte immer zwischen Erfolg und Pleite. Mal zahlte man Überschüsse an die <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Automobilhersteller-General-Motors-Insolvenz-Sanierung/702343.html" target="_blank">GM Zentrale</a>, mal erhielt man Milliarden aus Detroit. Doch die Koalitionäre sind froh &#8211; bis auf einen.</p>
<p>Wirtschaftsminister Guttenberg hatte für eine <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Durchbruch-Kanzleramt-Magna-Opel/702172.html" target="_blank">geordnete Insolvenz plädiert</a>. Sicherlich hat er eine Planinsolvenz gemeint. Diese hätte die Chance eröffnet, dass Unternehmen zu sanieren &#8211; ohne Steuergelder. Am Ende entscheidet der Konsument, welches Auto er kauft. Wenn der Konsument sich auch in Zukunft eher selten für einen Opel entscheidet, pumpt man dann noch mehr Geld in das System?</p>
<p>Kann sich noch jemand an das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Borgward" target="_blank">Unternehmen Borgward</a> erinnern? Das gibt es schon länger nicht mehr &#8211; keiner stört sich dran.</p>
<h2>Und noch mehr wollen Geld vom Staat</h2>
<p>Doch nun meldet sich noch ein anderes Unternehmen: Arcandor krebst seit langem an der Grenze zur Insolvenz herum. Die Karstadt-Kaufhäuser sind nur bedingt profitabel. <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/arcandor-guttenberg-warnt-vor-fehlern-wie-bei-opel_aid_404238.html" target="_blank">Und hier stehen ca. 56.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel</a>. Werden wir auch hier Steuergelder in ein veraltetes Geschäftsmodell stecken? </p>
<p>Für die SPD und ihren Vorsitzenden Franz Müntefering scheint hier die <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/buergschaft-muentefering-fordert-staatshilfe-fuer-arcandor_aid_403921.html" target="_blank">Frage schon beantwortet,</a> noch bevor es konkrete Verhandlungen gab:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir müssen da helfen. Die Bürgschaft, um die es da geht, scheint mir notwendig und zukunftsträchtig. Es geht bei Arcandor um viele tausend Arbeitsplätze im wichtigen Dienstleistungssektor – überwiegend von Frauen&#8221;</p></blockquote>
<p>Und auch der Kanzlerkandidat Frank Steinmeier will <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/arcandor-rettung-steinmeier-sieht-staat-in-der-pflicht_aid_404073.html" target="_blank">Punkt bei den Wählern sammeln</a> und das geht am besten mit vollmundigen Versprechen.</p>
<p>Steht es denn wirklich so schlecht um Arcandor? Bei weitem nicht &#8211; Geld ist sicherlich genug vorhanden. Ist der Konzern doch im Besitz des Touristikkonzerns Thomas Cook und hat im Hintergrund die Quelle-Erbin Schickedanz (geschätztes Vermögen 3,9 Milliarden $). Nun könnte Arcandor, wenn der Konzern an seine Kaufhauskette glaubt einen Teil der Thomas Cook Beteiligung verkaufen. Oder die Großaktionärin Schickedanz könnte das Eigenkapital aufstocken.</p>
<p>Es mutet schon komisch an, wenn Geld vorhanden ist, aber niemand das Geld in die Hand nehmen will.  Hans Michelbach, Vorsitzender der CSU-Mittelstand-Union findet dafür klare Worte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Konzern verfügt über sehr vermögende Großaktionäre und sehr werthaltige Aktiva. Die Eigentümer können Arcandor also selbst helfen&#8221;</p></blockquote>
<p>Ob er sich mit dieser Argumentation durchsetzen kann? Ich bezweifle es &#8211; denn es ist Wahlkampf. Die Bundesregierung hatte die Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers (PwC) beauftragt <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/arcandor-karstadt-wirtschaftspruefer-lehnen-staatshilfe-ab_aid_403868.html" target="_blank">Arcandor unter die Lupe zu nehmen</a>. Das Ergebnis ist nicht grade überraschend: Die Bürgschaftsübernahme sei mit erheblichen Risiken behaftet.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist die Wettbewerbsverzerrung. Metro betreit mit Kaufhof einen direkten Konkurrenten zu Karstadt. Ähnlich ist es ja auch bei Opel. Mercedes, VW, BMW bekommen kein Geld vom Staat. Metro auch nicht.</p>
<p>Aber noch etwas ist hierbei interessant. Sowohl Kaufhof, als auch Karstadt haben massive Probleme mit der profitabilität ihrer Kaufhäuser. Und erinnern wir uns: früher haben die Kaufhäuser kleine Fachgeschäfte, kleine Familienunternehmen verdrängt. Dort gab es spezialisierte Fachhändler, die umfassend beraten konnten. Die gibt es immer seltener. Ist eventuell das Geschäftsmodell der großen Konsumtempel am Ende? Schließlich wird der Arcandor Konzern seit Jahren immer und immer wieder saniert. </p>
