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Website zur Kommunalwahl 2011 in Brake

27 Aug

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Solltet ihr euch gewundert haben, warum hier so wenig zur Kommunalwahl in Brake und der Wesermarsch geschrieben steht, das hat einen Grund: In den letzten Jahren ist dieser Blog immer mehr zu einem privaten Blog geworden. Eine Mischung aus Kurzfilmen, lustigem, privatem und politischem.

Zur Kommunalwahl 2011 kandidiere ich für den Stadtrat Brake und Kreistag Wesermarsch. Extra dafür habe ich auf zeimke.de meine Seite zur Kommunalwahl 2011 aufgebaut. Einfach um die Themen sauber zu trennen. Alle Infos zu meinem Kommunalwahlkampf findet ihr also auf Zeimke.de

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Verdi ohne Augenmaß

24 Sep

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250verdi Farbe mitSchriftzug Die Unternehmer lassen mal wieder jedes Augenmaß vermissen. So so. Sagt zumindest der hiesige Gewerkschaftsfunktionär und SPD-Ratsherr Ingo Logemann. Hintergrund sind die angekündigten Entlassungen bei J. Müller Breakbulk Terminal. Augenmaß also – das hat Ver.di auch so manches mal vermissen lassen.

Nun kritisiert Ingo Logemann, dass im Braker Hafen Mitarbeiter entlassen werden. Für den Einzelnen ein großes Schicksal – keine Frage. Doch geht es hier um die Sicherung der anderen Arbeitsplätze und des Unternehmens. Ökonomen Land auf, Land ab – nein, sogar weltweit – sind sich sicher, dass wir die Talsohle grade einmal erreicht haben.  Wie lange das Tal dauert weiß keiner. Doch eines ist klar: Unsere konjunkturelle Entwicklung läuft der amerikanischen mit ein bis 1,5 Jahren Verzögerung hinterher. Wo die USA Ende 2008 waren, stehen wir heute. Die Zeiten werden besser, keine Frage. Doch erst einmal müssen wir mit der Krise leben. Und da heißt es: Arbeitsplätze und Unternehmen sichern.

Die Geschäftsführung von J. Müller Breakbulk Terminal handelt bedacht. Herr Logemann glaubt doch nicht wirklich, dass hier einfach so ins blaue geraten wird was die zukünftige Entwicklung betrifft. Oder will Herr Logemann neue Aufträge ranholen? Ich glaube nicht!

“Die soziale Verpflichtung von Arbeitgebern gilt nicht mehr” sagt der Herr Logemann.

Wenn Unternehmer soziale Verpflichtung ernst nehmen, dann sind es mittelständische, familiengeführte Betriebe wie die J. Müller Gruppe. Aber der Gewerkschaftsfunktionär erkennt das nicht an. In guter alter sozialistischer Denke: Der Unternehmer ist Böse. Jan Müller hat einen Sozialplan angekündigt. Die Mitarbeiter werden also nicht im Regen stehen gelassen. Müller steht zum Standort Brake und das auch in Zukunft. Und in besseren Zeiten werden auch wieder Mitarbeiter eingestellt. Angebot und Nachfrage. So funktioniert Marktwirtschaft.

In guten Zeiten wurden von Gewerkschaftsbossen wie Logemann Lohnforderungen noch und nöcher gestellt. Egal welche Branche, egal welcher Betrieb. Die Gewerkschaftsfunktionäre konnten den Hals nicht voll genug kriegen. Und in konjunkturell schlechten Zeiten? Kein Wort von Lohnsenkungen, damit Betriebe weiter wirtschaftlich arbeiten können und überlebensfähig im internationalen Wettbewerb bleiben. Schauen wir doch nur mal auf Opel, mit Staatsgeld vorübergehend gerettet. 3500 – 5000 Stellen sollen abgebaut werden. Aber hat einer der Betriebsräte mal gesagt: “Wir verzichten vorübergehend auf X% Lohn, damit unsere Kollegen ihre Jobs behalten!” Mitnichten! Da ist sich jeder selbst der Nächste. Und die viel beschworene Solidarität ein Fremdwort.

