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Streetview, Facebook, Geodaten: alles Quatsch! Wir wissen wofür das Internet da ist!

20 Sep

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internet is for porn Unsere Politiker haben vor geraumer Zeit, also eigentlich so ziemlich genau vor zwei Jahren, das Internet entdeckt. Seit dem wird gemeckert und gemosert und das arme kleine Internet für alle Schlechtigkeiten in der Welt verantwortlich gemacht.

Da wird gegen Google Streetview gestänkert, es würde die Privatsphäre verletzen. Facebook würde die Daten seiner User zu Geld machen, denn Geld verdienen ist ja böse. Und Geodaten (ja, da gehört Streetview auch mit zu) sind das aktuellste Übel. Weiterhin kann man Google News anführen, dem man mit einem Leistungsschutzrecht für Verlage entgegentreten will.

So “gipfeln” unsere Politiker immer häufiger zu Internetz-Themen. Heute ging es eben um besagte Geodaten. Die eine will das ganze möglichst per nationalem Gesetz regeln, der andere international. Nur dass es geregelt werden muss, darüber sind sich wohl alle irgendwie einig. Quasi der Kleinste Gemeinsame Nenner.

Sollen sie sich doch streiten. Streetview, News, Facebook, Location-Based-Services – so einen Quatsch braucht kein Mensch.

Wir Netzbewohner wissen, wofür das Internet wirklich da ist

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Ihr zweifelt daran? Schon seit 1980 wird Pornografie online vertrieben. Damals auch noch als ASCII Bilder. Habe ich gelesen. Und seit 1990 gab es dann auch Websites. Und schon mit dem Beginn des Internets für die breite Bevölkerung, also mit AOL (gibt es die eigentlich noch icon wink ) gab es Männer und Frauen (also Männer) die Bilder tauschen wollten. Habe ich gehört, von jemandem der davon gelesen hat. Und jetzt? Schaut euch die Grafik an:
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[Via geeksaresexy]

P.S. Natürlich ist das Internet auch für CatContent da.

Google Streetview Roulette – mit dem Zufall durch die Welt

20 Sep

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Mit einem Klick zufällig an einen beliebigen Punkt der Welt springen und sich die Landschaft ansehen, das wäre toll. Gibt´s nicht? Gibt´s doch! Zumindest virtuell – das Beamen hat leider noch keiner erfunden.

Aber mit dem kleinen Projekt “GlobeGenie” von Joe McMichael kann man sich zumindest am heimischen Schreibtisch durch die Welt klicken. Mit einem Knopfdruck springt man so von Asien, nach Amerika, über Europa hin nach Australien oder Afrika. Und mit einem Klick steht man plötzlich mitten in Leeds, England.

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Aber kein Sorge, in Deutschland wird man nicht landen mit diesem Zufallsgenerator. Denn dank unserer Politiker müssen wir uns noch mächtig gedulden, bis wir mal StreetView nutzen können. Und dann stehen wir evtl zufällig vor einem haufen Pixel. Danke Frau Aigner und Co.

Gefunden via @frischkopp

Buugle weiß mehr über dich als Google – viel mehr

19 Sep

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buugle 300x163 In letzter Zeit wurde viel über Google, die Datenkrake im Allgemeinen und Google Streetview im speziellen diskutiert. Insbesondere Politiker jeder Coleur haben große datenschutzrechtliche Bedenken gegen Streetview.

Google ist mit Kameratechnik ausgestatteten Fahrzeugen durch ganz Deutschland gefahren und hat die Straßenansichten fotografiert. Daraus entsteht ein virtueller Rundgang durch Städte. Wie ich finde ziemlich praktisch. Aber unsere politische Klasse, allen voran Frau Ministerin Aigner, hält dies für problematisch. Sie definieren die Sicht auf Häuserfassaden als Privatsphäre. Doch das ist sie nicht. Eine Hausfassade kann nicht Privatsphäre sein, sie kann nicht versteckt werden, sie ist für jedermann von der Straße aus sichtbar. Und sie darf auch von jedem Fotografiert werden. Die Panoramafreiheit ist ein hohes Gut.

Und weil die Politik den neuen Service von Google für böse hält, hat sich Alexander Lehmann von X3 vom NDR mal einen neuen(alten) Dienst angeschaut und ein Video veröffentlicht: Buugle.