<p>Joseph Schumpeter würde es mit &#8220;<strong>Schöpferischer Zerstörung</strong>&#8221; beschreiben. Das eine Geschäftsmodell geht nieder, dafür blüht ein neues auf. Warum nicht? Das ist der Lauf der Dinge. Das bedeutet freie Marktwirtschaft: Leistung wird belohnt. Wer gute Ideen hat und den Nachfrager im Blick behält wird dafür belohnt werden. Wer dies nicht tut oder wessen Geschäftsmodell veraltet ist geht Pleite. </p>
<p>Doch in Zeiten des Wahlkampfes will sich keiner lumpen lassen und alle versprechen Milliarden. Arbeitsplätze retten ist hoch im Kurs in Wahlkampfzeiten. Doch für wie lange werden die Arbeitsplätze gerettet? Man weiß es nicht. </p>
<p><strong>Also wer will auch ein paar Milliarden aus dem scheinbar gut gefüllten Staatssäckl? Bitte melden!</strong></p>
<p><a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Wer brauch noch Geld? Bitte melden!" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="loop_oh" href="http://www.flickr.com/photos/80384851@N00/3323630328/" target="_blank">loop_oh</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2009/06/wer-brauch-noch-geld-bitte-melden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Düstere Zeiten erwartet</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/03/dustere-zeiten-erwartet/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2009/03/dustere-zeiten-erwartet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 10:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[LeadArticle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bert rürup]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[christoph schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturpaket]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[opel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sachverständigenrat]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsweise]]></category>
		<category><![CDATA[wolfgang franz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=1300</guid>
		<description><![CDATA[Der Sachverständigenrat gibt keinen guten Ausblick auf das Jahr 2009. Die Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz und Christoph Schmidt erwarten mehr Arbeitslose und weniger Wirtschaftswachstum für dieses Jahr.

"Die optimistischsten Prognosen gehen von einer Schrumpfung der Wirtschaft um etwas über zwei Prozent aus",

zeichnet Wolfgang Franz,  Experte vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), ein düsteres Bild. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Financial crisis / Finanzkrise" href="http://www.flickr.com/photos/29487767@N02/3288942594/" target="_blank"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3168/3288942594_c2c4c6c697_m.jpg" border="0" alt="3288942594 c2c4c6c697 m "  title="Düstere Zeiten erwartet" /></a>Der Sachverständigenrat gibt<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,611449,00.html" target="_blank"> keinen guten Ausblick </a>auf das Jahr 2009. Die <strong>Wirtschaftsweisen</strong> <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1963874_0_2147_wirtschaftweise-wolfgang-franz-neuer-vorsitzender.html" target="_blank">Wolfgang Franz </a>und Christoph Schmidt erwarten <strong>mehr Arbeitslose und weniger Wirtschaftswachstum</strong> für dieses Jahr.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die optimistischsten Prognosen gehen von einer Schrumpfung der Wirtschaft um etwas über zwei Prozent aus&#8221;,</p></blockquote>
<p>zeichnet <strong>Wolfgang Franz</strong>,  Experte vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), ein düsteres Bild. Der neue Vorsitzende der Wirtschaftsweisen will in Zukunft stärker darauf hinwirken, dass die Vorschläge des Rates mehr in der Politik beachtet werden. </p>