Gewerkschaften sind sehr einfach gestrickt: Am Gewinn sollen die Mitarbeiter beteiligt werden – den Verlust sollen die Unternehmer bitte selbst tragen.

Herr Logemann, bitte nehmen sie die Fakten ernst und hören auf mit ihrem Populismus.

BrakeBlog.de: Entlassungen im Braker Hafen

23 Sep

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Ein Artikel von BrakeBlog.de:niedersachsenkai 300x225

Natürlich wird auch Brake nicht von  der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise verschont. Schon gar nicht der Hafen, der auf Exporte und damit die ausländische Nachfrage angewiesen ist. Die Auswirkungen der Krise zeigen sich insbesondere im Holzumschlag mit Nordamerika, der seit 2008 auf 20%  gesunken ist. Aber auch  der Zellstoffumschlag ist um 25% gesunken, der Eisen- und Stahlbereich sogar um 45%.

Deshalb ist die Nachricht der Firma J. Müller Breakbulk Terminal, dass nun wahrscheinlich 55 Mitarbeiter entlassen werden,  nicht verwunderlich. Derzeit sind in dem Unternehmen 165 Mitarbeiter und 15 Auszubildende beschäftigt. Mit dem Betriebsrat soll jetzt über ein Sozialplan verhandelt werden, der Vorschlag der Geschäftsführung wird den Mitarbeitern am Montag (28.09.2009) erläutert. Der Sozialplan umfasst Entlassungen, Einschnitte bei Tarifen und Gehältern und das Einfrieren der betrieblichen Altersversorgung.

“Unser Ziel ist es, mit dem Betriebsrat in den Verhandlungen über einen Interessensausgleich und Sozialplan zu einer tragfähigen Lösung für die nächsten drei bis vier Jahre zu kommen”, betont Jan Müller, Geschäftsführer der J. Müller Breakbulk.

Schon seit sieben Monaten gibt es bei J. Müller Breakbulk Kurzarbeit. Dies sei auf Dauer jedoch zu teuer, da nur der reine Schichtlohn ersetzt würde. Sonderleistungen können dadurch nicht abgefedert werden. Das Kerngeschäft ist seit sieben Monaten unterbeschäftigt, mit insgesamt 7186 Schichten oder auch 57 Mitarbeitern.

Auch für 2010 sieht die Prognose nicht rosig aus. Die Firma geht davon aus, dass der Umsatz nicht gesteigert werden kann und sich auf dem Level von 2009 bewegen wird. Zusätzlich negativ beeinflusst wird das Geschäft durch einen verschärften Wettbewerb und dem daraus resultierenden Ratenverfall bei Umschlagsentgelten. Die Konkurrenz hat günstigere Tarifstrukturen.

“Wir wollen keine Bremer Verhältnisse, wir hoffen auf die Bereitschaft der Gewerkschaft Verdi zu Verhandlungen über Struktur- und Tarifanpassungen,” erklärt Jürgen Huntgeburth, ebenso Geschäftsführer bei J. Müller Breakbulk Terminal.

Die J. Müller Unternehmensgruppe beschäftigt insgesamt 400 Mitarbeiter und möchte auch in Zukunft in den Standort Brake investieren. Durchschnittlich 7,5 Millionen Euro pro Jahr habe die Unternehmensgruppe in den letzten 15 Jahren am Standort investiert.

“Wir stehen zu den Arbeitsplätzen,” so Jan Müller.

Das ist ein Bekenntnis zum  Standort und grade auch in der Krise ein wichtiges  Signal. Ein Licht am Ende des Tunnels oder eher der Krise.

Wesermarsch profitiert vom Konjunkturpaket II

28 Aug

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grundschule Die Wesermarsch profitiert weiterhin vom Konjunkturpaket II der Bundesregierung und der zusätzlichen Mittel der Landesregierung Niedersachsen. Insbesondere werden Mittel für die energetische Sanierung zu Verfügung gestellt. Zusätzliche Mittel erhalten die Grundschulen in Jade, Berne, Brake und Butjadingen.

Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler in Hannover erfahren hat, erhält die Gemeinde Jade 22.500 Euro für energetische Sanierungsarbeiten an der Grundschule Schweiburg – hier sollen die Außenwandhohlschicht gedämmt und neue Fenster eingebaut werden. Außerdem stehen 5.800 Euro für neue Spielgeräte auf dem Pausenhof zur Verfügung, die sich die Grundschule Schweiburg allerdings mit der Grundschule in Mentzhausen teilen muss. Die Gesamtinvestitionen liegen sogar noch höher, da die Gemeinde die Fördersummen mit 2.500 bzw. 700 Euro gegenfinanzieren muss.

In Berne erhält die Gemeinde 20.900 Euro, um in der Comenius-Grundschule einen Sonnenschutz für die Klassenzimmer einzubauen. Inklusive der 2.400 Euro Gegenfinanzierung werden 23.300 Euro investiert. Weitere 10.800 Euro (plus 1.200 Euro Gegenfinanzierung) stehen für die Erneuerung der Heizungssteuerung in der Grundschule Ganspe zur Verfügung. Außerdem erhält die Gemeinde 10.700 Euro, um in den beiden Grundschulen die Medienausstattung zu verbessern. Aus eigenen Mitteln muss sie weitere 1.200 Euro beisteuern.

Bessere Medienausstattung

Geld für eine bessere Medienausstattung erhalten außerdem die Gemeinde Butjadingen (9.500 Euro für zwei Grundschulen, plus 1.100 Euro Gegenfinanzierung), die Stadt Brake (20.800 Euro für fünf Grundschulen, plus 2.510 Euro Gegenfinanzierung) sowie der Schulverein Jade-Gymnasium (31.400 Euro, plus 4.200 Euro Gegenfinanzierung).

Bürgermeisterwahl Berne: Wird es doch noch spannend?

23 Aug

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bittner gr 206x300 Zuerst schien es so, als würde die Bürgermeisterwahl in Berne recht langweilig werden. Ein Kandidat, der von SPD, CDU und Grünen unterstützt wird. Ein Kandidat von den Linken, der genauso chancenlos erscheint, wie der freie Kandidat. Doch man hatte es schon geahnt, man munkelte es wäre was im Busch. Und so ist es auch. Bernd Bremermann, der abgewählte Bürgermeister gründete zuerst das Bürgerforum Berne. Und jetzt hat er auch noch einen Bürgermeisterkandidaten.

Bernd Bremermann genießt in der Berner Bevölkerung, trotz seiner Verfehlungen in der Amtsführung, immernoch ein recht hohes Ansehen. Und genau dies macht die Wahl plötzlich doch spannend. Bremermann ist ein erfahrener Wahlkämpfer und kennt die Berner und ihre Bedürfnisse.

Die Parteien im Gemeinderat waren sich nach Bremermanns Abwahl schnell einig: sie wollten einen parteilosen Kandidaten. Was jedoch dann kam, ist alles andere als parteilos. Es kam Franz Bittner. 38 Jahre war er SPD-Mitglied, sogar schon einmal Bürgermeisterkandidat der SPD in Brake – dort verlor er mit Pauken und Trompeten gegen die partei- und farblose Uta Maron. Und urplötzlich, kurz bevor er nominiert wurde von den drei Parteien, tritt dieser Parteisoldat aus seiner SPD aus. Ohne Gründe zu nennen! Die hätte es zuhauf gegeben. Die Bundespolitik, Hartz IV oder oder oder. Aber nein, der Austritt erfolgte ohne großartige Begründung.