Auch bei Buugle gibt es Streetview, ohne veraltete Standbilder – sondern alles Live. Und viel spannender der Dienst Buugle Kontoview. hier kommen gleich zwei geniale Techniken zur Anwendung: SWIFT und SCHUFA.

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Alexander Lehmann: Wer braucht schon Google, wenn es Buugle gibt? für extra3 (NDR) Nutzung unter Creative-Commons-Lizenz BY-NC-ND

Gefunden hab ich das Video bei McWinkel. Und er hat in seinem Blog noch ein Video dazu veröffentlicht. Das altbekannte Video vom Frosch und dem heißen Wasser. Also achtet drauf, wie heiß das Wasser schon ist. Sonst könnte es zu spät sein

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Google Translate oder “Du hast Kohlmeisen”

14 Sep

Google betreibt ja viele Dienste und verbessert diese auch ständig. Ein sehr praktisches Tool ist Google Translate. In den Jahren hat Google dem Dienst auch “verstehen” beigebracht. Nicht nur das Verstehen von Sprache, sondern auch der semantischen Bedeutung von Texten.

Aber so ganz scheint das noch nicht zu funktionieren. Oder ist diese Übersetzung von “Du hast Kohlmeisen” wirklich korrekt?

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Via @thomaslauer

Update: Google übersetzt korrekt. Lustig ist es trotzdem

Update: Dank Laszlo weiß ich jetzt, dass die Übersetzung durchaus korrekt ist. Kohlmeise heißt im englischen wirklich “great tit“. Wieder was gelernt. Übernehme ich in meinen Wortschatz. Kann sicherlich nützlich sein in bestimmten Situationen. “Äh nein, ich habe über Kohlmeisen gesprochen und nicht über ihr Dekolltée” icon smile

Aber spaßig ist es trotzdem. Und ja: Ich bin ein Mann, ich finde sowas witzig.

Update #2: Danke an Marco. Es gibt auch “hänge Kohlmeisen”. Aber wer wissen will, wie das übersetzt wird von Google – der soll es selbst machen. Und was ein “Kohlmeisen halter” ist, darüber will ich gar nicht erst sprechen. Und auch andere Kombinationen mit “Kohlmeisen” müsst ihr selbst rausfinden. Sonst rutsche ich noch in den Google Porn-Filter…

Übrigens wird “Wichse” auch absolut korrekt übersetzt. Der ein oder andere Jugendliche wird sich wundern, aber es sei euch gesagt: Wichse ist ein alter Begriff für Schuhpolitur. Jawohl. Also nix schweinisches. Ich glaub, ich hab zuviel Langeweile.

Don´t blog about this – na gut, denn nicht

13 Sep

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Ja gut, dann lass ich das eben. Selbst schuld. Aber die haben es trotz gemacht. Böse Journalisten.

Rösler auf dem Gillamoos – einfach genial!

8 Sep

Ich hab ja viel über die Rede von Gesundheitsminister Rösler auf dem Gillamoos Volksfest gelesen. Von Hetze gegen die eigene Regierung war die Rede.

Aber was soll ich sagen: Der Rösler ist ein guter Comedian! Schaut es es selbst an. Ich hab mich kringelig gelacht.

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Kurzfilm: On Time

8 Sep

Kurzfilm: On Time

300 kamera Heute habe ich wieder einen Kurzfilm entdeckt. Es ist der zweite Film, den ich von Ted Chung gesehen habe. Schon der erste Kurzgeschichte hat mich gefangen genommen. Ein wirklich talentierter Filmemacher, mit tiefgehenden Kurzfilmen. Der Kurzfilm “On Time” lief auf dem 58. Berlin Film Festival auf dem “Berlinale Talent Campus

On Time spielt in einer Abflughalle. Dort sitzt Arthur, ein junger Mann, der grade seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht hat. Sie hat “Nein” gesagt. Entsprechend niedergeschlagen ist er. Zufällig setzt sich ein Fremder zu Arthur – es ist Frank. Dieser hat einen wundersamen Koffer dabei. Ein Koffer, der einen 30 Sekunden in die Zukunft blicken lässt.