<p><strong>Franz rät auch von staatlichen Hilfen bei Opel ab</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe volles Verständnis für die Nöte der Beschäftigten, aber wenn wir die weltweiten Überkapazitäten im Automobilbereich ansehen, dann wird man an schmerzlichen Einschnitten nicht vorbeikommen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Ökonom <strong>Christoph Schmidt</strong> löst Bert Rürup als Wirtschaftsweisen ab. Er erwartet ab Sommer<a href="http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/konjunktur-bittere-prognose-des-neuen-weisen_aid_377267.html" target="_blank"> stark steigende Arbeitslosenzahlen</a>. Schmidt ist Konjunkturexperte des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI Essen).</p>
<blockquote><p>&#8220;Noch fängt die Kurzarbeit Entlassungen ab. Aber spätestens ab Sommer ist mit einem spürbaren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Erst wird erst 2010 wieder anziehen, <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/03/05/neuer-wirtschafts-weiser-christoph-schmidt/exklusiv-interview-tiefpunkt-der-krise-noch-nicht-erreicht.html" target="_blank">erwartet der Ökonom</a>. Nach seiner Einschätzung wird die Arbeitslosenzahl 2009 um 600.000 und auch 2010 weiter steigen. Spielraum für <strong>weitere Konjunkturspritzen</strong> sieht Schmidt nicht:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mit den Konjunkturpaketen hat die Regierung ihren Spielraum weitestgehend ausgeschöpft. Sie sollte sich daher vor weiteren Ausgaben hüten&#8221;</p></blockquote>
<p>Haushaltsexperte Otto Fricke von der FDP rechnet mit einem Haushaltsdefizit von 5 bis 8 Milliarden Euro. Er Begründet dies mit dem Konjunktureinbruch, der in den Berechnung bisher nicht berücksichtigt wird. Insgesamt könne so die <strong>Neuverschuldung</strong> 2009 auf ca 58 Milliarden Euro steigen.</p>
<p><small><a title="Attribution-NonCommercial-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Düstere Zeiten erwartet" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="alles-schlumpf" href="http://www.flickr.com/photos/29487767@N02/3288942594/" target="_blank">alles-schlumpf</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2009/03/dustere-zeiten-erwartet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Finanzkrise visualisiert&#8230;</title>
		<link>http://www.simon-zeimke.de/2009/02/finanzkrise-visualisiert/</link>
		<comments>http://www.simon-zeimke.de/2009/02/finanzkrise-visualisiert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 20:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Zeimke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simon-zeimke.de/?p=1260</guid>
		<description><![CDATA[Jeder spricht drüber, aber kaum einer weiß wie es dazu gekommen ist: Finanzkrise! Professoren die man fragt verheddern sich schnell in Fachchinsesisch. Journalisten haben eben auch nur wenige Zeilen zur Verfügung und berichten auch schnell über das Tagesgeschehen...

Aber ein Bild, bzw. Video sagt mehr als 1000 Worte. Deshalb hier eine gelungene Visualisierung der Finanzkrise:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder spricht drüber, aber kaum einer weiß wie es dazu gekommen ist: <strong>Finanzkrise! </strong>Professoren die man fragt verheddern sich schnell in Fachchinsesisch. Journalisten haben eben auch nur wenige Zeilen zur Verfügung und berichten auch schnell über das Tagesgeschehen&#8230;</p>
<p>Aber ein Bild, bzw. Video sagt mehr als 1000 Worte. Deshalb hier eine gelungene Visualisierung der Finanzkrise:</p>
<p><a href="http://www.simon-zeimke.de/2009/02/finanzkrise-visualisiert/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p> </p>
<p>Das tolle Video &#8220;<a href="http://vimeo.com/3261363">The Crisis of Credit Visualized</a>&#8220; wurde von <a href="http://vimeo.com/jonathanjarvis">Jonathan Jarvis</a> gemacht und auf <a href="http://vimeo.com/">Vimeo</a> hochgeladen. Aber auch hier ist es zu sehen: <a href="http://crisisofcredit.com/ " target="_blank">CrisisofCredit</a></p>
<p><a href="http://www.robertbasic.de/2009/02/finanzkrise-visualisiert/" target="_blank">[via]</a></p>
<p><a title="Attribution-NonCommercial-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.simon-zeimke.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" border="0" alt="cc " width="16" height="16" align="absmiddle" title="Finanzkrise visualisiert..." /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="alles-schlumpf" href="http://www.flickr.com/photos/29487767@N02/3034659459/" target="_blank">alles-schlumpf</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simon-zeimke.de/2009/02/finanzkrise-visualisiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