Und da hatten die Parteien ihren “parteilosen” Bürgermeisterkandidaten. Verwaltungserfahren ist er ja – schließlich leitet er schon jetzt die Amtsgeschäfte im Berner Rathaus. Im Auftrag von Michael Höbrink, dem Landrat und SPD-Mitglied. Aber die CDU und die GRÜNEN in Berne haben sich dieses Kuckuks-Ei bereitwillig ins Nest legen lassen. Vielleicht glaubt man auch, die Berner riechen die Lunte nicht. Man versucht Franz Bittner als parteilos zu verkaufen. Rein formal ist er das ja auch. Aber wie parteilos kann jemand sein, der kurz vor seiner Nominierung ohne Begründung, nach 38 Jahren aus der SPD austritt? Von parteilos kann doch keine Rede sein.

Doch sowohl SPD, als auch CDU und GRÜNE glaubten an ein sicheres Ding in Berne. Und jetzt kommt Bremermann – mit voller Wucht zieht er einen wirklich parteilosen Kandidaten aus dem Hut.Und der ist auch noch Verwaltungserfahren.

Schon bei der Gründung des “Bürgerforum Berne” verkündete Bremermann

„Wir suchen noch nach einem geeigneten Kandidaten. Wir würden uns freuen, wenn sich jemand melden würde“

Gefunden hat man diesen Kandidaten in Person von Ralf Schulze aus Elsfleth. Aufgewachsen ist der 48jährige in Berne, hat dort Fußball gespielt und arbeitet derzeit bei einer Landesbehörde. Seine Themen sind die Jugendarbeit in Berne, Kindergärten und die Gestaltung der Langen Straße.

“Da muss man auf die Immobilienbesitzer zugehen. Der jetzige Zustand ist nicht tragbar.”

erklärt Schulze. Kritik übt der neueste Kandidat um das Bürgermeisteramt in Berne an der Art und Weise, wie die Parteien ihren Kandidaten gesucht haben:

“Die Stelle war nur fünf Tage lang im Internet zu finden. Das kenne ich aus dem öffentlichen Dienst eigentlich anders. Sie war klar auf den Wunschkandidaten ausgerichtet.”

Bremermann ist wieder in Kampflaune. Das könnte das sichere Ding “Berner Rathaus” für die Parteien und Franz Bittner etwas unsicherer machen. Bezeichnend ist auch, dass man auf den Internetseiten der SPD und CDU Berne keinerlei Hinweise auf die Bürgermeisterwahl findet. Informationen für die Bürger scheinen nicht so wichtig zu sein.

Es bleibt spannend in Berne.

Feuerwehrhaus: 130 Gäste feiern Richtfest

22 Aug

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20090820 Richtfest1 300x225 Das neue Feuerwehrhaus in Hammelwarden nimmt Formen an. Schon jetzt ist die tolle Architektur des Entwurfs von Architekt Erwin Rode zu erkennen. Und wie es Tradition ist, wurde natürlich auch das Richtfest gebührend gefeiert. Am Donnerstag kamen 130 Gäste auf Einladung der Stadt Brake als Bauherrin auf die Baustelle.

Obwohl Bürgermeister Schiefke sich erst vor kurzem einen Achillessehnenabriss beim Handball zugezogen hat, ließ er es sich nicht nehmen zu diesem Fest zu kommen. Doch auf dem Richtbalken konnte er natürlich nicht platz nehmen. Er wurde vom Ortsbrandmeister Rainer Michels vertreten.

Schiefke dankte in seiner Rede allen am Bau beteiligten Firmen für ihre zügige Arbeit. Dank dieser sei der Bau voll im Zeitplan. Der großteil der Firmen kommt aus der Region. Der farbenfrohe Entwurf von Erwin Rohde werde erst bei der Fertigstellung in seiner vollen Pracht zu erkennen sein, erklärte Schiefke. Doch schon jetzt lasse sich die filigrane Architektur erkennen.

Zu Gast waren neben den Vertretern der Baufirmen auch die Nachbarn, die die Richtkrone gebunden und den Richtbalken geschmückt haben. Natürlich waren auch die Feuerwehrkameraden vor Ort. Sie freuen sich schon auf ihr neues Haus und ertragen daher ohne Murren das Container-Provisorium auf der anderen Straßenseite. Auch Vertreter des Stadtrates und der Verwaltung feierten mit der Feuerwehr das Richtfest.

