Bemerkenswert: Einstimmigkeit im Ausschuss Jugend, Sport und Soziales
7 Feb
Eine ungewohnte Einigkeit herrschte im Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales (JSS), unter der Leitung von Daniel Stellmann am gestrigen Donnerstag.
Eigentlich bekannt für die heftigen Auseinandersetzungen zwischen SPD-WGB-Ratsgruppe und der CDU/GRÜNEN-Gruppe um das Thema “Kinderbetreuung”, gab es zum Haushalt einstimmige Beschlüsse.
Die Lebenshilfe wird bei dem Bau der integrativen Kinderkrippe finanziell geholfen, insgesamt werden 4626 € für Zins- und Tilgungsleistungen bereitgestellt. Damit wird die Lebenshilfe bei der Aufnahme eines Darlehens unterstützt.
Der Ausschuss entschloss sich auch die Braker Tafel mit 12.500 € zu unterstützen, damit diese ihr Logistikzentrum ausbauen kann und der Betrieb in Brake gesichert ist. 10.200 € erhält der Förderverein Arbeitslosenzentrum e.V. für seine Arbeit in diesem Jahr.
Der Kinderschutzbund erhält auch in diesem Jahr 18.000€ Zuschuss für seinen Hort. Der Kinderschutzbund hatte zusätzliche Mittel in Höhe der vom Landkreis an die Stadt gezahlten Förderung der Kinderbetreuung beantragt, diesem wurde aber nicht statt gegeben.
Da der Förderverein Frauennotruf Rücklagen in Höhe von 7.000€ bereit hält, wurde auch in diesem Jahr keine Förderung der Einrichtung beschlossen.
Für die Sprachförderung in Kindergärten stehen zukünftig insgesamt 28.000€ bereit.
Zirkuswagen kommt wahrscheinlich zu Ostern
Petra Schrage muss noch etwas auf den “Schindelholz- Oberlicht- Zirkuswagen” für die Jugendarbeit in den Stadtteilen warten. Der Bau verzögert sich ein wenig, aber sie hoffe das zu Ostern der Wagen unterwegs sein wird. Das Aktionsmobil wird extra für die Stadt Brake angefertigt und soll an verschiedenen Stellen der Stadt für die Jugendlichen vor Ort zur Verfügung stehen. Petra Schrage betreut das Projekt.
Diskussion gab es bei einem Antrag der SPD zur Umsetzung der Ergebnisse der Aktion “Sag deine Meinung!”. Petra Schrage hatte während der Aktion Kinder und Jugendliche gebeten, wünsche für eine bessere Jugendarbeit in Brake zu äußern. Die SPD wollte daraufhin einige Punkte gesondert umsetzen. Nach der Diskussion einigte mann sich darauf, dass zusammen mit Kindern und Jugendlichen eine Prioritätenliste erstellt werden solle, die dann abgearbeitet wird. Der Ansatz im Haushalt wurde auf 50.000€ erhöht.
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