Welche Entscheidungen trifft man, wenn man die Zukunft – und seien es nur 30 Sekunden – kennt? Trifft man deshalb bessere Entscheidungen? Sollte man, auch wenn der Schmerz im Herzen groß ist, lieber auf den nächsten Augenblick warten, sich überraschen lassen vom Moment? Oder die Chance nutzen und den nächsten Augenblick schon vorher kennen und geplant agieren? Wenn man die Zukunft kennt, findet man sein persönliches Glück? Zerstört man das Glück eines anderen?

Ein wirklich gelungener Kurzfilm, der die Tragödie dieser Fragen beantwortet. Wirklich sehenswert.

Ted Chung: On Time

On Time directed by Ted Chung, written by David Bradley Halls, cinematography by Bianca Bodmer, Editing by Vincent Schmitt, Original Score composed by Rich Ho Kok Tai, Sound Design by Elena Titova, Production Design by Anna Kotarska.

Starring Kai Albrecht, Peter Farkas, Greta Galisch de Palma and Sabine Krause.

Broder: Sarrazin irrt

3 Sep

Ui, über den ach so bösen Sarrazin wird Land auf, Land ab diskutiert. Ich habe sein Buch nicht gelesen, es war vergriffen. Deshalb werde ich mich nicht inhaltlich dazu äußern. Aber ich zitiere jemanden, der es getan hat:

Henryk M. Broder: “Hier irrt Sarrazin

So kann man sich irren. Sachen gibt´s.

Oh nein! Facebook macht Mitgliederprofile zu Geld!

25 Aug

Danke! Wirklich vielen Dank für diese Information! Ich bin froh, dass unsere Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) mir die Augen geöffnet hat.

Bisher war ich ja immer der Meinung, dass Facebook, StudiVZ, MySpace und Co. Wohltätigkeitsorganisationen sind. Aber Jetzt habe ich natürlich eine vollkommen andere Sichtweise auf die Geschehnisse. Ilse Aigner hat mir die Augen geöffnet. Im Interview mit der heißgeliebten Nordwest Zeitung hat sie die Wahrheit endlich offenbart:

“Facebook ist 2004 als heimeliges Studentennetzwerk gestartet, das die Interessen seiner Mitglieder achtete und deren Profile schützte. Heute verfolgt Facebook das Geschäftsmodell, die Profile seiner Mitglieder durch immer neue Verknüpfungen zu Geld zu machen.”

Ich bin schockiert! Oder doch nicht?

Ich glaube wirklich, dass Zuckerberg sein Netzwerk als “heimeliges Studentennetzwerk” gestartet hat. Doch bin ich der festen Überzeugung, dass Zuckerberg sehr schnell das Potential erkannt hat und seit dem alles andere “heimelig” agiert, sondern durchaus profitorientiert. Aber diese Erkenntnis dürfte bei Zuckerberg schon lange vor dem Markteintritt in Deutschland gekommen sein.

Soziale  Netzwerke leben von den Daten, die Nutzer freiwillig bereitstellen. Ob diese Nutzer das nun aus Unwissenheit machen oder nicht ist egal. “Selber denken” kann einem niemand abnehmen – auch nicht der Staat. Dass die Daten, die wir den sozialen Netzwerken anvertrauen, zur Monetarisierung genutzt werden war doch immer klar. Wer anderes dachte, der muss sich seiner eigenen Dummheit schämen. Zumal man in Social Networks selbst darüber entscheidet, welche man preis gibt. Man ist nur so gläsern, wie man es will.

Aber Frau Aigner hat es auch endlich erkannt. Und deshalb bläst sie zum Kampf gegen Facebook. Ihr eigenes Profil hat sie schon gelöscht. Im übrigen macht nicht nur Facebook die Mitgliederprofile zu Geld. Auch StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ, Twitter, MySpace und alle anderen machen dies. Und warum? Weil eben der Betrieb auch finanziert werden muss. Ganz ehrlich: ein wenig bin ich froh darüber. So werde ich nicht mehr mit uninteressanter Werbung bombadiert, wie zu Anfangszeiten des Internets. Jetzt bekomme ich Werbung, die mich auch interessiert. Oder eben interessieren könnte.