Roland Schiefke überreichte als Geschenk der Stadt das Feuerwehr-Logo dem baldigen Hausherren. Dies soll gut sichtbar an der Fahrzeughalle angebracht werden. So kann jeder direkt sehen, wofür die Feuerwehr steht: retten, löschen, bergen, schützen.

Matthias Wenholt vom Bauamt bestätigte nochmal, dass der Kostenplan eingehalten wird und die Einweihung womöglich schon im Jahreswechsel gefeiert werden kann.

(C) Bilder: Horst Hass, Simon Zeimke

Bilder vom Richtfest

Feuerwehrhaus nimmt Formen an

19 Aug

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feuerwehrhaus Am Dienstag besuchte die CDU/GRÜNEN-Ratsgruppe die Bausstelle des neuen Feuerwehrhauses in Hammelwarden. Matthias Wenholt, Stadt Brake, informierte die Ratsgruppe über den Baufortschritt und die weiteren Planungen.

Matthias Wenholt berichtete, dass derzeit alle Bauarbeiten im Zeitplan liegen und man mit dem Abriss der noch stehenden alten Fahrzeughalle zum Jahreswechsel rechne. Ebenso wie mit dem Zeitplan verhält es sich mit den Kosten, der Kostenrahmen von einer Million Euro wird wohl eingehalten werden können. Beruhigt zeigte sich die Gruppe darüber, dass nun doch eine Rundumfahrt geplant sei. Dies habe die Ratsfraktion von Anfang an befürwortet und in die Diskussion eingebracht, da es die Parkplatzsituation entspannt. “Vor allem freuen wir uns, dass hier nun ein funktionales Gerätehaus, dass den gesetzlichen und technischen Anforderungen entspricht, entsteht” erklärt Simon Zeimke, Feuerwehrausschussvorsitzender, und fügt hinzu “wäre es nach den anderen Fraktionen gegangen, müssten die Fahrzeuge hier bald draußen stehen.” Nur durch die Beharrlichkeit der CDU/GRÜNEN-Gruppe konnte sich der von der Feuerwehr favorisierte Entwurf schlussendlich durchsetzen.

Bei der Gelegenheit besichtige die Stadtratsfraktions auch die Bauarbeiten an der Grundschule Hammelwarden. Hier wird auf Antrag der CDU/GRÜNEN-Gruppe eine neue Toilettenanlage errichtet. Insgesamt werden für die Toilettenanlagen mit Funktionsräumen circa 100.000 Euro investiert. Auch die von der Gruppe beantragte Sanierung des fast 100 Jahre alten Gebäudes hat bereits begonnen. Die Bauarbeiten werden mit dem Schulbetrieb koordiniert, versicherte Wenholt. “Ich freue mich, dass wir zum 100jährige Jubiläum der Grundschule hier ein komplett saniertes Schulgebäude haben werden,” erklärt Bärbel Bargmann.

Ein weiterer Besuch fand auf der anderen Straßenseite statt. Dort schaute die Gruppe bei den Bauarbeiten für das Beachvolleyballfeld vorbei. Hier hätten bereits die Zäune geliefert werden müssen. Das Feld sollte zum Jubiläumswochenende des Hammelwarder Turnvereins bereits bespielbar sein. “Wir werden da mal nachhaken,” erklärte Hans-Dieter Beck und bat die Stadtverwaltung bei dem Lieferanten Druck zu machen. “Da muss noch was möglich sein.”

Insgesamt ist die CDU/GRÜNEN-Gruppe mit den Fortschritten bei der Hammelwarder Feuerwehr und Grundschule, sowie auf dem Sportplatz zufrieden. “Dieses Ensemble aus Grundschule, Feuerwehr und Sportplatz wird eine Perle Hammelwardens werden” schließt Zeimke die Besichtigung ab.

