Portrait der Bundestagskandidaten von “Buten und Binnen”
8 Sep
Das Magazin “Buten und Binnen” hat Portraits der Spitzen- und Direktkandidaten der CDU und SPD erstellt. Die Redakteure haben die Unterschiede zwischen der CDU und der SPD, sowie deren Wahlkämpfe wirklich sehr gut herausgearbeitet.
Als “zurückhaltend und sachorientiert” beschreiben sie den Wahlkampf der CDU. Rita Mohr-Lüllmann, das Modell “Quereinsteigerin”, als frische Direktkandidatin, die für mehr Alltags- und Praxiserfahrung einsteht. Als Unternehmerin berät sie Apotheken und hat dadurch praktische Erfahrungen. Sie kandidiert zum ersten Mal für den Bundestag. Eines ihrer Vorbilder ist Friedrich Merz. Eines ihrer Ziele ist die schlankere Bürokratie. Politik ohne Umwege.
Bernd Neumann gilt als Polit-Profi. Seit 1987 ist er im Bundestag für Bremen vertreten. Als Kulturstaatsminister hat er viele Freunde in der Filmwelt und wird im Feuilleton bewundert. Zu seiner erneuten Kandidatur und seiner Aufgabe als Kulturstaatsminister sagt Neumann:
“Jetzt ist es eigentlich so, dass man beim nächsten mal mit all dem gleich beginnen kann und ein Stück noch mehr gestalten kann. Also es macht mir Spaß, ich fühle micht fit und deshalb habe ich gesagt: ich kandidier nochmal”
Regelmäßig ist er vor Ort und unterstützt auch das Overbeck-Museum in Bremen-Nord. Für die Zukunft wünscht er sich kontroversere Debatten, damit das Parlament wieder mit Leben gefüllt wird.
“Buten und Binnen” zeigt einen erfrischend modernen und kämpferischen Wahlkampf der CDU Kandidaten. Hier geht es zum Bericht.
Die SPD kommt hingegen nicht so gut weg. Das Motto der Sozialdemokraten:
“Die Bremer werden das wählen, was sie schon immer gewählt haben – SPD.”
Doch auch sie wollen ihre beiden Direktmandate verteidigen. Uwe Beckmeyer ist bereits im Bundestag, Carsten Sieling will dort erst noch hin. Ob das mit dem Wahlkampfmotto “Weiter wie immer” klappen wird? Hier gehts zum Bericht.
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