Was ich spannend finde ist, dass Frau Aigner immer nur gegen Google, Facebook und Co poltert. Die etablierten Datensammler ignoriert sie völlig. Und das sind einige. Fangen wir bei der GEZ an und gehen weiter über die SCHUFA, Rabattkarten bis hin zu den staatlichen Geodiensten. Bei diesen wissen wir nicht mal, was über uns gespeichert ist – geschweige denn in welches “Cluster” wir eingeordnet sind. Eine Auskunft bei der SCHUFA kostet Geld – zumindest für das PostIdent Verfahren. Was speichern Rabattkarten alles über uns? Auch diese können detaillierte Bewegungsprofile erstellen und wissen dann auch noch was man im nächsten Sexshop gekauft hat. Oder das Telefonbuch: Ich könnte mich nicht daran erinnern, dass meine Eltern informiert wurden, das ihre Daten nun im Internet einzusehen sind. Aber nein, da sollten wir besser nicht drüber reden.  Die Frau Ministerin macht es ja auch nicht. Das bringt auch keinen “Buzz”, mehr Aufmerksamkeit bekommt man mit Google und Facebook.

Und das unsere Frau Ministerin nicht gegen die zuletzt genannten poltert ist vollkommen in Ordnung. Das sind ja keine Großkonzerne aus dem bösen, bösen Ausland.

Huppala, StudiVZ ist ja gar nicht aus dem Ausland. Auch hier werden die Nutzerprofile für die Monetarisierung genutzt. Frau Aigner, handeln sie SOFORT!

P.S. Wer Sarkasmus findet, der darf ihn gerne behalten!

SPD Oldenburg: 3-Stufen-Plan gegen Google Streetview

1 Jul

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Das Böse hat einen Namen: Google Streetview! Zumindest für die SPD in Oldenburg. Sie hat einen 3-Stufen-Plan gegen Google Streetview vorgelegt. Von objektiver Prüfung ist nicht die Sprache sondern von: informieren, ablehnen und verbieten.

Für die SPD Oldenburg ist klar: Google Streetview muss verboten werden, zumindest aber abgelehnt.

streetview logo web Die Oldenburger SPD erweckt jedoch nicht einmal den Anschein, sich objektiv mit Google Streetview auseinander setzen zu wollen. Man müsse sich gegen Google zur Wehr setzen.

Aus Stufe 1 ihres Masterplans gegen Streetview, der Information, folgt direkt die Ablehnung und schließlich die Notwendigkeit eines Verbots. Ohne auch nur einmal Pro und Contra abzuwägen. Das ist nachhaltige Politik à la SPD Oldenburg.

Ist es verboten, durch die Straßen zu fahren und Bilder zu machen? Und ist es verboten, diese auch noch zu veröffentlichen? Mitnichten. Schon seit dem Kaiserreich gibt es in Deutschland die Panoramafreiheit. Genau darunter fallen die Aufnahmen von Google. Das Sammeln von WLan-Daten ist kritisch, aber diese Daten löscht Google derzeit. Warum Google diese Daten gleich mit gesammelt hat ist nicht ganz klar. Aber jeder, der durch die Stadt  fährt kann Daten aus (unverschlüsselten) W-LANs sammeln.

Streetview ist in vielen Ländern bereits seit langem im Einsatz. Man kann durch Paris flanieren, ohne dort zu sein. Menschen sieht man auf den Bildern – aber sie sind unkenntlich. Auch Autos sieht man dort – aber ein Nummernschild ist nicht zu erkennen. Personen, wie auch Nummernschilder werden unkenntlich gemacht.

Aber in Oldenburg sind nicht alle derart technologiefeindlich. Nein, es gibt auch positive StimmenRalph Makolla von der CDU Oldenburg hat recht, wenn er sagt:

„Es ist also vollkommen unnötig, dass die stadtoldenburgische SPD ein Klima der Angst schürt. Stattdessen solle sie lieber offen und zukunftsorientiert mit dem Internet und seinen Möglichkeiten umgehen“

Liebe Sozialdemokraten in Oldenburg, ich lege euch den Artikel von @Stecki ans Herz. Lesen und lernen.

Oder steht SPD etwa doch für Stoppschildbürger Partei Deutschland?

P.S: Allerhand lustiges findet man auch auf Streetview