Bildergalerie

3 Tage KiHaWaSchüFe

18 Jul

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wappen2 Heute geht es los! In Hammelwarden wird Schützenfest gefeiert. Alle Schützen und Hammelwarder haben ein Jahr auf dieses Wochenende gewartet. Am Freitag haben die Fahnensetzer schon die Straßen mit Fahnen geschmückt. Viele Häuser in Hammelwarden haben sicch auch mit Fahnen herausgeputzt. Und der Hammelwarder Schützenverein hat seit Monaten wieder an einem tollen Programm gefeilt.

Am Samstag geht es wie immer um 15:30 los mit dem Festumzug. Startpunkt ist das Sieltief Käseburg, von dort aus geht es zur Schützenkönigin. Um 18 Uhr findet im Zelt der traditionelle Gottesdienst statt und ab 20 Uhr beginnt dann der Große Festball im Zelt mit der “Late Night Show-Band”. Rund um das Zelt ist wie immer viel trubel. Die verschiedenen Bäcker, Eisbuden und natürlich auch Diddis Wurstbude laden zum schlemmen ein. Action gibt es an der Pfeilwurfbude, der Schießbude und dem Autoscooter.

Am Sonntag startet um 13 Uhr der Festumzug zum Einholen der Majestäten am “Landhaus Hammelwarden“.Die auswärtigen Vereine werden um 14 Uhr bei der Fleischerei Eggen erwartet und ab 14:30 beginnt der große Sternmarsch durch Hammelwarden mit anschließendem Aufmarsch auf dem Sportplatz. Danach startet um 16 Uhr der Bunte Nachmittag.

Und auch für Montag steht mit dem Kinderfest (14 Uhr), dem Seniorennachmittag (16 Uhr) und dem großen Abschlussball im Festzelt um 20 Uhr viel auf dem Programm. Höhepunkt ist die Kaiserproklamation um 21 Uhr im Festzelt.

Es werden sicher wieder 3 tolle Tage.

Offener Brief zur Besetzung des Kernkraftwerks Unterweser

27 Jun

Offener Brief zur Besetzung des Kernkraftwerks Unterweser

090622 akw kuppel totenkopf 300x200 Am Montag ging die Nachricht bundesweit durch die Presse. Greenpeace Aktivisten haben sich widerrechtlich Zutritt zum Gelände des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) verschafft und die Reaktorkuppel besetzt

Die Gegner des KKU nehmen diese Besetzung zum Anlass, die sofortige Stilllegung der Anlage zu fordern. Nach ihrer Ansicht sind große Sicherheitslücken vorhanden. Man solle nicht bis zum geplanten Ausstieg 2011/2012 warten, sondern die Anlage sofort abschalten. Notfalls wolle man die Abschaltung der Anlage juristisch durchsetzen, erklärten die KKU-Gegner derBürgerinitiative “Aktion Z” und dem AK Wesermarsch der Antiatombewegung am Mittwoch auf einem Informationsabend in Stadland.

„Wenn wir das alles ernst nehmen, dann müssen wir jetzt den Antrag stellen, dem KKU die Betriebserlaubnis zu entziehen“, erklärte Olaf Dinne aus Bremen

Hans-Otto Meyer-Ott der Sprecher des AK Wesermarsch schlug versöhnlichere Töne an. Zu erst müsse man die juristischen Mittel und die Kosten einer Klage prüfen. Er schlug vor, zuerst Gespräche mit den Verantwortlichen zu führen und auf Sicherheitsrisiken hinzuweisen.

Zuvor hatte sich Björn Thümler (CDU), MdL, bereits von E.on über die sicherheitstechnischen Anlagen und Sicherheitspläne informieren lassen. Laut Thümler ging es bei dem Gespräch, 

„unter anderem um den technischen Aufbau des Kraftwerks”

Nach dem Gespräch erklärt er weiterhin

„Die Kuppel eignet sich natürlich hervorragend für spektakuläre Aktionen; die eigentlichen sicherheitsrelevanten Teile der Anlage befinden sich jedoch im Inneren des Gebäudes. Daher ist das Sicherheitskonzept vor allem darauf ausgerichtet, dass sich hierzu niemand unerlaubten Zutritt verschaffen kann.”

