Ja, in der DDR war alles viel besser. Alle hatten Arbeit. Alle wurden vom Staat umsorgt. Es gab auch nicht so viele Autos. Wählen war auch viel einfacher – schließlich war die Auswahl nicht ganz so groß, wie beim kapitalistischen Nachbarn. Das Leben in der DDR war transparent – zumindest was das Privatleben anging. Da wusste der Staat schon einiges über seine Bürger. Und es gab Krippen und Kindergärten en masse. Toll.
Für Kinder war die DDR ja sowieso das Paradies auf Erden. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass ein Kind aus diesem Staat fliehen wollte. Muss also ganz angenehm gewesen sein. Ganz anders die Erwachsenen, die das sozialistische System nicht zu schätzen wussten und fliehen wollten. Und dann erst die Kinderlieder. “Wenn ich groß bin, gehe ich zur Volksarmee“.
Wunderschön, oder? Aber ein sozialistisches Regime muss eben aufpassen, dass niemand zu frei denken kann. Und wie bekommt man blinde Staatstreue am besten hin? Genau, man infiltriert schon früh den Geist der Kleinsten. Das ist halt die Kehrseite des Sozialismus. Wer A sagt, der muss ja auch B sagen. Ist doch klar.
Ich fahre einen Panzer, ratatata!
Aber gut, wer heute noch die DDR als den besseren deutschen Staat sieht wird auch dafür eine logische Erklärung haben und zu helfen ist demjenigen auch nicht mehr.
P.S. Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.
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