Der unerlaubte Zutritt zum inneren des Reaktors war jedoch nicht das Ziel der Greenpeace-Aktivisten. Daher haben die Wachleute besonnen und  richtig reagiert, indem sie die Polizei alarmierten. Bis zum Eintreffen der Beamten, war die Lage unter der Kontrolle der Wachleute. Thümler warnt davor, vorschnelle Urteile zu fällen und gibt zu bedenken, man

„sollte sich zunächst über die tatsächlichen Verhältnisse informieren”

Ina Korter, MdL von den Grünen stellte fest, dass die Landesregierung ihre Aufsichtspflicht vernachlässige und Griff Thümler für sein besonnenes Verhalten scharf an. Dies wies Thümler scharf zurück und erklärte zu den Vorhaltungen von Frau korter:

„Ich habe lediglich das getan, was ich auch Frau Korter empfehle: Ich habe mich direkt bei den Beteiligten über den Sachverhalt informiert. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, bevor man Urteile fällt und Forderungen aufstellt. Wer – wie Frau Korter – nicht mit E.ON sprechen will, aber trotzdem dazu seine Meinung verbreitet, der verbreitet vor allem Vorurteile und schürt damit bewusst Ängste in der Bevölkerung”

Auch Thümler erkennt, dass die Vorgänge rund um die Besetzung durch Greenpeace Fragen aufwerfen. Er forderte E.on als Kraftwerksbetreiber auf, die Bürger umfassend über die Sicherheit des Kraftwerks zu informieren. Dies hat E.on dazu bewogen, am  Montag kommender Woche einen “Offenen Brief” in den Zeitungen zu veröffentlichen. 

In dem offenen Brief, der mir vorliegt (Offener Brief E.on), heißt es unter anderem

“Die Greenpeace-Aktivisten haben sich gewaltsam Zutritt zum Gelände des Kernkraftwerks verschafft, Sachschäden verursacht, ihre eigene Sicherheit und die des Wachpersonals gefährdet.”

Weiterhin erklärt E.on, dass durch technische und bauliche Auslegung kerntechnischer Anlage sichergestellt sei, dass Unbefugte nicht in den so genannten inneren Sicherungsbereich vordringen können. Abschließend erklärt E.on zur Greenpeace-Aktion und zur Sicherheit der Anlage:

“Insofern kommen wir zu dem Ergebnis, dass der Objektsicherungsdienst der Anlage gemeinsam mit den Einsatzkräften die Aktion von Greenpeace wie im Objektsicherungskonzept vorgesehen – das im Übrigen für alle deutschen Anlagen gilt – richtig abgearbeitet hat. Es kann also keine Rede davon sein, dass die Sicherheit der Anlage leicht zu gefährden sei.”

cc  photo credit: Greenpeace

Norderweiterung Brake: Erstes Schiff legt an

23 Jun

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silo brake Eines der größten Investitionsprojekte in Brake ist fast vollendet. Der Hafen ist in den Norden gewachsen. Die Norderweiterung ist eines der wichtigsten Hafeninfrasturkturprojekte des Landes Niedersachsen und natürlich auch für Brake.

Am Montag konnte das erste Schiff am neuen Kai anlegen. Matthias Dornblüth, Leiter der Niederlassung von Niedersachsen Ports in Brake, erklärte hierzu:

«Der Hafen hatte seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Deshalb haben wir uns erweitert»

Seit zweieinhalb Jahren wird an der Norderweiterung gebaut. Insgesamt wurden 270m Kaianlage und 100.000qm Terminalfläche fertiggestellt, sowie Investitionen in die Suprastruktur. die Investitionen liegen bei 37,5 Millionen Euro. Die Erweiterung um einen weitere Großschiffsliegeplatz mit 450m Länge ist in Planung.

Am 10. August 2009 soll die Norderweiterung feierlich eröffnet werden. 300 Gäste werden zu diesem Termin geladen, darunter auch die Konzernleitung der Salzgitter AG. Ministerpäsident Wulff wird die Eröffnung vornehmen.